Vorfälligkeitsentschädigung - immer fällg bei vorzeitiger Kündigung eines Hyp-Darlehens?

2 Antworten

Wenn die im Kredit vereinbarte Zinshöhe unterhalb des Zinssatzes liegt, zu dem die Bank das freiwerdende Geld anlegen könnte, entfällt der Grund für eine Vorfälligkeitsentschädigung. Die Bank ist dann nicht berechtigt, eine solche zu fordern.

Eine Vorfälligkeitsentschädigung fällt immer dann an, wenn man ein bestehendes Darlehen vorzeitig ablöst, da der Bank damit ja Zinseinnahmen entgehen, die sie sich über die Vorfälligkeitsentschädigung ausgleichen lassen. Verhandeln kann man diesbezüglich mit der Bank wohl in den wenigsten Fällen, weil die Vorfälligkeitsentschädigung und deren Höhe eigentlich auch vertraglich festgelegt ist.

Vorfälligkeitsentschädigung und Sondertilgungen

Ich habe eine Frage zu Sondertilgungen und der VKE.

In meinem Vertrag steht: Die Darlehnsnehmer haben das Recht das Darlehen jederzeit ganz oder teilweise vorzeitig zurückzuzahlen. Sofern in dem mit den Darlehensnehmern abgeschlossenen Darlehensvertrag bei Vertragsabschluss ein gebundener Sollzinssatz vereinbart wurde, kann im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung während dieser Sollzinsbindung die Bank gemäß § 502 BGB eine angemessene Vorfälligkeitsentschädigung für den unmittelbar mit der vorzeitigen Rückzahlung zusammenhängenden Schaden verlangen.

Die Vorfälligkeitsentschädigung darf folgende Beträge nicht überschreiten: - Ein Prozent beziehungsweise, wenn der Zeitraum zwischen der vorzeitigen und der vereinbarten Rückzahlung ein Jahr nicht übersteigt, beträgt, 0,50% des vorzeitig zurückgezahlten Betrags, - Den Betrag der Sollzinsen, den der Darlehensnehmer in dem Zeitraum zwischen der vorzeitigen und vereinbarten Rückzahlung entrichtet hätte.

Was heißt das jetzt für mich? Ich habe jetzt extra eine niedrige Rate vereinbart um immer zahlen zukönnen. Aber auch mal mehr zu zahlen. MIt geänderten Zahlenwerten: Sollzinsleitungen während Zinsbindung: 50000 Nettodarlehnsbetrag: 70000 Sollzinsleitungen nach Zinsbindung: 56000 Wenn ich jetzt 10000 Ero Sondertilgungleiste was muss ich dann der Bank an VKE zahlen?

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Darlehen mit Kapitallebensversicherung kündigen?

Hallo,

ich habe ein Darlehen für mein Haus aufgenommen und musste laut dem Banker (Bekanntschaft= Fehler) eine Kaptial-Lebensversicherung auf das Darlehen abschliessen (Sicherheit). Das Darlehen hat einen Festzins auf 15 Jahre. Die Lebensversicherung sollte nach Ablauf des Darlehens-Zins zum Beleihen zur Verfügung gestellt werden. Die Summe des Rückkaufwertes ist aber nur ein 1/3 des Darlehens bei Ablauf der 15 Jahr. Eine Dynamik ist auch im Vertrag, die ich aber jetzt sicher einstellen werde. Die KLV läuft seit 5 Jahren, so würde ich einen Rückkauf verkraften.

Im Vertrag steht: Im Zusammenhang mit dem Darlehensvertrag wird eine Kapital bildende Versicherung abgeschlossen. Die Ansprüche im Erlebens- und Todesfall werden an den Darlehensgeber abgetreten.

Jetzt hab ich einpaar Fragen:

  1. Lohnt sich die KLV überhaupts, wen ich sie bei Ablauf des Darlehens nicht nützen kann (Beleihen)?

  2. Kann ich einen Rückkauf durchführen und der Bank eine Risiko-Versicherung vorschlagen (Sicherheit)?

  3. Zu dem Vertragstext: Hat der Darlehensgeber nur Anspruch auf das Geld solange das Darlehen nicht abbezahlt ist?

PS: Hab mich immer blind auf den Bekannten (Banker) verlassen, dass war ein großer Fehler!

Danke im Voraus!

Gruß Michael

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Wohn-Riester Vorausdarlehen ablösen durch neues Wohn-Riester-Darlehen

Vor einigen Jahren habe ich Wohn-Riester mit einem Vorausdarlehen bei einer Bausparkasse abgeschlossen. Als Tilgungsersatz dient ein Wohn-Riester-Bausparvertrag, welcher entsprechend bespart wird

Da der Zinssatz beim Vorausdarlehen aus heutiger Sicht nicht mehr attraktiv ist und die Zinsbindung des Vorausdarlehens an die Zuteilung des Bausparvertrags (BSV) gebunden ist, würde ich gern Folgendes machen:

Aufnahme eines neuen Darlehens, Soforteinzahlung in den BSV, welches den Vertrag entsprechend schneller zur Zuteilung bringt (wäre in ca. 3 Jahren bei Soforteinzahlung der Fall). Zudem Aufnahme eines Forward-Darlehens als Riestervariante mit direkter Tilgung, um bei Zuteilungsreife des BSV das Vorausdarlehen ohne Vorfälligkeitsentschädigung abzulösen.

