Vorauszahlungsbescheid - Anzurechnende Lohnsteuerabzugsbeträge viel zu niedrig

2 Antworten

Der Vorauszahlungsbescheid wird immer aufgrund der Vorjahreswerte festgesetzt. Wenn sich die Situation verändert hat, beantragt man eben Abänderung.

Vielen Dank für die schnellen Antworten. Dann werde ich mal ein entsprechendes Schreiben aufsetzen. Trotzdem ist mir der niedrige Betrag immer noch ein Rätsel. Na ja.

Und was die lange Frage anbelangt: Kann man ja als Negativ-Beispiel heranziehen, wie man es nicht machen soll. Aber ich verfasse lieber einen ausführlicheren Beitrag, als einen ganz kurzen, worauf dann erst mal geantwortet wird "könntest Du das bitte mal näher erläutern" und am Ende hat man dann einen ellenlangen Thread.

Wie hoch Einkommensteuer bei Abfindung von 15.000 Euro zum 01.06.2010?

Wie viel Einkommensteuer bzw. Lohnsteuer muss gezahlt werden, wenn ein Arbeitnehmer aufgrund betirebsbedingter Kündigung einen Abfindungsbetrag von 15.000 Euro brutto erhalten soll? Der Arbeiter ist 44 Jahre alt, hat einen Kinderfreibetrag für 3 mindejährige Kinder und unterfällt der Steuerklasse 3. Kann mir jemand sagen, wie hoch die zu zahlende Steuer des Arbeitnehmers ist, der den Abfindungsbetrag zum 01.06.2010 erhalten soll? Dabei wird er auch das Monatsgehalt für Mai 2010 von rund 2.000 Euro brutto erhalten. Versteuert wird also ein Gesamtbetrag von somit 17.000 Euro brutto.

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Verrechnung Lohnsteuer und Kapitalertragssteuer unter Grundfreibetrag?

Hallo zusammen,

als Student habe ich 2016 ein dreimonatiges Praktikum mit einem monatlichen Gehalt von ca. 1.500€ brutto absolviert. Um mir die Lohnsteuer zurückzuholen (gesamte Einkünfte aus Praktikum 4.500€) habe ich eine Steuererklärung eingereicht. Dabei habe ich auch Kapitalerträge in Form von Dividenden in Anlage KAP angegeben. Hierbei handelte es sich um ca. 1.600€ aus Dividende und Aktienverkauf. Als Student habe ich hierbei eine NV-Bescheinigung, so dass ich bei der Dividende und den Aktienverkäufen keine Kapitalertragssteuer abgezogen wurde.

Meine Erwartung wäre gewesen, dass ich insgesamt vom Finanzamt einen Betrag von ca. 240€ für die gezahlte Lohnsteuer zurückerhalte. Mit meinem Einkommen + Kapitalerträgen komme ich ja insgesamt lediglich auf 4.500€ + 1.600€ = 6.100€ und liege somit unter dem Grundfreibetrag von 8.820€.

In dem Steuerbescheid vom Finanzamt wurde jedoch dann die von mir gezahlte Lohnsteuer i.H.v. ca. 240€ mit dem nicht versteuerten Kapitalertrag i.H.v. (1600€ - 801€ (SparerPauschBetrag)) x 25% = 799€ x 25% = 200€ verrechnet.

Folglich wurde mir lediglich ca. 40€ ausgezahlt (240€ mir zustehende Lohnsteuer - 200€ Kapitalerträge (versteuerter Betrag über Pauschbetrag) ).

Könnte mir bitte jemand kurz den Grund dafür nennen, dass das so verrechnet wurde? Wieso wurden meine Kapitalerträge jetzt versteuert, wenn ich doch eigentlich insgesamt mit Einkünften + Kapitalerträgen unter dem Grundfreibetrag liege?

Habe da in den letzten Monaten mehrmals darüber nachgedacht und versucht es zu verstehen, aber das tu ich nicht. Würde mich sehr freuen, wenn ihr mir hierbei weiterhelfen könntet! :-)

Vielen Dank und Viele Grüsse

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zweite Steuererklärung für das selbe Jahr

Ich habe 2012 und 2013 eine Steuererklärung gemacht um die Lohnsteuer wieder zu bekommen, da ich kurzzeitig gearbeitet habe, aber unter 8000 Euro geblieben bin. Nun habe ich erfahren das ich Studiengebühren als Werbungskosten geltend machen kann. Ist es nun möglich für 2013 und 2012 erneut eine zweite Erklärung zu machen in der ich die Studiengebühren einbringe um jetzt als Vollbeschäftigter Nutzen daraus zu ziehen? Bzw. kann ich das irgendwie nachreichen oder ist der Zug abgefahren, da ich die Bescheide ja schon längst bekommen habe?

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Einkommenssteuer Vorauszahlung

Guten Morgen zusammen.

