Vorkaufsrecht bei Teilungsversteigerung

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Mitbieten ist richtig.

Das Vorkaufsrecht hätte man ja vor dem Antrag auf Zwangsversteigerung geltend machen können.

Vorkaufsrecht eines Miterben bei Teilungsversteigerung gegenüber Meistbietenden?

Gilt das Vorkaufsrecht für einen Miterben auch bei einer Zwangsversteigerung in dem Sinne, dass der Miterbe sein Vorkaufsrecht ausüben kann gegenüber dem Meistbietenden?

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Haus und Grund getrennt eingetragen. Was muss beim Verkauf beachtet werden?

Meine Frau hat von ihrem verstorbenen Vater ein Grundstück geerbt. Die Erbengemeinschaft zusätzlich nur noch ihre Schwester, da er bereits geschieden war. Das Grundstück gehörte ihrem Vater, das Haus haben beide Eltern zusammen gebaut und sind für das Haus auch beide im Grundbuch eintragen. Zu DDR Zeiten war es möglich Haus und Grund separat einzutragen. Nun musste ihr Vater 2007 das Grundstück im Sinne einer einer Rückübertragung erneut gekauft werden. Im Grundbuchauszug steht nun nur noch ihr Vater als Eigentümer.

Wir möchten das Grundstück nun verkaufen, wissen aber nicht so recht was nun mit der Mutter passiert oder passieren muss. Im Scheidungsurteil ist übrigens nichts dazu erwähnt.

Gruß und vielen Dank.

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Fällt für mich Spekulationssteuer an?

Hallo an alle,

Seit 10 Jahren bin ich zu einem Drittel Erbe einer Immobilie nach dem Tod unserer Mutter.

Nun möchten Erbe A, und ich , B, das Haus verkaufen,um die Erbengemeinschaft aufzulösen.

Erbin C, die das Haus bisher gelegentlich nutzte,(ohne Nutzungsausgleich)wollte ab Rentenbeginn dauerhaft dort wohnen und weigert sich.

Nun hat Erbin A beim Gericht die Teilungsversteigerung beantragt.

Es wurde ein Mediationstermin angeboten, den zunächst alle 3 annahmen.

Einen Tag vor dem Termin sagte Erbin C diesen ab. Damit ist eine Einigung wohl erledigt.Vermutlich wird sie auch alle anderen Termine boykottieren.

Nun meine Frage.

Falls bei der Teilungsversteigerung kein vernünftiger Preis geboten wird, könnte ich das Haus ja selber ersteigern.

Da ich aber nicht dort wohnen möchte, würde ich das Haus sofort wieder regulär verkaufen wollen.

Würde da für mich Spekulationssteuer anfallen? Ich bin seit Jahren von der Einkommenssteuer befreit, da Freibeträge wg. Schwerbehinderung bin , schon Rentner, meine Frau hat kein eigenes Einkommen.

Und wie ist es mit der Grunderwerbsteuer, ein Drittel des Hauses gehört mir ja schon, muß ich dann nur 2/3 zahlen?

Es wäre schön, wenn jemand mir da weiterhelfen könnte.

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Erbengemeinschaft mit Grundstück+Haus und Kredit / einem der Erben gehört das Haus zur Hälfte

Ich bin Mitglied einer Erbengemeinschaft. Zur Erbengemeinschaft gehören der Ehemann der Erblasserin (zu 3/4) und die Eltern der Erblasserin (zu je 1/8) - gesetzliche Erbfolge, da kein Testamnet vorhanden, keine eigenen Kinder der Erblasserin). Zum Erbe gehört die Hälfte eines Hauses (dessen andere Hälfte gehört dem ebenfalls erbenden Ehemann). Die Erblasserin und deren Ehemann hatten für das gemeinsame Haus einen Kredit, welcher zum Todeszeitpunkt noch nicht vollständig zurückgezahlt war. Für den Kredit hafteten beide Kreditnehmer gesamtschuldnerisch. Es geht ind er Frage hier nun darum, wie der offene Kredit bei der Ermittlung des Wertes des Erbes zu betrachten ist. Dazu gibt es in der Erbengemeinschaft, bestärkt durch die jeweilig vertretenden Anwälte, geteilte Aufassungen. Fiktive Werte: Wert des Hauses: 200 TEUR (1/2 = 100 TEUR) offener Kredit: 50 TEUR insgesamt

Auffassung 1: Wert des Erbes: Halbes Haus - ganzer Kredit = 50 TEUR

Auffassung 2: Wert des Erbes: Halbes Haus - halber Kredit = 75 TEUR

Welche Auffassung ist richtig? Relevant ist diese Frage, weil der Ehemann der Erblasserin deren Eltern in entsprechender anteiliger Höhe auszahlen müsste, um Alleineigentümer des Hauses zu werden. Danke!

