Vorauszahlungen bei der Einkommensteuer

4 Antworten

Wenn bei Dir bei Anwendung der Steuerklasse(n) eine unzutreffende Versteuerung eintreten wird, ist es ganz normal, dass eine Vorauszahlung verlangt wird.

Du schilderst nicht alle Deiner steuerrelevanten Fakten, sonst könnte hier sicher jemand antworten, warum es zu den unzutreffenden Lohnsteuerabschlägen kommt (häufig tritt so etwas z.B. bei Steuerklassenverteilung III/V auf oder wenn eingetragene Freibeträge zu hoch sind).

dein Arbeitgeber hat mit der "Abschreibungsmöglichkeit" vermutlich nichts zu tun bzw. diese kann nicht über ElStAM abgedeckt werden. Wenn doch, dann ist das der Schlüssel zur Lösung. Wenn nicht, dann wirst du mit den Vorauszahlungen leben müssen.

Du schreibst unten, dass weggefallener Unterhalt dazu führt, dass du vorauszahlen musst.

Das kann eigentlich nur sein, wenn der Unterhalt bisher auf deiner Lohnsteuerkarte eingetragen war. Wenn du die Lohnsteuerabzugsmerkmale änderst, kannst du dir die Vorauszahlungen sparen.

http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/lohnsteuer-ratgeber.htm

Wende dich in der Sache an dein Finanzamt.

Hallo Rat2010,

genauso ist es!

Es ist nur die Unterhaltsleistung weggefallen. Der Unterhaltsempfänger ist verstorben. Daraus resultierte die Nachzahlung. die in der Höhe etwa ein Drittel meiner erbrachten Unterhaltsleistungen entsprach.

Diesen Unterhalt leistete ich sieit 1983.

Ob dies in der Lohnsteuerkarte eingetragen worden ist, kann ich dir nicht sagen.

Ich bekomme keine Lohnsteuerkarte.

Veranlaßt habe ich keinen solchen Eintrag.

Lebe in Spanien, bin aber in Deutschland uneingeschränkt steuerpflichtig.

Gleichzeitig mit diesem letzten Einkommensteuerbescheid wurden mir die vierteljährlich zu zahlenden Beträge für die Jahre 2014 und 2015 mitgeteilt.

Daraufhin telefonierte ich mit der zuständigen Sachbearbeiterin des Finanzamtes. Anmerken muß ich noch, daß es nicht die war, mit der ich schon seit etlichen Jahren zu tun hatte.

Der Tenor diese Gepräches: Das ist nun mal so und die Bestimmungen hätten sich im Jahr 2013 geändert. Fand ich nicht besonders hilfreich. Will sagen: ich glaube ihr (noch) nicht.

Bevor ich mich schriflich an´s Finanzamt wende, - dachte ich mir - holst Du dir ein paar Tipps und Meinungen.

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@vulkanismus

Hallo vulkanismus:

  1. Habe ich einen zweiten Versuch noch gar nicht gestartet.

  2. War es eine Antwort auf einen Kommentar, der es genau auf den Punkt gebracht hat:

Rat2010 schrieb:

Du schreibst unten, dass weggefallener Unterhalt dazu führt, dass du vorauszahlen musst.

Dazu habe ich ein paar Informationen geliefert.

Eine sachliche Begründung von Dir (vulkanismus) wäre bestimmt besser und ich könnte entsprechend antworten.

Mit Deinem Kommentar:

Du wolltest es doch besser machen. Ist es aber nicht.

kann ich wirklich nichts anfangen.

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@berndotto

Überlege mal: da wurde was 1984, also vor fast 30 Jahren eingetragen. Ob du es damals veranlasst hast? Die Nachzahlung jetzt spricht dafür! Jedenfalls, wenn du nicht irgendwas anderes übersehen hast.

Beim Finanzamt haben die das selbe Thema. 30 Jahre sind eine lange Zeit. Im ersten Jahr fällt es nur bei der Erklärung auf, dass zu wenig Lohnsteuer einbehalten wurde und ... Jedenfalls spricht einiges dafür.

Nur ist es einerlei: Die Lösung ist, dass du dem Finanzamt schreibst (ein Fax tut es auch), sie möchten die deinem Arbeitgeber übermittelten Lohnsteuerabzugsmerkmale bitte prüfen und updaten. Gleichzeitig sollen sie die Vorauszahlungen ab dem 1. Januar 2014 (2013 ist sicher auch zu wenig abgezogen worden) weil sich die dann erledigt hat auf null setzen. Darauf müssen sie reagieren.

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@Rat2010

Hallo Rat2010,

Überlege mal: da wurde was 1984, also vor fast 30 Jahren eingetragen. Ob du es damals veranlasst hast? Die Nachzahlung jetzt spricht dafür! Jedenfalls, wenn du nicht irgendwas anderes übersehen hast.

Damit bringst Du mich in große Schwierigkeiten. Da hebe ich meine Hand nicht mehr zum Schwur, ob ja oder nein.

Es klingt andererseits logisch, daß man die Unterhaltsleistungen bei meiner Einkommensteuer schon berücksichtigt hat und es damit beim Ausfall der UZ korrekterweise zu einer Nachzahlung kommt.

Spätestens durch die Nachzahlungsforderung weiß mein Finanzamt doch, das die UZ wegfallen.

Das müßte doch zu einer "automatischen" Korrektur meiner Daten führen?

Zumindestens meiner naiven Vorstellung nach.

Ich beende das aber hiermit

und mache es so, wie Du es oben vorgeschlagen hast.

Danke!

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Danke im voraus

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