Sind Vorsteuer und ans Finanzamt abgeführte Umsatzsteuer Betriebsausgaben?

2 Antworten

Bin sprachlos.

Sprachlosigkeit sieht bei mir anders aus, aber da fehlt mir wohl das zweite X. Dank wfwbinder habe ich nun eine grobe Richtung, worum es geht.

Materiell-rechtlich kann ich nichts beitragen, aber verfahrensrechtlich schon.

Du solltest schauen, ob der Bescheid unter Vorbehalt der Nachprüfung steht. Ist das der Fall, hast du Zeit und kannst in Ruhe durchrechnen. Wenn du zu der Ansicht kommst, dass es günstig ist, die von wfw vorgeschlagene Änderung herbeizuführen, kannst du dies einfach beantragen.

Steht der Bescheid NICHT unter VdN, hast du zwei Möglichkeiten, innerhalb der Einspruchsfrist an dein Ziel zu kommen.

Der Einspruch (vorgeschlagen von wfw) bedeutet die Gesamtaufrollung des Falles. Das heißt, es wird alles einer erneuten Prüfung unterzogen.

Wenn du das nicht willst, kannst du einen Antrag auf (schlichte) Änderung stellen. Dann wird nur genau das einer Prüfung unterzogen, was du beantragst. Also wohl deine tatsächlichen Aufwendungen.

Leider ist Dein Sachverhalt zwar wortreich, aber die entscheidenden Punkte fehlen (etwa so als hätte man eine Beschreibung vom Microsoft Support.).

Aus 4,8 % Vorsteuerpauschale schließe ich schon mal den Beruf Journalistin, ebenso aus der Höchstgrenze von 2.455,-.

Die andere Grenze darf man nciht vergessen, nämlich 390 % (höchstens 2.455,-).

Es ist aber klar, wenn die Summe aus gezahlter Umsatzsteuer (es könnten Restbeträge aus dem Vorjahr enthalten sein) und Vorsteuer, den Betrag von 30 % der Betriebseinnahmen übersteigen, ist es ende mit der Pauschale.

Was hilft wäre nun, ein Einspruch und die Umsatzsteuer und Vorsteuerbeträge mit den tatsächlichen Betriebsausgaben zu ergänzen.

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Ist eine Korrektur der Umsatzsteuer-Voranmeldung am Jahresende möglich, bzw. schicke ich bei der monatliche UStVA Rechnungskopien an das Finanzamt?

Hallo liebe Community,

zum 02.01.17 bin ich als Einzelunternehmer selbstständig. Da ich umsatzsteuerpflichtig sein werde, setze ich mich nun seit einiger Zeit mit der monatlich durchzuführenden Umsatzsteuer-Voranmeldung auseinander.

Zu meiner Frage:

Ich habe vor 2 Monaten einen rechtlichen Disput mit meinem alten Arbeitgeber gehabt. Zu diesem Zweck habe ich mir juristische Hilfe genommen und auch eine ordentliche Rechnung erhalten. Da es im weitesten Sinne schon eine Vorableistung zu meiner Selbstständigkeit war, würde ich gerne schauen, ob ich diese Rechnung nicht auch als Vorgründungskosten zu den Betriebsausgaben setzen und mir die 19% USt. nicht mit meiner ersten UStVA zum 10. Februar (für Januar) vom FA zurückholen kann.

Ich habe es so verstanden, dass ich jeweils spätestens zum 10. des Folgemonats per Elster die UStVA rausschicke und dann entweder die zu zahlende Umsatzsteuer an das FA überweise oder aber die Vorsteuer erstattet bekomme. Gerade jetzt im Dezember sind einige Investitionen getätigt worden, so dass ich im 1. Monat mit einer Erstattung von 400-500 Euro kalkuliere.

Für die monatliche UStVA aber schicke ich doch noch keine Rechnungskopien mit raus, wenn es sich nicht um horrende Vorsteuer-Summen handelt, oder doch ? Falls nicht, gehe ich davon aus, dass das ja sicherlich spätestens zur Umsatzsteuerjahreserklärung der Fall sein wird. Würde ich erst dann die Info vom FA erhalten, dass die Rechnung nicht angenommen wird als Betriebsausgabe und die Vorsteuer zurückgefordert ?

Ich danke Euch schon im Voraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße tella

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Ist die Vorsteuer einkommenssteuerpflichtig?

Liebe Gemeinde,

bin Freiberuflerin und habe gerade meinen Einkommensteuerbescheid bekommen. Diesmal haben sie mir die einbehaltene Umsatzsteuer (nach Durchschnittssätzen berechnet) als Einkommen angesetzt und entsprechend mit versteuert. Ups, wieso das denn?, fragte ich entsetzt. Antwort: Ja, weil ich schon die Werbekostenpauschale ansetze, dann dürfte ich nix mehr zusätzlich absetzen. Hä?!?!? Was hat das denn damit zu tun?! Und wieso konnte ich all die Jahre zuvor fein säuberlich zu 100 Prozent die Vorsteuer abziehen bzw. außen vor lassen?