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Erbengemeinschaft, Veruntreuung?

Meine Großmutter ist letztes Jahr verstorben. Erst jetzt habe ich erfahren, dass ich zusammen mit meinen Tanten und Onkeln eine Erbgemeinschaft bilde, die bereits seit dem Ableben des Großvaters einige Jahre vorher besteht. Die Hälfte ging an die Großmutter, die Hälfte an die Erbengemeinschaft lt. gesetzlicher Erbfolge. Nun verhält es sich so, dass ich eben davon nichts wusste und meine Großmutter das ganze Geld "verjubelt" und verschenkt hat an ihre Lieblingskinder. Den anderen hat sie erzählt, dass sie kein Geld hat und, wenn ihre Kinder auf ihren Erbteil bestehen würden, Geld aufnehmen müsse bei der Bank.Zwei Tage später hat sie Beträge im 5-stelligen Bereich bar abgehoben. Dieses Geld hätte ihr aber ja nicht zugestanden, da es der Erbmasse angehörte. Eigentlich darf ja ein Mitglied der Erbengemeinschaft ohne die Einwilligung der anderen nicht einfach so über das Vermögen verfügen. Klar, sie musste ihren Lebensunterhalt bestreiten, aber sie hatte Rente und Witwenrente, war also gut versorgt. Und das Geld wurde ja (ohne Beweise, wir wissen es nur aus Erzählungen) verschenkt. Nun ein Gedanke und ich wäre über eure (fundierte) Meinung sehr dankbar: Hätte die Bank das Geld heraus geben dürfen, nachdem es Teil der Erbmasse war? Hätten nicht alle Hinterbliebenen erst ihr Einverständnis abgeben müssen? So ist es jetzt ja auch. Keiner kann einfach auf das Geld zugreifen, erst, wenn alle einverstanden sind. Kann man die Bank belangen? Ich weiß, die sitzt sicherlich am längeren Hebel, aber wenn die Bank da über ihre Befugnisse hinaus gehandelt hat, obwohl das Vermögen hätte gesperrt werden müssen, dann müsste sie doch auch haften, oder?

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arbeitsuchend zwischen Studium und Referendarplatz

Hallo zusammen, mein Sohn (26) hat jetzt sein Universitätsstudium erfolgreich beendet. Da er sich (natürlich) nicht mehr für ein weiteres Semester immatrikuliert hatte, wurde er von der Uni schriftlich über seine Exmatrikulation zum 31. 03. 2015 informiert.

Um eine lückenlose Erwerbsbiographie zu erhalten, hat er sich beim Jobcenter als arbeitsuchend gemeldet und - mangels eigener Einkünfte - H4-Leistungen beantragt. Er ist bereits aktiv auf Arbeitssuche (grundsätzliche alles kommt infrage, wenn auch eine Mindestlohnzahlung gewährleistet ist). Natürlich hat er auch schon offizielle Bewerbungen für eine Referendarstelle und als Aushilfslehrer an Gymnasien in Rheinland-Pfalz u. dem Saarland verschickt. Eine Referendar-Stelle kann er jedoch
erst im August 2015 erhalten. Die Zeit bis dahin gilt es für ihn zu überbrücken.

Da er bisher bei der IKK Südwest als Student freiwillig krankenversichert war, endet diese Krankenversicherung zum 31. 03. 2015.

Wir haben bislang keine Erfahrung hinsichtlich seiner Situation und recherchieren beide (unabhängig von einander) um sachkundiger zu werden.

Wird er über H4-Leistungen krankenversichert? Bleibt er Mitglied seiner bisherigen Krankenkasse?

Für eine baldmögliche sachkundige Antwort bedanke ich mich im voraus herzlichst.

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