Vorauszahlung Steuer bei Rente?

3 Antworten

Die Vorauszahlungen wurden automatisch mit der 2015er Veranlagung festgesetzt, natürlich auf Basis der im Veranlagungszeitraum erzielten Einkünfte. Stelle einfach einen Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen mit deiner Begründung, und warte auf einen geänderten VZ-Bescheid.

Das Finanzamt orientiert sich an der Einkommensteuer, die sich bei der letzten Veranlagung ergeben hat. 

Sind die Vorauszahlungen nach Deiner Auffassung zu hoch festgesetzt, weil sich wichtige Rahmenbedingungen verändert haben, kannst Du die Herabsetzung oder eben die Aufhebung der Vorauszahlungen beantragen.


...möchte ich hier mal nachfragen, ob es sein kann, dass
das Finanzamt auf dieser Berechnungsbasis eine Vorauszahlung fordern
kann 

Wenn das Finanzamt über keine anderen Informationen verfügt, kann es das nicht nur, sondern es ist dazu verpflichtet. Woher soll das FA denn wissen, dass du in 2016 keine Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit mehr hast? Dass du ab letztem Jahr Rente beziehst, schließt ja nicht aus, dass du zusätzlich auch noch arbeiten gehst.

Im Übrigen: Wie die Vorauszahlungen berechnet wurden, steht auch in deinem Steuerbescheid: ziemlich in der Mitte, im Begründungsteil.



oder ob ich gegen diesen Bescheid Einspruch einlegen kann?

Selbstverständlich. Gegen jeden steuerlichen Verwaltungsakt ist der Einspruch möglich. Das steht doch auch in deinem Steuerbescheid, wetten?

Abschlagsfreie Rente mit 63 nach ATZ mit 62

Ich bin Jahrgang 1953 und habe mit meinem Betrieb einen Altersteilzeitvertrag geschlossen. Der endet im Feb. 2015 - dann bin ich 62 Jahre. Während meiner beruflichen Ausbildung habe ich ein 3-jähriges Fachschulstudium absolviert. Rechnet dieses mit zu den 45 Beitragsjahren - obwohl ich keine Beiträge ge- leistet habe? Wenn das Studium mit angerechnet wird und ich mich zum März 2015 für 14 Monate arbeitslos melde, würde ich dann die Rente mit 63 und 2 Monaten abschlagsfrei bekommen? Was habe ich für Möglichkeiten, um diese Rente zu erhalten?

(Ich beziehe keine EU-Rente o.ä.).

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Darf der Vermieter trotz Nebenkosten-Guthaben die Nebenkosten-Vorauszahlungspauschale um 30 Euro erhöhen?

2014 erzielte ich ein Nebenkosten-Guthaben von 360 Euro. Damals betrug meine Miete 470 Euro, darin enthalten die Nebenkosten in Höhe von 200 Euro. Aufgrund des erzielten Guthabens kürzte ich die Pauschale auf 180 Euro und zahlte dann ab Anfang 2016 nur noch 450 Euro Miete. Jetzt erhielt ich die NK-Abrechnung für 2015 mit einem erzielten Guthaben von 188 Euro, welches der Vermieter aber nicht auszahlen, sondern auf das laufende Abrechnungsjahr aufrechnen will.
Falls ich das Geld jedoch ausgezahlt haben wolle, müsse ich die monatliche Vorauszahlung um 30 Euro auf nunmehr 210 Euro (neue Miete für 2017 also: 480 Euro!) erhöhen.

Tatsächlich muss ich vom Vermieter die Überweisung auf mein Konto fordern, da meine geringe Rente minimal aufgestockt wird und die geringe Ausbildungsvergütung meiner Tochter, die momentan noch zu Hause wohnt, ebenfalls minimal durch das Jobcenter aufgestockt wird. Das Geld steht also den Ämtern zu und nicht mir und wird auch von dort einbehalten. Das heißt für mich, dass ich die NK-Erhöhung und somit die höhere Miete in Kauf nehmen oder mich dagegen wehren muss. Dann kann es aber schnell passieren, dass ich die Kündigung erhalte. Darf der Vermieter die NK-Pauschale um 30 Euro erhöhen (auch bei Guthaben), wenn zu erwarten ist, dass das laufende Jahr eine Nachzahlung ergeben könnte? Das geht langsam ins Unermessliche, der Vermieter selber kümmert sich um nichts hier im Haus. Ich bin geschockt. Muss ich nun wirklich die 30 Euro mehr bezahlen?

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Sozialamt verlangt wegen zu viel genehmigter Heizkostenpauschalen in 2016 von mir einen hohen Betrag zurück. Was kann ich tun?

Ich beziehe einen Mini-Betrag an Grundsicherung zu meiner kleinen Rente. Vor Wochen legte ich dem Kreisamt die NK-Abrechnung 2016 meines Vermieters vor und bin jetzt zur Anhörung vorgeladen, weil hier angeblich wegen zu viel berechneter Heizkostenpauschalen in 2016 ein hohes Guthaben aus Grundsicherungsleistungen entstanden sein soll, das nun von mir zurückverlangt wird.