Habt ihr da ne Ahnung? :-( Wer hat sich nun vertan: Ich oder die Finanzbeamtin und ihr Computer?

Vielen Dank und mit freundlichem Gruß Jasmin

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Umsatzssteuerbefreite Einnahmen, Vorsteuererstattung bei Ausgaben?

Hi, ich betreibe eine kleine Schwimmschule im Nebenerwerb. Ich biete lediglich reine Schwimmkurse für Kinder an, die als Vorbereitung für den Schwimmunterricht in Schulen dienen. Aktuell mache ich von der Kleinunternehmerregelung gebrauch.

Da ich aber bei weiterem Ausbau meines Umsatzes (Einstellung eines Mitarbeiters, deutlich mehr Kurse) die 17500 EUR überschreiten werde, muss ich überlegen, ob ich etwas dagegen tun werde (sprich nicht wachsen) oder mir eine Bescheinigung hole, dass § 4 nr. 21 bb UStG für mich in Betracht kommt. Laut Google soll das wohl funktionieren, da diese Kurse auf den Unterricht in Schulen vorbereiten. Andere Kurse biete ich nicht an.

Jetzt kommt aber die Frage, die mir das FA nicht beantworten konnte (ich bin mit meinem Sachbearbeiter zu seinem Chef, der ist mit mir zur Umsatzsteuerstelle und die 3 hatten keine Antwort auf die Frage): Was ist mit der Vorsteuer? Wenn meine Einnahmen Umsatzsteuerfrei sind (keine Kleinunternehmerregelung), kann ich dann die Vorsteuer zurückfordern?

Wie sieht es mit der Umsatzsteuerbefreiung aus? Wer kann mir dort Rechtssicherheit geben? Es scheint ja wohl die Wilkür des FA zu sein, je nachdem, wie der Sachbearbeiter gerade drauf ist.

Das FG Köln hat mal entschieden, dass diese in jedem Fall gem. Artikel 132 Absatz 1 Buchstabe j der Richtlinie 2006/112/EG (Mehrwertsteuersystemrichtlinie) steuerfrei seien.

Kann ich zum FA gehen und sagen "befreit mir die Umsätze von der Umsatzsteuer"? Und ich habe dann Rechtssicherheit?

VG

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Beleg für Betriebsausgabe bei Abwicklung über Email/Paypal

Hallo,

ich habe verschiedene Betriebsausgaben, die durch Handel entstanden sind, welche per Email abgeschlossen wurden und anschließend mit Paypal bezahlt wurden.

Reichen in diesem Fall als Belege die ausgedruckten Transaktions-Details aus Paypal aus, oder sollte ich noch die Emails beifügen?

Aus beiden geht die eindeutige Identität des Lieferanten nicht hervor (nur Datum, Paypal-Emailadresse, Vor- und Nachname sowie ebay-Nutzername. Eine Abwicklung über Ebay hat jedoch nicht stattgefunden).

Es soll keine Vorsteuer (Umsatzsteuer) geltend gemacht werden sondern nur der Gesamtbetrag als Ausgabe zur Gewinnminderung.

Ich bin Kleinunternehmer.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

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Vorsteuer 9 Monate später, kurz nach Beginn der Selbstständigkeit, noch vom Finanzamt zurückholen?

Mit dem heutigen Tag, beginnt meine Selbstständigkeit.

Nun stellt sich mir noch eine Frage, die ich mit gerne selber beantworten würde, es aber nicht so ganz schaffe. Daher frage ich mal hier an.

Die Umsatzsteuer für Anschaffungen aus dem Dezember, die in vollem Umfang als vorweggenommene Betriebsausgaben deklariert wurden, werde ich mit der ersten Vorsteueranmeldung vom FA wieder zurückfordern.

Nun aber die Frage zu einer bestimmten Sache. Bereits im März habe ich eine recht teure Kamera gekauft, die ich nun zu 100% mit ins Betriebsvermögen mit einbeziehen möchte, da ich sie ausschließlich für berufliche ZWecke nutzen möchte. Ist es hier möglich die Umsatzsteuer, oder zumindest anteilig, noch bei der Vorstaueranmeldung zum 10. Februar mit anzugeben, um sie vom Finanzamt erstattet zu bekommen ? Die Rechnung lautet auf meinen Namen und ich habe eine Einzelunternehmung gegründet, so dass dies kein Problem darstellen würde.

Ich danke Euch recht herzlich für Eure Hilfe im Voraus.

Liebe Grüße

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