vorgeworfene Kündigung und vorschlag neuen Vertrag für andere Abteilung

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5 Antworten

dass ich mich gekündigt habe

du dir? Ist es korrekt, dass du gekündigt haben sollst? Nicht der Arbeitgeber dir?

Wenn dem so ist, dann solltest du auch wissen, was du gesendet hast. Damit sollte es doch nicht nur die Aussage geben, dass du a) per eMail und b) per Fax eine Kündigung ausgesprochen haben sollst, sondern solltest das auch wissen, ob dem so ist.

Im Gesetz steht klar, dass Kündigungen in Schriftform abzugeben sind: http://dejure.org/gesetze/BGB/623.html

Eine eMail sehe ich hier nicht, um diese Form zu erfüllen, bei einem Fax ist es schon anders (wenn denn auch von dir unterschrieben).

Wie verhalten? Du kannst auf das Gesetz verweisen und man soll dir bitte das Fax zeigen. Kommt dann immer noch keine Einsicht, dann Betriebsrat oder Rechtsanwalt einschalten.

Mir ist nicht klar, was du denn willst und worin es ein Problem mit dem neuen Vertrag gibt. Willst du das oder nicht? Sollst du weniger verdienen?

Das wird hier alles nicht klar. Wenn du in der Firma bleiben willst, der neue Vertrag keine Nachteile bringt, dann ist das eigentlich nicht tragisch. Mir fallen hier nur die möglichen Ansprüche aus der Vertragslaufzeit ein. Das jedoch kann man auch in einen neuen Vertrag übernehmen.

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Den Anfang habe ich nicht verstanden, aber...

Dir Kündigung eines Arbeitsverhältnisses - egal von wem - hat schriftlich zu erfolgen. "Schriftlich" bedeutet auf Papier und mit handgeschriebener Unterschrift und nicht per Fax, per Telefon oder per Buschtrommel.

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Ich würde mit diesen Unterlagen am Montag Kündigungsschutzklage erheben.

Ebenso morgen früh zur Arbeit erscheinen und mich darauf berufen, dass ein neuer Vertrag nicht nötig ist, weil der andere nicht wirksam gekündigt ist.

einen neuen Vertrag würde ich an Deiner Stelle nur unterschreiben, wenn der besser ist, was aber wohl kaum erwartet werden kann.

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Das BGB legt fest, dass eine Kündigung der Schriftform bedarf. Aber unbedingt verlassen würde ich mich darauf nicht, da es hierzu auch Urteile gibt, die die gesetzliche Regelung überstimmen, z. B.:

http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_58085882/arbeitsrecht-muendliche-kuendigung-kann-wirksam-sein.html

Dieses Urteil ist rechtskräftig!

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Kommentar von wfwbinder
30.11.2014, 16:45

Interessante Urteile die dort zu lesen sind.

aber schon völlig andere Fälle.

Trotzdem muss man Leute warnen selbst zu kündigen und vorallem, nach einer Kündigung (auch wenn die nicht den Vorschriften entspricht) die Klagefrist zu versäumen.

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Grundsätzlich sollten Kündigungen schriftlich erfolgen. Aber zu deinem speziellen Fall schaust du am besten mal hier nach http://www.arbeitsvertrag.org/

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