Vorstellungsgespräch Fahrtkostenberechnung

3 Antworten

Die Fahr zu einer Vorstellung ist wie eine Dienstreise. Also können die tatsächlich gefahrenen Kilometer abgerechnet werden. Ggf. auch die Mehraufwendungen für Verpflegung nach der Reisekostentabelle.

Das ist eigentlich nicht nachvollziehbar, denn Du kannst die Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch mit 0,30 € pro gefahrenem Kilometer geltend machen.

Um die Fahrtkosten mit Erfolg absetzen zu können, notiert man sich - entweder auf dem Einladungsschreiben oder einer Bestätigung des Arbeitgebers , dass Du zum Vorstellungsgespräch erschienen bist, die Anzahl der gefahrenen Kilometer für den Hin- und den Rückweg.

Eine etwas dünne Fallbeschreibung. Wer sagt mir denn, dass die tatsächlich gefahrenen Kilometer einigermaßen korrekt ermittelt wurden? Wenn ich - angenommen - als Münchner zu einem Bewerbungsgespräch in Düsseldorf bin und anschließend über Berlin nach München zurück fahre, dann kann ich auch nur die Strecke M-D hin- und zurück geltend machen und nicht die tatsächlich gefahrenen Km.

Hat das Finanzamt wirklich die Hinfahrt anerkannt? Woher weißt Du, dass es nicht genau die Rückfahrt war? Oder hat das Finanzamt eine Kilometerstrecke anerkannt und einen bestimmten Betrag?

Finanzamt erkennt gefahrene Kilometer nicht an. Einspruch erheben?

Folgender Fall:

Person A wechselt Arbeitgeber behält jedoch aus privaten Gründen bisherigen Wohnsitz. Entfernung Wohnort - Arbeitsstrecke von 220 km (einfache Strecke). Nach sechs Monaten erneuter Wechsel Arbeitgeber aufgrund der hohen Belastung des pendelns und privaten Bindungen an Wohnort. Arbeitgeber stellt weder Fahrzeug noch Übernachtungsmöglichkeit. Person A während der ganzen Zeit Mieter und gemeldet am Wohnort.

Finanzamt fordert Nachweise (Fahrtenbuch) die nicht erbracht werden konnten. Scheckheft von KFZ kann nicht alle Kilometer nachweisen, da Fahrten mit unterschiedlichen KFZ zustande gekommen sind.

Finanzamt erkennt nur Fahrten einmal pro Woche an Arbeitsort an (220km x Anzahl Wochen anstatt 220 * Anzahl Arbeitstage). --> "Täglich gefahrene Kilometer Wohnung - Arbeitsstätte aufgrund fehlender Nachweise nicht glaubhaft"

Gefahrene Kilometer können leider nicht nachgewiesen werden. Arbeitsvertrag wurde dem Finanzamt bereits vorgelegt.

Hat jemand einen Tipp wie man hier vorgehen kann? Wie erfolgsvorsprechend ist hier ein Einspruch?

Vielen Dank für eure Hilfe

...zur Frage

Warum wurden meine Fortbildungskosten vom Finanzamt nicht anerkannt?

Hallo zusammen,

das Finanzamt hat meine Fortbildungskosten von ca. 800 EUR nicht anerkannt. Ich gehe davon aus, dass Sie keinen Zusammenhang mit meiner beruflichen Tätigkeit sehen. Ich habe ein Sprachtraining (Englisch) absolviert. Dies liegt daran, dass ich bei meinem alten Arbeitgeber gekündigt wurde im November 2013 zum 1.3.2014. Nun habe ich damit gerechnet und vorher schon lange nach neuen Jobs gesucht. im Dezember hatte ich nun eine Zusae von meinem jetzigen Arbeitgeber. Die Stellenbeschreibung sah "gute Englischkentnisse in WOrd und Schrift vor". Der Herr aus der Personalabteilung wusste das ich nicht perfekt Englisch sprechen kann, sie wollten mich dennoch nehmen und haben mich darum gebeten, bis zum Arbeitsbeginn mein Englisch noch aufzufrischen. Das habe ich mit diesem Sprachtraining (Ende Dezember) getan. Warum wurde der Kurs also nicht anerkannt vom Finanzamt?

Ich war drauf und dran, weiterhin arbeiten zu können und schön Steuern zu zahlen, deshalb habe ich den Kurs gemacht und nicht aus Spaß.

Sehe ich das ganze falsch?

...zur Frage

Fahrtkostenanerkennung

Seit 2002 wohne ich 115 KM von meiner Arbeitsstelle entfernt, jedes Jahr setze ich die Fahrtkosten als Werbungskosten an (zwischen 210 - 225 Fahrten pro Jahr, je nach Arbeitstagen). Jedesmal muß ich dem Finanzamt, wegen des großen Umfangs, die Fahrten mit meinem Fahrzeug nachweisen. Mal mit HU-Berichten, Kaufverträgen, Inspektions- und Reparaturrechnungen, oder Tankquittungen, damit die Kilometerleistungen nachgewiesen sind. In diesem Jahr haben gesammelte Tankquittungen über den Zeitraum von einem Monat nicht ausgereicht, mir wurde diesmal mitgeteilt das Tankbelege nichts über Kilometerleistungen aussagen. Mehrfach habe ich dem Finanzamt auch erklärt, dass Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln (7,5 Stunden Fahrtzeit täglich) für mich nicht zumutbar sind. Fahrgemeinschaften kämen für mich auch nicht in Frage, da der nächste Mitarbeiter ca. 70 KM entfernt von mir wohnt. Nach dem das Finanzamt in den vergangenen Jahren die Fahrleistungen anerkannt hat (wenn auch teilweise erst nach Prüfung der Steuerklärung), stellt sich mir die Frage, warum ich jedes Jahr wieder die Fahrleistung nachweisen und glaubhaft machen muß? Meine Arbeitsstelle und mein Arbeitsvertrag haben sich in all den Jahren nicht verändert. Ich habe mal gehört, dass wenn Werbungskosten (hier Fahrtkosten, die immer wieder aufkommen) einmal anerkannt wurden, nicht wieder nachgewiesen werden müssen. Stimmt das? Wenn ja, wie kann ich das beim Finanzamt einfordern? Emotional stelle ich fest, ich fühle mich getrietzt, wenn nicht sogar der Willkür ausgesetzt. Noch handelt es sich immer um Nachfragen und Prüfungen, aber es nervt.

Danke für eine Antwort

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?