Vorsteuer gegen MwSt bei 0€ Versand?

1 Antwort

Du kaufst ein für 1.000,-.

Bei der Einfuhr zahlst Du 190,- Euro Einfuhrumsatzsteuer.

Du verkaufst (anscheinend in Deutschland) für 2.000,- (inkl. Steuer).

Das sind 1.680,,67 netto und 319,33 Euro Umsatzsteuer.

Die 300, Euro die der Versand kostet haben in diesem Zusammenhang (Umsatzsteuer) nur Bedeutung, wenn in den Kosten Umsatzsteuer enthalten ist (könnten 47,90 Euro sein).

Die Versandkosten die Du zahlst mindern nicht den Umsatz, sondern als Kosten Deinen Gewinn.

Hallo wfwbinder,

danke für die zügige Antwort. Da es sich um Pakete bzw. Sperrgut handelt, sind die 47,90 als Steuer beinhaltet. Liege ich in meiner Logik richtig, dass wenn ich den Gewinn maximieren will, ich lieber für 1700 verkaufen soll und die 300 Versand separat auf der Rechnung ausweisen? Weil ich dann statt 319,33 € nur 271,43 € abführen muss und somit mein Gewinn sich um die besagten 47 € steigert?

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@tolikschatz

Der steuerpflichtige Umsatz ist das, was du vom Empfänger als Gegenleistung erhältst. Bekommst du 1.700 € brutto, sind es 271,42 € USt. Sind es 2.000 €, musst du 319,33 € USt abführen. Wieso meinst du aber deinen Gewinn zu maximieren, wenn du einen niedrigeren Preis vereinbarst? USt musst du weniger zahlen, hast aber auch weniger Umsatz.

Deine Versandkosten mindern übrigens nicht deinen Umsatz sondern erhöhen deine Betriebsausgaben.

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@tolikschatz
ich lieber für 1700 verkaufen soll und die 300 Versand separat auf der Rechnung ausweisen? Weil ich dann statt 319,33 € nur 271,43 € abführen muss und somit mein Gewinn sich um die besagten 47 € steigert

Diese Logik erschließt sich mir nicht. Denn Du musst ja auch auf die 300,- Euro die Umsatzsteuer abführen. Und die Vorsteuer von 47,90 kannst Du ja so, oder so abziehen.

Also, ob Du nun 2.000,- Euro Ware einschießlich Versand berechnest (319,33 USt enthalten), oder 1.700,- Ware + 300,- Euro Versand = 2.000,- (319,33 Ust enthalten) ist völlig egal.

von den 319,33 ziehst Du 119,- Einfuhrumsatzsteuer und 47,90 VSt aus der Versandrechnung ab. Anteilige Zahllast aus dieser Transaktion 152,43 Euro.

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@tolikschatz

" ich lieber für 1700 verkaufen soll und die 300 Versand separat auf der Rechnung ausweisen? "

Der Ausweis bewirkt gar nichts, weil du immer noch für 2.000,00 verkaufst. Die fehlende Umatzsteuer würde dir der nächste Betriebsprüfer aus dem Ärmel schütteln.

Du bist schließlich kein Postunternehmen, welches hier von der Umsatzsteuer befreit wäre.

Selbst wenn, dann würde deine Rechnung dennoch nicht aufgehen, weil du dann auch die Vorsteuer nur anteil abziehen könntest.

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MwSt (USt) bei Verpackungskosten im Versandhandel | Vorsteuerabzug

Hallo liebe Community,

ich habe einige Fragen zu der Behandlung der Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) bezüglich der Verpackungskosten. Ich möchte die Kosten für einen Versandhandel über Excell kalkulieren. Tausende Daten fließen über verrückte Kostenfunktionen ein. Es scheitert gerade am Vorsteuerabzug...

Nun bilden die Versand- und Verpackungskosten einen erheblichen Kostenanteil, der in die Berechnung miteinfließen muss. Der Versand ist für den Endkunden "kostenlos", d.h. der Endkunde sieht nur den Endpreis der Verkaufswaren. Wir übernehmen dabei die Kosten für den Versand zum Kunden. Im Kaufpreis ist auch die Option enthalten zusätzlich noch ein kostenloses Probestück zu erhalten, welches ebenfalls kostenlos zugesandt wird. Da das ganze Spiel die Marge erheblich auffrisst, werden diese Kosten natürlich auf den Verkaufspreis indirekt aufgeschlagen, den ich mit der Kalkulation rausfinden möchte.

