Vorsteuerabzug - Kleinbetragsrechnungen

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4 Antworten

Deine Fragen gehen ziemlich durcheinander.

Einmal fragst Du wegen Kleinunternehmerstatus, den Du auch nicht ändern willst.

Dann wegen irgendwelcher Polen.

Nun sind wir beim Vorsteuerabzug.

Was ein großes Problem bei der Beantwortung ist, dass man nciht richtig weiss, was Du machst udn was die Leute, die Du "auszahlst" für Dich tun.

Wenn Du selbst umsatzsteuerpflichtige Umsätze tätigst udn auch kein Kleinunternehmer bist, musst Du auf Deine Reechnungen die Umsatzsteuer aufschlagen udn abführen.

Was Du an Deine "Lieferanten," oder "Dienstleister" zahlst kannst Du doch vereinbaren.

Wenn die den Kleinunternehmerstatus haben, Dir also keine Umsatzsteuer ausweisen dürfen, bekommen sie 100,- Euro.

Wenn Sie keine Kleinunternehmer sind, bekommen sie eben 100,- Euro + 19 % Umsatzsteuer = 119. Euro und Du kannst 19,- Euro Vorsteuer abziehen.

Statt eine Rechnung zu bekommen, kannst Du denen die Provision, oder was sie bekommen, auch per Gutschrift abrechnen.

Ich habe doch hier gar nichts zu ausländischen Umsätzen gefragt. Der Ansatz mit den Gutschriften ist glaube ich der richtige Weg. Also es ist so, dass ich eine Internetseite habe und nebenbei noch ein weiteres Gewerbe angemeldet habe, also eigentlich 2 Bereiche. Insgesamt bin ich damit kein Kleinunternehmer sondern voll umsatzsteuerpflichtig. Bei der Internetseite erziele ich Einnahmen durch Werbung. Hier bei teilweise mit Umsatzsteuer teilweise von Kleinunternehmern ohne Umsatzsteuer. Wenn ein Kleinunternehmer mir Geld überweise muss ich trotzdem Umsatzsteuer abführen meine ich, oder? Ok, ist wieder eine ganz andere Frage, aber auch hier habe ich noch Hoffnung. Dann bekommen meine User Geld für ihre Aktivitäten. Das sind in aller Regel Privatleute. Ich erstelle Gutschriften und überweise. Hierauf war meine eigentliche Frage ausgerichtet. Greif bei diesen Auszahlungen die genannte Regelung zum Vorsteuerabzug auf Kleinbetragsrechnungen?

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@Scholwa

Wenn Du kein Kleinunternehmer mehr bist, sind Deine Umsätze steuerpflichtig, ausser es gäbe eine spezielle Befreiungsvorschrift.

Von wem Du das Geld bekommst ist völlig egal, die enthaltenen 19 % sind (nach Abzug der Vorsteuer) abzuführen.

Das, was Du an andere auszahlst ist eine andere Sache.

Du musst doch Vereinbarungen mit denen haben. Wie sehen die aus?

Wenn Du mir z. B. was zahlen würdest, würde ich Dir eine Rechnung mit Umsatzsteuerausweis erstellen udn auf den Umsatz die 19 % extra haben wiollen, weil ich die abführen muss udn nun weiss, dass Du die als Vorsteuer abziehen kannst.

Einem Kleinunternehmer, oder einer Privatperson darfst Du die Summe nur netto zahlen, denn die können Dir ja keine Umsatzsteuer berechnen, die Du als Vorsteuer abziehen kannst.

Am einfachsten ist es, dass Du bei Leuten, die mit Dir einen Vertrag machen einfach fragst, "haben sie eine USt-ID?

Wenn die Dir ihre USt-ID geben, zahlst du das Honorar zuzüglich 19 %, sonst eben nur netto.

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Du verwechselst hier offenbar Rechnungssteller und Rechnungsempfänger. Du kannst Vorsteuer nur dann abziehen, wenn der Leistungserbringer auch die Umsatzsteuer abführt.

Ich habe doch hier gar nichts zu ausländischen Umsätzen gefragt. Der Ansatz mit den Gutschriften ist glaube ich der richtige Weg. Also es ist so, dass ich eine Internetseite habe und nebenbei noch ein weiteres Gewerbe angemeldet habe, also eigentlich 2 Bereiche. Insgesamt bin ich damit kein Kleinunternehmer sondern voll umsatzsteuerpflichtig. Bei der Internetseite erziele ich Einnahmen durch Werbung. Hier bei teilweise mit Umsatzsteuer teilweise von Kleinunternehmern ohne Umsatzsteuer. Wenn ein Kleinunternehmer mir Geld überweise muss ich trotzdem Umsatzsteuer abführen meine ich, oder? Ok, ist wieder eine ganz andere Frage, aber auch hier habe ich noch Hoffnung. Dann bekommen meine User Geld für ihre Aktivitäten. Das sind in aller Regel Privatleute. Ich erstelle Gutschriften und überweise. Hierauf war meine eigentliche Frage ausgerichtet. Greif bei diesen Auszahlungen die genannte Regelung zum Vorsteuerabzug auf Kleinbetragsrechnungen?

Lieber Scholwa,

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Freundliche Grüße

Jürgen vom Finanzfrage.net Support

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Genau das ist doch nicht der Fall wenn ich das richtig verstanden habe. Da steht doch folgendes "Zur Inanspruchnahme des Vorsteuerabzugs muss der Unternehmer, der die Leistung bezogen hat, den gesamten Rechnungsbetrag in Nettoentgelt und Umsatzsteuer aufteilen. Dies kann im Rahmen der Buchführung durch Buchung auf einem Kostenkonto und dem Vorsteuerkonto erfolgen, eine besondere Aufteilung auf der Rechnung ist nicht erforderlich.". Wenn ich nun eine passende Rechnung schreiben würde, wäre das doch ok, oder? Das ist echt blöd wenn man immer nur Umsatzsteuer abführen muss, selbst aber keine Vorsteuer ziehen kann weil man überwiegend an privat auszahlt. :-(

Wenn Du selbst die Zahlungsempfänger als Privatleute bezeichnest, muss Dir bekannt sepin, dass sie keine Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen. Wenn Du aus den Zahlungen Vorsteuer herausrechnest, nennt sich das Steuerbetrug.

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