Vorauszahlungen immer zum 10ten 1/4-jährlich?

7 Antworten

Das ist so.

Wenn so viele Zahlungen in einem Monat anfallen und es Dir schwer fällt, das Geld auf dem Girokonto stehen zu lassen, könntest Du es evtl. über ein separates Tagesgeldkonto oder sonstiges kostenloses Konto regeln per Daueraufträgen.

Also Dauerauftrag über x Euro (z.B. 300,-€) monatlich an Konto B, zweiter Dauerauftrag von B nach A dreimonatlich zum 9. des Monats, in der Mitte eines Dreimonatszeitraumes, über Summe y (z.B. 900,-€).

Oder Du machst einen Dauerauftrag auf ein Sparbuch bei derselben Bank und buchst im Zahlungsmonat manuell um. Das kann man sich ja im Kalender eintragen, birgt aber natürlich das Risiko der eigenen Unzuverlässigkeit.

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Andri123: Vielen Dank für diese Möglichkeiten, dir mir natürlich bekannt sind. Ich bin ein Büromensch (und jetzt Rentnerin) und weiss wie es machbar wäre. Ich möchte nicht nur für mich, sondern für alle erreichen, das der Termin zur Vorauszahlung geändert wird. Geschäfte können pleite gehen und Rentner können auch plötzlich sterben und dann gibt es auch kein Geld mehr. Also warum nicht dann zahlen, wenn es regelmässige Zahlungen gibt?

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@Cartier

Tja, da gäbe es wohl A den verfassungsrechtlichen Weg, falls der nicht schon beschritten wurde und B könntest Du ja Dienstags-Demos organisieren. Der außerparlamentarische Weg ist ja nicht zu unterschätzen.

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Die Antwort befriedigt mich nicht. Darum geht es doch, dass ALLE Gehalt+Rente auch nur zum letzten eines Monats bekommen und es ist unbegreiflich, dass die Vorauszahlungen zurückkommen (mußte ich auch erlebt). Selbst wenn man die Beträge drittelt, ist das letzte Drittel immer eine klare Vorauszahlung bzw. Zugriff auf evtl. Rücklagen, die dann angegriffen werden müssen, weil die Gehälter+Renten noch nicht einmal da sind. Klar, kann man einen Antrag stellen und das Finanzamt ist auch entgegenkommend, aber sie lassen es sich auch bezahlen. Das ist mehr als befremdlich und ungerecht, denn, dass wir Steuern zahlen, ist jedem klar. Es gibt leider auch niemals eine klare Auskunft, warum gerade immer der 10.3./10.6./10.9/10.12. festgelegt wurde. Immer gerade fast Mitte d.M. und natürlich immer dann, wenn alle anderen Dingen 1/4-jährl. anfallen. Wir laufen doch nicht weg. Nur lt. Auskunft und hinter vorgehaltener Hand wird leise gesagt, dass die Senatorin das nicht wünscht und man u.a. auch wegen Unterbesetzung die Zahlungen nicht verbuchen kann. Das ist unglaublich in der heutigen Zeit und im Zeitalter der doch schon fortgeschrittenen Technik? Das ist Gesetz? Dann muss es geändert werden. Wo kann man das beantragen?

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Geh halt wählen. Am besten vorher noch eine Lobby bilden und Einfluss nehmen.

Nun beschwerst Du Dich über die zu frühe Zahlung, und eben wolltest Du noch im Voraus überweisen?

Hast Du auch genta-Aktien und stimmt sonst alles?

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Einem staatsverdrossenen Querulanten kann man es nie recht machen.

Nein, wir haben nicht alle eine Steuernummer.

Nein, eine Senatorin hat damit nichts zu tun.

Nein, es muss nichts geändert werden.

Nein, es sind zum grössten Teil Nachzahlungen.

Usw...

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@cats123

Ich bin absolut kein Querulant und ich erwarte keine Sonderbehandlung. Vielleicht haben Sie mich falsch verstanden und worum es mir eigentlich geht. Sie haben keine Steuernummer? Okay, kann ich nichts zu sagen, das ist mir neu. Und zum Thema Senatorin: diese Aussage kam von einem FA-Mitarbeiter während eines Telefongsprächs. Wenn nichts geändert werden muss, sind Sie ja zufrieden. Das freut mich für Sie.