Folgender Fall: Peter kauft bei uns ein 100er-Gebinde Schokoriegel ein. Weil er sich nicht sicher ist, ob ihn dieser auch schmeckt, wählt er zusätzlich die Produktprobe aus. Er bezahlt bei uns den Gebindepreis inklusive Mehrwertsteuer.

Nun schicken wir ihm einen Vollkornriegel zu (kostenloser Versand). Peter schmeckt es und entscheidet sich nicht um, sondern bleibt bei seiner Geschmacksrichtung. Nun schicken wir ihm das komplette Gebinde zu (kostenloser Versand).

Frage 1: Gebinde Sind die Verpackungskosten (Kartons, Klebeband, etc.) für das Gebinde vorsteuerabzugsfähig? Es handelt sich ja um unselbstständige Nebenkosten, sprich die Besteuerung der Verpackungskosten richten sich nach der Besteuerung der Verkaufsgüter. Wir verkaufen die Güter mit 19% MwSt, wovon wir selbstverständlich die Vorsteuer abziehen können. Wie sieht das aber mit den Verpackungskosten aus? Diese werden in der Kundenrechnung ja nicht aufgeführt, sondern indirekt aufgeschlagen. Sind sie überhaupt abzugsfähig? Als Firma müssen wir nach meinem Verständnis den kompletten Bruttopreis tragen, da wir die Kosten ja nicht weitergeben. Irre ich mich da?

Frage 1.2: Gebinde Wie verhält es sich mit den Versandkosten unter dem obigen Sachverhalt? Ich bin der Meinung, dass hier kein Vorsteuerabzug möglich ist (DPD)

Frage 2: Probe Wie verhält sich das ganze mit den Probestücken (Teile eines großen Gebindes), die der Kunde ohne Aufpreis als Service erhält? Sind die Probewaren vorsteuerabzugsfähig? Nach meinem Verständnis ja nicht, da wir in der Wertschöpfungskette das letzte Glied bilden. Dementsprechend müssen wir auch hier die vollen Bruttokosten tragen. Irre ich mich da?

Frage 2.1 Probe Bei den Probestücken fallen selbstverständlich auch keine weiteren Versand- oder Verpackungskosten an. Muss das Unternehmen auch hier die vollen Bruttokosten für Versand und Verpackung tragen?

Ziemlich wirre Angelegenheit.

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Prüft Versandhandel vor Versand der Ware ob man Schufaeintrag hat, bei jeder Bestellung?

Beim Versandhandel kann man ja meist problemlos auf Rechnung bestellen, auch als Neukunde. Ich frage mich, wird immer eine Schufaauskunft eingeholt, bevor Versand erfolgt, oder gehen die Händler das Risiko ein, daß sie an ein nicht zahlungsfähiges, schwarzes Schaf geraten?

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Hallo Forenkollegen,

habe da mal eine Frage:

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Ich habe hier in Deutschland Ware erworben und hier auf natürlich auch die Mwst gezahlt.

Jetzt habe ich einen Käufer gefunden, an den ich die Ware natürlich gewinnbringend veräußern möchte.

Ich darf jedoch die Rechnung ins EU-Land nicht mit Steuer ausstellen, da dieser auch ein Händler ist (Nachweis mit der Ust-Id).

Habe ich eine Möglichkeit, die gezahlte Steuer wiederzubekommen? Wenn ich beispielsweise etwas für netto 1000 € kaufe, also brutto 1900 Euro und ist EU-Ausland für 1500 verkaufe, mache ich ja sonst einen Verlust von 400 €.

Wenn ich diese im Inland für den Preis verkaufe kommen ja noch Mwst drauf, dann hätte ich einen Nettogewinn in Höhe von 500 €.

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MfG

Hasan

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Ware im EU-Ausland verkaufen, Mehrwertsteuer in DE zurück

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Eine im EU-Ausland ansässige Firma kauft Lebensmittel in Discountern in Deutschland und verkauft diese im Ausland an Verbarauchern. Die in DE mit der Ware gezahlten Mwst kann es im Ausland nicht zurück fordern. Gibt es eine Möglichkeit die gezahlte Mwst in DE zurück zu erhalten, etwa durch die Anmeldung eines Gewerbes? Wenn ja, was müsste bei der Gewerbeanmeldung beachtet werden? Gibt es noch andere Möglichkeiten?

Danke.

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Hallo zusammen, ich habe eine ziemliche Anfängerfrage. Ich bin aktuell selbstständig als Webdesigner und überlege gerade einen neuen Bildschirm zu kaufen. Nun bin ich mir aber komplett unsicher was ich effektiv dafür bezahlen würde, bzw. absetzen kann. Ganz konkret:

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Gruß

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