Kann ich das irgendwie realisieren? Wirkt sich das negativ auf das Wohnförderkonto aus (wird die vorzeitige Befüllung des BSV angerechnet)? Was passiert in dem Zeitraum, bis der Bausparvertrag zuteilungsreif wird? Kann ich überhaupt irgendwie mein Wohn-Riester-Darlehen über einen anderen Wohn-Riester-Anbieter ablösen?

Vielen Dank für Hilfe/Unterstützung!

Sascha

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Darlehenssumme zum Hauskauf für Anschaffungen aufstocken

Hallo, ich habe folgendes Problem: Die Finanzierung des Hauses, das ich kaufen möchte steht!

Da ich aber vorhandenes Eigenkapital zur Zahlung der Grunderwerbsteuer und des Notares einsetze, möchte ich von der Bank ein zusätzliches Darlehen zur Anschaffung der anfallenden Bodenbeläge, Tapeten, usw.

Die Bank ist gewillt, mir dieses Darlehen zu geben, verlangt aber, das ich in Vorkasse trete und gegen Quittungen immer wieder Teilbeträge dieses Darlehens ausgezahlt bekomme.

Meine Frage nun:Darf die Bank so reagieren,? Denn wenn ich in Vorkasse treten könnte, bräuchte ich kein Darlehen.

Nehme ich dafür meinen Dispo in Anspruch - bleibe ich auf den Dispo-Zinsen sitzen.

Wer kann mir dazu etwas sagen??

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Verheimlichung von Vermögen gegenüber den Erben und einem Darlehen?

meine schwester ohne kinder verstarb 2010 und war verheiratet. sie kaufte 2001 mit ihrem mann zwei kleine wohnungen total überteuert an der grenze zu tchechien und es wurde ein teildarlehen aufgenommen. bei beantragung des erbscheines wurde das vom ehemann nicht angegeben und den geschwistern verheimlicht. die tilgung des darlehens lief auch immer über sein konto, sodass wir es gar nicht finden konnten.

nach zwei jahren bekamen wir als schwestern eine mitteilung einer bank, das wir gemäss erbschein in das darlehen eingeschrieben worden sind. eine korrektur des darlehensvertrages auf die erbengemeinschaft haben wir nie erhalten, geschweigedenn unterschrieben.

jetzt fällt der ehemann wegen krankheit aus und das darlehen wird nicht mehr bedient. jetzt werde ich allein von der bank aufgefordert das darlehen abzuzahlen. ich habe aber nur 12,5% lt. erbschein geerbt?

auch im grundbuch wurde nie ein eigentümerwechsel vollzogen, dort steht immer noch der alte eigentümer drin, eine GDBR, die nicht mehr existiert, soweit ich weiss. meine schwester und ihr mann wurden nie ins grundbuch eingetragen, lediglich die grundschuld dieser bank steht drin und die auflassungsvormerkung.

muss ich jetzt wirklich das darlehen ganz allein bezahlen, obwohl ich nur 12,5% anteil am erbe habe?

eine wohnung ist vermietet, dort steht auch als "vermieter" nur mein schwager drin. die ganzen erträge gingen auch jahrelang an ihn.

die bank teilt noch nicht mal schriftlich mit, wieviel noch offen sind oder wie hoch der zinssatz ist, fordert nur die zahlung der monatlichen raten und reicht jetzt das mahnverfahren ein.

die wohnungen können auch nicht verkauft werden, da ja weder meine schwester und mein schwager im grundbuch eingetragen wurden, respektive die erbengemeinschaft.

hätte das darlehen überhaupt ausgezahlt werden dürfen, wenn keine eigentumsübertragung stattfand?

bin für jeden tipp dankbar.

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Kann ich bereits gezahlte Raten eines gemeinsamen Darlehens von meinem Ehemann nach der Trennung zurück verlangen?

Ich bin seit 4,5 Jahren verheiratet und seit 1,5 Jahren getrennt. Ein gemeinsames Darlehen wurde zum Beginn der Ehe für ein gemeinsames Haus abgeschlossen. Bis zur Trennung hat jeder 50 % der Raten gezahlt. Nun ist mein Partner seit 1,5 Jahren ausgezogen und zahlt keine Abträge mehr. Diese begleichen ich alleine. Es war ursprünglich vereinbart, dass er seinen Miteigentumsanteil mir übergibt, da bislang kaum etwas des Darlehens getilgt wurde und er 90% des gemeinsamen und meines alleinigen Hausstandes mitgenommen hat. Zudem habe ich auf den mir zustehenden Trennungsunterhalt verzichtet.

Jedoch verlangt er nun eine enorme Entschädigung für die Übertragung des Miteigentumsanteils. Diese übertrifft um das 4 fache des bereits getilgtem Darlehens. Ich habe ihn nun aufgefordert 50 % des von mit bereits gezahlten Darlehens an mich zurück zu zahlen, jedoch verweigert er dies.

Eine Scheidung ist bislang nicht eingereicht, da ich die Kosten des Verfahrens so gering wie möglich halten wollte und ich immer noch die Hoffnung auf gütliche Einigung hatte. Die Trennung ist aber Anwaltlich geltend gemacht worden.

Er tut nun einfach gar nichts. Fordert bislang auch keine Miete. Zahlt jedoch auch nichts.

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