Vor knapp drei Monaten Steuererklärung abgegeben - noch nichts gehört - normal?

3 Antworten

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Hallo,

ist das üblich oder sollte sie mal nachfragen?

ist im Rahmen ! Geduldig abwarten ! K.

Vor knapp drei Monaten Steuererklärung abgegeben - noch nichts gehört - normal?

Nicht normal wäre, wenn Du schon was davon gehört hättest! Denk doch nur mal an die armen Finanzbeamten: Ostern, 1.Mai, Brückentage stoppen ihren Elan. Und ständig droht das Wochenende. Wie sollen die denn da überhaupt zum arbeiten kommen?

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Und:

Die ersten 5 Tage nach dem Wochenende sind immer die schwersten und unproduktivsten......

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Kein Ahnung, wie das in Mutter-von-dalli-Hausen ist.

In München (kein kleiner Fall aber keine Rückfragen) hat mein Bescheid 2010 neun Monate, 2011 zehn Monate gedauert. 2012 wurde Anfang August abgegeben, bisher keinerlei Reaktion.

Man gewöhnt sich daran, dass man seine Einkommensteuererklärung bis April abgeben muss, wenn man auf eine eventuelle Nachzahlung keine Zinsen zahlen will. Aber schön ist das nicht!

Das Problem an der Sache ist: ich will mich natürlich auch nicht beschweren. Angeblich sollen sie, wenn sie Steuerpflichtige auslagern, Zeit haben, die Erklärungen zu prüfen.

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Du hast auch keine Ahnung, wie das in München ist.

Den Satz mit den Zinsen hättest Du Dir auch sparen können, da Unsinn (lies mal nach, wann diese anfallen).

Es werden natürlich keine Steuerpflichtigen ausgelagert, sondern Bearbeitungsstellen. Warum? Weil bei dem Gehaltsgefüge und den Preisen in München niemand mehr Beamter werden kann (ein Anfänger verdient weniger als Hartz IV).

Stellenauslagerungen gibt es bereits seit den 90er Jahren, was aber nur bedingt schnellere Bearbeitungszeiten bringt. Denn inzwischen geht auch in Deggendorf, Ingolstadt usw. kaum mehr jemand zum Finanzamt.

"Zeit haben, die Erklärungen zu prüfen". Ist Dir eigentlich bewusst, dass dies eine der am wenigsten zeitraubenden Beschäftigung ist? Das Drumherum (dumme Anrufe, unsinnige Einsprüche, Listen, Listen und nochmals Listen etc. sind die Hauptbeschäftigung).

Außerdem gibt es noch andere Stellen in einem Finanzamt, die besetzt sein sollten (UStVA-Stelle, LSt-Stelle, Finanzkasse, Vollstreckungsstelle, GrESt-Stelle, Bußgeld- u. Strafsachenstelle, Betriebsprüfung, Steuerfahnung, Haftungsprüfung, Liqui-Prüfung, WOP-Stelle, bisher Krf-Steuersteuerstelle, Bewertung usw.)

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@vulkanismus

Danke für den Blick aus der anderen Richtung. Ich habe eh Verständnis und belästige meine Veranlagungsbeamtin nicht mit Anrufen.

Das mit den Zinsen ist mir zu hoch. Kannst du das so schreiben, dass ein vor 20 Jahren Steuerassistent die Stelle findet, wonach das mit den Zinsen Unsinn ist?

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Wie wird ein Verlustvortrag auf Folgejahre angerechnet wenn ich nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet war?

Ich habe während meines Studiums keine Steuererklärungen abgegeben und leider erst spät von der Möglichkeit des Verlustvortrags gehört, den man ja auch 7 Jahre rückwirkend stellen kann, von daher geht es bei mir um den Zeitraum ab 2010. Vorweg vielleicht ein paar Infos:

Steuerjahr 2010: Zweitstudium, Keine Steuererklärung abgegeben; Steuerjahr 2011: Zweitstudium, Keine Steuererklärung abgegeben; Steuerjahr 2012: Zweitstudium, Keine Steuererklärung abgegeben; Steuerjahr 2013: Zweitstudium, Keine Steuererklärung abgegeben; Steuerjahr 2014: Steuererklärung abgegeben; Steuerjahr 2015: Steuererklärung abgegeben; Steuerjahr 2016: Steuererklärung abgegeben

Wenn ich jetzt einen Verlustvortrag für das Jahr 2010 stelle, werde ich dann zur Abgabe einer Einkommenssteuererklärung für das Jahr 2011 verpflichtet (obwohl ich ja eigentlich nur 4 Jahre rückwirkend freiwillig eine Einkommenssteuererklärung abgeben kann?)? Und wenn nicht, was passiert mit dem Verlustvortrag aus dem Steuerjahr 2010, kann ich den sonst auch in meine Steuererklärung für das laufende Jahr "hernehmen"?

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