vorfälligkeitszahlungen

7 Antworten

Bei Verkauf des Pfandobjektes (Euer Haus) habt Ihr ein berechtigtes Interesse, das Darlehen zurückzuführen und die Bank hat einen Anspruch auf Vorfälligkeitsentgelt. Einen Anspruch auf Pfandtausch habt Ihr nicht, das hängt tatsächlich von der finanzierenden Bank ab. Wenn Ihr nur ein niedrigeres Darlehen für die ETW benötigt, würde ggfs. für einen teilbetrag Vorfälligkeitsentgelt anfallen und zusätzlich eine Gebühr für den Pfandtausch. Da stellt sich tatsächlich die Frage, ob sich das überhaupt für Euch rechnet. Zudem müßt Ihr bedenken, dass die Bank derzeit ein dinglich gesichertes Darlehen (Grundschuld auf dem Haus) herausgelegt hat. Wenn Ihr nicht jetzt schon eine entsprechende ETW zum Pfandtausch anbieten könnt, fehlt der Bank eine dingliche Sicherheit, so dass dann das Darlehen i.d.R. ohnehin nicht weitergewährt werden wird.

Wenn Ihr mit der Bank einen sogenannten "Pfandtausch" vereinbart, dann kann das Darlehen weitergeführt werden, wenn die Bank dem zustimmt. Vorfälligkeitsentschädigung wäre dann nur zu zahlen, für den Teil, den ihr vorzeitig zurückzahlt. Ihr müsst es ohnehin immer abwägen. Momentan sind die Zinsen ja auf einem historisch niedrigen Niveau. Eventuell macht es mehr Sinn, das "alte" Darlehen zurückzuführen und ein neues kleineres Darlehen zu den absolut niedrigen Zinsen aufzunehmen. die Bank müsste Euch dazu entsprechend beraten.

Die Bank kann auch bei der vorzeitigen Rückzahlung des Wohnungskredites die Zahlung von Vorfälligkeitszinsen berechnen. Also in beiden Fällen: Haus- und Wohnungsverkauf.

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