Genaue Erklärung: Meine Tochter und ich haben ein NK-Guthaben 2016 beim Vermieter in Höhe von 111,92 Euro erwirtschaftet (wie immer wenig geheizt), welches dieser nun auf mein Konto überweisen wird. Dieses Guthaben wird von den Ämtern (Kreis für mich und Jobcenter für meine Tochter, deren Mini-Ausbildungsvergütung von dort etwas aufgestockt wird) eingefordert, wovon jedes Amt die Hälfte beansprucht. Mir wurden vom Kreisamt an Betriebskosten in 2016 insgesamt 1.256,43 Euro zur Verfügung gestellt. Meine Abrechnung ergab einen höheren Betrag, weswegen hier eine Nachzahlung von 95,04 Euro fällig wird. Bei den Heizkosten wurden für 2016 Pauschalen von 1.058,52 berücksichtigt, unsere Heizkosten betrugen aber nur 716,61 (also Guthaben von 341,91 Euro). Die Nachzahlung der Betriebskosten abzüglich des Heizkostenguthabens ergeben insgesamt ein Guthaben von 246,87 Euro, welches aus Grundsicherungsleistungen entstanden ist und somit der Kreisstadt zusteht. Die von mir demzufolge zu Unrecht bezogenen Grundsicherungsleistungen werden von mir nun zurückgefordert.

Ich soll mich dazu äußern. Was soll ich denn dazu sagen? Ich habe die Berechnungen ja nicht gemacht. Ich wollte wie immer sparen und habe die Heizung nicht allzu viel aufgedreht, um dem Staat nicht unnötig auf der Tasche zu liegen. Nun bekomme ich meine Strafe dafür. Außerdem vermute ich, dass das gleiche Spielchen nun auch noch mit meiner Tochter gemacht wird, denn die vor Wochen beim JC eingereichte NK-Abrechnung wurde bisher von dort noch nicht kommentiert. Aber wenn das Kreisamt schon solche Berechnungen aufmacht mit diesen horrenden Nachforderungen, wird das andere Amt da wohl nachziehen, weil von dort vielleicht auch zu viel Pauschalen berücksichtigt worden sind. Wenn ich mir nun vorstelle, die fordern von meiner Tochter jetzt auch noch um die 250 Euro nach, dann müssen wir zusammen ca, 500 Euro zurückzahlen.

Ich bezahle beim Kreis seit geraumer Zeit immer noch mein Guthaben aus 2015 zurück, was intern verrechnet wird. Im Grunde bezahle ich seit ewiger Zeit an dieses Amt mehr als mir von dort ausgezahlt wird. (Mir werden jeden Monat 20 Euro intern verrechnet, bekomme nur ca. 6 Euro - manchmal sogar weniger - ausgezahlt). Ich möchte auf jeden Fall gegen den kommenden Bescheid Widerspruch einlegen, aber mir fällt keine Begründung ein, denn ich glaube schon, dass dem Amt dieses Geld zusteht, obwohl ich ja nichts dafür kann, was die im Amt da als Pauschalen festsetzen, die sich ja logischerweise aus dem Jahr davor ergeben haben. Was kann ich tun?

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Bafög Anspruch berechnen wenn Vater Renter ist?

Hey 

mein Papa bekommt eine Erwerbsminderungsrente und ich weiß nicht so richtig, wie die im Bafög Antrag angegeben werden muss.

Kurz und Knapp:

ich beziehe seit 2 Jahren Bafög

Soweit ich das richtig verstanden habe (laut Lohnsteuerbescheinigung) bekommt mein Papa seit 2006 ->[Maßgebendes Kalenderjahr des Bersorgungsbeginns zu Versorgungsbezug] Rente.

(Versorgungsbezug xxx€ und Bemessungsgrundlage für Freibetrag xxx€)

Wenn ich auf den Bafög Bescheid schaue, dann weiß ich wie das „jährliche Einkommen“ meiner Mutti ausgerechnet wird.

Allerdings verwirrt es mich, wie man das „jährliche Einkommen“ meines Papas berechnet. 

Aus was setzt sich das zusammen? 

Schaue ich auf den Steuerbescheid von 2015 so sehe ich eine Jahresbruttorente von 1xxxx€ 

einen steuerfreien Betrag (2xxx€) und einen steuerpflichtigen Betrag (6xxx€)

Muss ich da irgendwie was abziehen? Ich komme nie auf den „jährlichen Einkommen“ Betrag der auf den Bafögbescheid steht. 

Das lässt mich gerade alles etwas verrückt werden  

Ich hoffe sehr ihr könnt mir weiterhelfen 

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Ich habe Lohnsteuerklasse 3 und habe eine Vorauszahlung zu leisten. Kann man dies umgehen, wenn man in die Steuerklasse 4 wechselt, da man mehr LS zahlt?

Ich habe dieses Jahr wieder eine Steuernachzahlung in Höhe von 1200 Euro erhalten, da die Vorauszahlung für 2016 gilt und da der Bescheid für 2015 ist wurde dies vom Finanzamt nicht berücksichtigt. Da werde ich allerdings mal nachhaken, vielleicht weiß hier jemand ja etwas.

Wie schaut es denn aus, wenn ich die Steuerklasse von 3/5 auf 4/4 ändere? Da sich ja das Einkommen ändern in Höhe des Netto-einkommens da man ja mehr Lohnsteuer zahlt, müsste das Finanzamt rein theoretisch die Vorauszahlung aussetzen/abschaffen, oder sehe ich das falsch?

Ich wohne in Hessen, genauer gesagt in Frankfurt am Main

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festzusetzende einkommensteuer = mein zu bezahlender Betrag ?

hallo Liebe Gemeinde,

ich habe meinen Steuerbescheid von 2012 nun erhalten. Im Bereich "festzusetzende einkommensteuer" steht ein Betrag von 215,00 €. Meine Frage ist, ob dies der mein zu bezahlender Betrag ist, den das Finanzamt haben möchte? Über Google oder die Suchfunktion hier habe ich noch nichts finden können, was mir Verständnis verschafft.

Gleichzeitig steht nämlich auf meinem Steuerbscheid, dass mir 59,00€ auf mein Konto erstattet werden. Daher kommt meine Ungewissheit wie ich "festzusetzende einkommensteuer" verstehen kann?

Liebe Grüße, Ruben

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