Vorfälligkeitentschädigung

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Nein, Verkauf = Aufgabe der V+V = Kein V+V sondern Veräußerungsgeschäfft.

Steht die Darlehensablösung im Zusammenhang mit dem Verkauf der Immobilie und damit der Aufgabe der Vermietungsmöglichkeit, sind die Vorfälligkeitszinsen nicht den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung zuzuordnen, sondern dem Veräußerungsgeschäft der Immobilie. Bleibt das Veräußerungsgeschäft steuerfrei (Bsp. mehr als 10 Jahre im Privatvermögen), so bleiben auch die Aufwendungen der Vorfälligkeitsentschädigung ohne steuerliche Wirkung. Handelt es sich um ein steuerpflichtiges Veräußerungsgeschäft, so ist die Vfe den Veräußerungsaufwendungen hinzuzurechnen.

siehe dazu auch: http://www2.nwb.de/portal/content/ir/service/news/news_1361435.aspx

Interessanter Link. Gut recherchiert!

Wie man sieht, kommt es zur Beantwortung der Frage auf weitere Umstände an.

Wenn übrigens mit dem Verkaufserlös ein anderes Mietobjekt gekauft werden soll, dann kann die VFE durchaus als Finanzierungskosten bei der Anlage V für das alte Objekt berücksichtigt werden.

1

Was möchtest Du wissen?