Vorschlag Aufhebungsvertrag

3 Antworten

Deiner Skepsis gegenüber einem Aufhebungsvertrag würde ich zustimmen, wenn Du davon ausgehen kannst, dass die Bewilligung der Rentenweiterzahlung nach 2016 nicht sicher ist.

Sprich: Du hast keine dauerhafte Schwerbehinderung und Erkrankung.

Dabei würde ich dann das Arbeitsverhältnis ruhen lassen, um eventuell wieder in den Beruf einsteigen zu können.

Ist es aber absehbar, dass Deine Krankheit weiterhin bestehen bleibt und Du die Verlängerung der Rente beantragst, ist ein Aufhebungsvertrag eigentlich dass, was jeder Arbeitnehmer unterschreibt, der aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ausscheidet.

Übrigens: Die volle Erwerbsminderungsrente wird bei unter 60 jährigen immer auf Zeit bewilligt und bis zu 3 mal verlängert, bevor sie in eine unbefristete Rente übergeht.

Für mich ist es noch nicht nachvollziehbar, was Du an sämtlichen Rechten genau verlieren würdest. Sicherlich bleibt Dir das Selbstbestimmungs- und Wahlrecht erhalten;-)

Andererseits ist Deine Rente bewilligt, was für mich "Auszahlung-in-Kürze" bedeutet. Willst Du etwa beides, Weiterbeschäftigung und Rente? Ein früher Rentenbeginn schließt ja viele persönliche Optionen der Beschäftigung aus.

Eine Alternative bis zu einem (allerdings späteren) Rentenbeginn wäre ja Altersteilzeit. Aber wenn Du nun wirklich krank bist und am Arbeitsleben nicht mehr weiter teilnehmen kannst (bzw. willst), dann ist ATZ leider keine Option.

Eine klarere Situationsbeschreibung und -analyse helfen Dir (und Deinem etwaigen Rechtsberater), um etwaige eigene Wünsche und Handlungsalternativen aufzuzeigen.

Aber daneben solltest Du bitte auch nicht die Sichtweise des Arbeitgebers (und der Kollegen) vernachlässigen. Ein kranker, fehlender Mitarbeiter, der zum Arbeitsprozess nicht mehr beitragen kann, ist nicht nur eine finanzielle Belastung für den Arbeitgeber und die Arbeitskollegen.

hallo

ich lese raus das du es nicht willst (?). Dann zurücklehnen und nichts unterschreiben.

Ansonsten Betriebsrat oder Gewerkschaft falls es sowas bei euch gibt. Letzter Weg Anwalt spezialiesiert auf Arbeitsrecht ( wenn Rechtschutz vorhanden)

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Vielen Dank da bin ich doch auf dem richtigem Weg. Rechtsschutz hab ich und einen Termin beim Anwalt auch schon gemacht.

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MOBBING - KÜNDIGUNG DOCH KEIN ARTEST

Hallo ich habe seit einem Jahr eine Vollzeit stelle im Einzelhandel gehabt bis Donnerstag den 12.09.13 und habe mit sofortiger Wirkung gekündigt. Ich habe durchgängig einiges einstecken müssen von ich leide unter Verfolgungswahn sagt meine Chefin wenn ich sie auf Sachen hingewiesen habe die absolut nicht in Ordnung waren. (wie z.B. Freie Tage die wegen Terminen gebraucht wurden "übersehen", oder genehmigten Urlaub verschoben wegen Vollinventur, da alle Vollzeitkräfte gebraucht werden und einer gleichrangigen meinen Urlaub gegeben ohne Erklärung usw.) Am Do kam dann der ober Hammer und es kamen Aussagen ohne Hand und Fuss im Thema "Diebstahl" und ich soll doch reinen Tisch machen dann spar ich ihnen Zeit und würde als Gewinner aus diesem Laden gehen.... ne ist klar! Ich habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen besaß bis dato auch einen Storeschlüssel und so weiter...... Ich habe sie nach 2 Stunden auf mich einreden gefragt ob sie das jetzt glücklich macht wenn ich sage ja ich war´s und es ist die Unwahrheit! Darauf hin haben sie Ihre Fassung verloren und sind ausfallend gewesen. Ich hatte dann nach einem Papier verlangt und Handschriftlich gekündigt! Jetzt lese ich hier gerade man braucht ein Attest wegen Mobbing um die Sperrfrist zu umgehen.... Meine Ärztin hatte mich wegen Mobbing auch schon Krankschreiben wollen. Nachdem ich aber dachte für was wenn ich jetzt eh zuhause bin brauche ich dann ne AU??? Kann ich am Mo zu Ihr gehen und rückwirkend noch eins ausstellen lassen??? Wie reagiert das Amt bei der Situation! Danke schon im Voraus. lg

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