Vorsteuer bei kleinunternehmen?

2 Antworten

Vorsteuer wäre die Umsatzsteuer aus Deinen Eingangsrechnungen.

Die würdest u nicht zahlen, sondern von der geschuldeten Umsatzsteuer abziehen, wenn Du kein Kleinunternehmer wärst.

Kann es sein, dass Du Einkommensteuervorauszahlungen leisten sollst?

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ich vermute auch eine Leseschwäche beim Fragesteller. Allerdings erscheinen mir 640 Euro EStVZ bei einem Umsatz (!) von 4,2 (was mag da als Gewinn übrigbleiben?) etwas hoch.

Vielleicht erfahren wir ja hier noch den Sachverhalt, bin gespannt.

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@EnnoWarMal

Ja, u hast Recht, aber ich vermute der hat im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung nur den Umsatz genannt und keine Kosten. Jedenfalls war das meine erste Idee.

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@wfwbinder

Oder es war tatsächlich der Umsatz. Wenn das der Bruttobetrag ist, entstehen hieraus 670 Euro Umsatzsteuer. Dann noch Vorsteuern in Höhe von 30 und wir haben die angegebenen 640.

Dann ist es die USt-Zahllast für da ganze Jahr. In der Größenordnung muss ja auch keine UStVA abgegeben werden.

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Nein, Vorsteuer muss nur das Finanzamt bezahlen.

Vielleicht schreibst Du den Sachverhalt einmal deutlich auf und vor Allem: Ist es wirklich ein Kleinunternehmen?

Neuware 2016 mit Kleinunternehmerregelung gekauft, importiert und Umsatzsteuer gezahlt. Ab 2017 regelbesteuert - Muss ich volle UmSt zahlen?

Hallo, Ich habe im Mai 2016 ein Einzelunternehmen gegründet und das gesamte Jahr von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch gemacht, da ich gedacht hätte, dass ich unter der Grenze von 17500€ bleibe (anfängliches Investment lag bei circa 2500€).

Das Geschäft lief sehr gut und ich habe circa 45.000 € Umsatz gemacht. Das FA habe ich bereits im November informiert und die Info bekommen, dass ich ab dem 1.1.17 regelbesteuert bin und Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgeben muss.

Nun zur eigentlichen Frage: Der Hauptwirtschaftszweig des Unternehmens ist der Import von Waren und der Weiterverkauf in Deutschland. Ich habe diesen Dezember Ware importiert und auf die Waren-, sowie Versandkosten und Zölle wie gewöhnlich Einfuhrumsatzsteuer (19%) gezahlt. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung kann ich diese nicht als Vorsteuer geltend machen.

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Bin ich verpflichtet, auch auf diese Ware Umsatzsteuer abzuführen? Und falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, die 2016 gezahlte Steuer zurückzubekommen?

Ein bekannter gab mir den Tipp, mich mit der Differenzbesteuerung auseinanderzusetzen, allerdings konnte ich dazu nur Einträge finden, in denen es hauptsächlich um gebrauchte KFZ geht. Ist die Differenzbesteuerung hier eventuell anwendbar?

Vielen Dank im Voraus. Gerne bin ich auch bereit, für eine Beratung zu bezahlen, falls Sie der Ansicht sind, hier sei eine detaillierte Beratung notwendig. Schreiben Sie mir in diesem Fall bitte eine PN.

Johannes Ungerer

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Kleinunternehmerregelung Definition "wenn VORRAUSSICHTLICH der Umsatz 50.000 Euro nicht übersteigen wird"?

Hallo,

ich bin in diesem Jahr Kleinunternehmer und habe mit nun 17000 Euro umsatz aufgehört Umstätze zu generieren, weil ich den Kleinunternehmerstatus im nächsten Jahr nicht verliren möchte.

Nun heißt es aber, dass darüber hinaus auch nicht ERWARTET werden darf, dass ich im nächsten Jahr mehr als 50.000 Euro Umsatz mache. Im Gesetz steht glaube ich, dass ich von der Regelung gebrauch machen darf, wenn mein Umsatz im nächsten Jahr vorraussichtlich nicht 50.000 Euro überschreiten wird.

Dass ich weiterhin für 2017 die KUR in Anspruch nehmen darf, wenn ich entgegen meinen Erwartungen 50.000 Euro übersteige, ist mir klar.

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1.) Zu welchem Zeitpunkt muss denn diese Prognose erstellt werden? 31.12. des Vorjahres? Und was wenn sie sich später ändert?

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5.) Darf ich unter diesen Umständen die KUR in Anspruch nehmen und damit rechnen, dass die Regelbesteuerung für mich nicht zutreffen wird?

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