Vorschusszinsen bei Verfügung über fällige Wertpapiere

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8 Antworten

Natürlich kann die Bank das, auch wenn ein Kunde sich da wundert. Du hättest den Auszahlungsbetrag jedoch auch auf Dein Girokonto überweisen lassen können, um das Problem generell zu vermeiden. Der Rückzahlungstermin war ja offensichtlich bekannt. Ob das Konto bei der gleichen Bank ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

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Ein Sparbuch als Verrechnungskonto für Wertpapiertransaktionen? Sehr eigenwillig.

Ist denn der damalige Wertpapierkauf auch von diesem Sparkonto abgebucht worden, ohne dass Vorschusszinsen berechnet wurden?

Ob Vorschusszinsen gebucht werden oder nicht, liegt allein an dem Kundenbetreuer. Vielleicht ein Grund mehr, mit seinem Chef zu sprechen und auch den Rest des Sparbuches abzuheben. Andere Banken bieten gewiss mehr Guthabenzinsen für Tagesgeld, so dass selbst die belasteten Vorschusszinsen noch zu verschmerzen wären.

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volksbanker 01.02.2013, 22:31

Ohja, den Bigboss interessieren solche Dinge natürlich enorm! Am besten noch per Einschreiben direkt an den Vorstand - der braucht nämlich ab und an frisches Klopapier...

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auch wenn der Betrag nur wenigen Minuten auf dem Konto ist, ist das verständlich. An das Geld kommt man nur über ein Verrechnungskonto. Ist dieses Konto ein Sparbuch, dann ist bekannt, dass dort Vorschusszinsen fällig werden, wenn über ein Limit abgehoben wird.

Das sind die Regeln. Man hätte ein anderes Konto wählen sollen.


Ich frage mich gerade, wie man auf so eine Art Verrechnungskonto kommen kann - ob empfohlen oder selbst gewählt. Sehr eigen!

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Ja, der Computer kann das, bin sicher der Kundenberater wird dies nach Vorsprache berichtigen. Nehme ja an , es ist ein Sparkonto mit gesetzlicher Kündigung. Da sind automatisch 2.000 monatlich Vorschußzins ( Strafzins) frei.

Angenommen es werden 1% als Zinssatz vergütet, die Wertpapier Gutschrift war 10000 Euro. Zunächst somit 8.000 und Jahreszins 80 Euro. , der Strafziins 1/4 des vergüteten Zinssatzes 20 Euro, wiederum gerechnet für 90 Tage : 4 er- gibt 5 Euro., grob gerechnet.

Viel Lärm um nichts.

MfG.

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Du hast normalerweise eine monatliche Grenze für Abhebungen in Höhe von 2.000.- Euro. Hebst Du mehr ab, werden entsprechende Vorschusszinsen fällig.

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Korrekt ist das - wenn auch nicht sehr kundenfreundlich. Hängt sicher von der Babk ab, bin mir aber sicher das jede Bank dir paar Cents erstattet. Denn mehr wird es nicht sein (sofern es kein sechsstelliger Betrag ist) - die Zinsen fuer Sparkonten sind minimal und die Vorschusszinsen betragen von diesen nur ein Viertel.

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Schmetterling56 01.02.2013, 19:50

Leider war es ein höherer Betrag und es geht dabei um meine 92-jährige Mutter! Die Vorschusszinsberechnung wurde von ihrem Kundenberater veranlasst, sozusagen aus Rache, weil sie das Geld bei einer anderen Bank neu angelegt hat!

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volksbanker 01.02.2013, 20:27
@Schmetterling56

das ist ärgerlich, aber machen kannst du wenig. Außer in Zukunft auf Geschäfte mit diesem Institut zu verzichten. Formal ist die Berechnung i.O.

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Das kann die Bank, wäre in diesem Fall aber höchst unkulant! Die Vorschusszinsen wären ja höher als der Betrag der Habenzinsen!!

Sprich mit Deinen Kundenbetreuer und wechsel die Bank, wenn er auf den Vorschusszinsen besteht.

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gammoncrack 01.02.2013, 18:23

Was für ein unsinniger Kommentar ist das denn? Ich freue mich schon sehr auf die Reaktion von Volksbanker!

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volksbanker 01.02.2013, 18:25
@gammoncrack

in der Tat absoluter Schwachsinn. Die Vorschusszinsen betragen 1/4 der Habenzinsen. Jetzt erklär mir mal wie da das gehen soll. Da würdest du die Mathematik revolutionieren!

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NasiGoreng 03.02.2013, 02:22
@volksbanker

Jetzt mal ganz langsam als Nachhilfe für die, welche in der Grundschule nicht aufgepasst haben:

Der Zinssatz auf dem Sparkonto sei 1%. Der Fragesteller will das Geld nach einem Tag wieder abheben. Er erhält also für diesen Tag auf sein Guthaben Zinsen in Höhe von 1/365% oder 0,00274%.

Die Vorschusszinsen betragen 1/4 des Sparzinssatzes von 1%. Das sind 0,25%.

Jetzt kommts: 0,25% sind mehr als 0,00274%, das gilt allerdings nur für den Teil des Guthabens der den Freibetrag monatlich 2.000 überschreitet. Das ergibt sich aber aus der Fragestellung.

Jeder blamiert sich so gut wie er kann!

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Ja das ist richtig. Wenn man auch ein Sparbuch als Verrechnungskonto wählt.

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