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"ALLE Gehalt+Rente auch nur zum letzten eines Monats bekommen"

Das ist eine optische Täuschung.

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Beantragen kann man alles. Folge: Gelesen, gelacht, gelocht oder in die senkrechte Ablage.

Um etwas zu ändern, müsste eine Partei gegründet werden, bei der für die Mitgliedschaft ein nachgewiesener IQ von mindestens 110 Voraussetzung ist und die dann auch bei Wahlen mindestens 50% der Wählerstimmen erhält. Aussichtslos!

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Es gibt nun einmal Dinge die so sind, weil sie so im Gesetz stehen.

Bei Versicherern kann ich um. Einen anderen Verrechnungstag bitten, bei der Steuer nicht.

Richte Dir Doch einfaach ein „Vorauszahlungskobto ein auf das Du monatlich 1/3 der Quartalsschuldd einzahlst und dann zum Fälligkeitstag davon zahlst.

Chancen auf Stundung /Ratenzahlung beim Finanzamt?

Guten Tag zusammen,

folgende Situation: Ich war ab 2010 - 2012 selbständig als Texterin. Anfangs lief alles gut, dann blieben aber Aufträge aus, und die psychische Belastung hat mich obendrein für einige Wochen lahm gelegt, weshalb ich hohe Ausfälle hatte und daher nun hohe Schulden habe. Letztes Jahr lief es allerdings deutlich besser, und ich konnte recht hohe Einkünfte erzielen. Inzwischen habe ich eine ordentlich bezahlte Festanstellung.

Trotz der guten Einkünfte war es allerdings kaum möglich, Geld für die Einkommensteuer zur Seite zu legen, da sich sehr viele Schulden angesammelt hatten und ich vollauf damit beschäftigt war, die drängenden Rechnungen zurück zu zahlen (unter anderem konnte ich meine Krankenversicherung nicht mehr zahlen und hatte da hohe Raten, hinzu kamen ausstehende Kreditkartenraten etc. Leider habe ich den Fehler gemacht, zu versuchen, Engpässe mir Kreditkarten zu überbrücken. Dass das dumm war, braucht mir keiner sagen, ich weiß das, ich bin da sehr naiv ran gegangen, bereue das auch sehr und tue alles, um mich nach und nach aus der Misere zu befreien)

Ich wohne derzeit sehr billig in meinem Elternhaus, um die Möglichkeit zu haben, die Steuern anzusparen, aber es reicht nicht. Ich habe auch eine begründete Fristverlängerung für die Abgabe der Einkommensteuer beantragt und bewilligt bekommen, damit ich etwas mehr Zeit habe, das Geld zusammen zu bekommen. Allerdings fehlen von den zu erwartenden rund 3.000 Euro Einkommensteuer wie ich es drehe und wende bis zum Fälligkeitstermin (wenn ich davon ausgehe, dass die Bearbeitung einen Monat dauert + 1 Monat Zahlungsfrist) 500 Euro. Ich war diesbezüglich bei meiner Bank und habe um eine Dispoerhöhung um diesen Betrag gebeten, dies wurde aber abgelehnt, wohl weil es in der Vergangenheit mehrere Rücklastschriften gab. In den letzten Monaten war dies zwar nicht mehr der Fall, aber da ist nichts zu machen. Kredit bekomme ich dann natürlich erst recht keinen.

Natürlich ist man immer auf die Kulanz des Finanzamts angewiesen. Aber bestünden eventuell Chancen, wenn ich anbieten könnte, den größten Teil der Steuerschuld, 2.500 Euro sofort zu bezahlen und den Rest dann in zwei Raten zu 250 Euro abzuzahlen? Morgen telefoniere ich noch einmal mit der Bankberaterin und werde sie bitten, mir eine Bestätigung der Ablehnung zukommen zu lassen.

Und wenn sich das Finanzamt nicht darauf einlässt, was droht mir dann? Würde es wahrscheinlich recht schnell zu einer Vollstreckung kommen oder lassen die sich durch eine Zahlung einer größeren Summe erst einmal besänftigen?

Bin für jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus.

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