Ich bin selbstständig und habe meine Steuererklärung für 2013 bereits dem Steuerberater abgegeben - ist gerade noch in Bearbeitung. Nun ist es so, dass ich seit April 2013 selbstständig bin. Davor war ich in einem ganz normalen Angestelltenverhältnis. Zudem habe ich bis Mitte April 2013 noch ein nebenberufliche Studium absolviert (als Werbungskosten voll ansetzbar)

Nun ist es ja so, dass mein Steuerbescheid für 2013 folgende Positionen zur Einkommenssteuer enthalten wird: - Steuernachzahlung für 2013 - Nachträgliche Anpassung der Vorauszahlungen für 2014 - Anpassung der Vorauszahlungen für 2015

Meine Frage ist nun: Auf welcher Summe basiert der Betrag für die Vorauszahlung? Nimmt der Staat die Summe meiner Selbstständigen Einkünfte (EÜR) als Basis oder wird dieser Betrag noch um Positionen wie Werbungskosten etc. gekürzt?

Beispiel: Gewinn 2013 ermittelt durch EÜR: 21.000 Euro. Daraus ergibt sich eine Einkommenssteuerschuld von ca. 3500 Euro.

Variante A: Steuernachzahlung 2013: 3600 Euro; Nachträgliche Anpassung der Vorauszahlungen für 2014: 3600 Euro; Anpassung der Vorauszahlungen für 2015: 900; Gesamt: 8100 Euro

Variante B: SNZ 2013: 3600 Euro - 1500 Euro (Werbungskosten, Kosten Versicherungen, etc) = 2100 Euro, NAV 2014: 2100 Euro; ADV 2015: 525 Euro; Gesamt: 4725 Euro

Welche Variante ist die Richtige?

Hoffe ihr könnt mir eine Auskunft geben - das Thema verwirrt mich gerade etwas:)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Chris

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Wie lange werden einmalige Einkünfte aus Kapitalvermögen beim Wohngeldbezug angerechnet

Ich war bisher Wohngeldempfänger. Vor 10 jahren habe ich etwa 20.ooo Euro aus einer Abfindung angelegt. Die daraus anfallenden "Zinsen" aus einem Fond von etwa 600 Euro habe ich im Wohngeldantrag immer angegeben. Durch die Lage auf den Finanzmärkten habe ich 2012 den Fonds auf Anraten der Bankmitarbeiterin verkauft und neu angelegt - der aktuelle Wert war nur noch 16.000 Euro. Allerdings resultiert aus dem Verkauf ein "Veräußerungsgewinn" von 3000. Euro, wie auch immer der sich errechnet. Diese 3000 Euro werden nun meinem Einkommen angerechnet und ich habe keinen Anspruch auf Wohngeld mehr. Die Verrechnung erfolgte im April 2012. Die Frage ist: Ab wann kann wieder ein Antrag mit Aussicht auf Erfolg gestellt werden? Danke, St.

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Verlustvortrag "richtig" übertragen bzw. begrenzen?

Sachverhalt

Studium 2009-15

Festgestellter Verlustvortrag 2013: ca. 25.000€

2014 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, 200,- Euro)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 3.000,-

2015 Einkünfte brutto ca. 8.000 (praktisch keine Lohnsteuer,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-

2016 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, ca. 300 Euro,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-

2017 voraussichtlich allein 7.000,-€ Lohnsteuer.....

Daher habe ich ein großes Interesse die Verluste des Studiums in das Jahr 2017 zu übernehmen, da die marginalen Steuern der Vorjahre eh unberechtigt waren (Grundfreibetrag).

Wie übertrage ich den Verlustvortrag im Mantel der Steuererklärung (Zeile 93) am effektivsten oder wird das "antragsstellerfreundlich" vom Finanzamt vorgenommen?Kann man den Verlustvortrag begrenzen? Das ist ja zumindest in Zeile 93 angedeutet.

Dazu habe ich folgendes Zitat gefunden:

"1. Ich gehe davon aus, dass ich die Summe des VV in seiner Höhe nicht begrenzen kann, um ihn in Folgejahren zu nutzen?!"

"Nein, Sie können den Verlustrücktrag begrenzen. Dadurch erreichen Sie, dass der „ungenutzte" Verlustbetrag fortgeschrieben wird und in Folgejahren berücksichtigt wird. Dieser verbleibende Verlustvortrag ist nach § 10d Abs. 4 Satz 1 EStG gesondert festzustellen. Im Mantelbogen der Steuer-Erklärung (Zeile 93), können Sie eintragen, ob und wenn ja in welcher Höhe Sie einen Verlust in das Vorjahr zurücktragen wollen. Sie sollten daher den Verlustrücktrag so ausrechnen und beschränken, dass das nach dem Verlustabzug verbleibende positive Einkommen noch so hoch ist, dass sich die anderen Abzugsbeträge steuerlich auswirken.

Den für Sie optimalen Verlustrücktrag berechnen Sie grundsätzlich wie folgt:Gesamtbetrag der Einkünfte 2014 (Netto)

./. Sonderausgaben

./. außergewöhnliche Belastungen

./. evtl. Haushaltsfreibetrag

./. Grundfreibetrag (32 a I EStG)

= steueroptimaler Verlustrücktrag> "

Wie gehe ich in den Steuererklärungen der Jahre 14-16 vor?

Vielen Dank für mögliche Antworten!

Viele Grüße

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