Vor Jahren wurde mit Zustimmung der WEG von einem Eigentümer eine Balkonanlage angebaut.

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2 Antworten

Wenn es damals mehrheitlich und nur für diesen Balkon beschlossen worden ist, gehe ich auch davon aus, dass der Verwalter dies auch als "Sondereigentum" beschliessen lassen hat. Verwunderlich ist nur warum jetzt im Nachhinein ein Nachweis für Schnee- und Windlast gefordert wird und das vom neuen Eigentümer? Das hätte doch bei der Erstabstimmung schon zugrundegelegt werden müssen und zwar vor der Abstimmung? Grundsätzlich ist jeder Eigentümer stimmberechtigt!

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Kommentar von Eifelturm
07.05.2013, 12:16

Habe mich vielleicht nicht so deutlich ausgedrückt: Die Balkonanlage war damals genehmigt für eine Wohnung, die früher keinen Balkon hatte. Aber der neue Eigentümer hat jetzt nach Kauf ein Dach darauf gebaut, ohne vorher hierfür die Zustimmung der WEG einzuholen.

Habe außerdem mal gelesen, dass Eigentümer, über deren "Vergehen" abgestimmt werden soll, vom Stimmrecht ausgeschlossen sind. Wenn es hier also beschlossen werden soll, dass er einen Nachweis der WEG vorlegen soll, dann müßte er doch von der Abstimmung ausgeschlossen werden, da er gegen WEG-Recht verstoßen hat. Die Kosten für den Nachweis muss doch der Eigentümer tragen, der das Dach one Genehmigung aufgebracht hat, oder?

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Ich wundere mich, warum so eine eigenmächtige Baumaßnahme so stillschweigend akzeptiert wird.

Wenn an einem Gebäude etwas verändert wird, so ist der normale Weg, den Du beim Bau des Balkons beschrieben hast: Die Maßnahme wird vorher genehmigt.

Das ist hier nicht geschehen, deshalb sehe ich hier erstmal die Notwendigkeit, den Anbau entweder abzureißen oder zu legalisieren. Dass für den nunmehr neu errichteten Gebäudeteil entsprechende Sicherheitsgutachten verlangt werden ist m.E. völlig normal. Die Kosten sind natürlich von dem Wohnungseigentümer zu tragen.

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Kommentar von Eifelturm
07.05.2013, 12:20

Die Balkonanlage war doch genehmigt (schon vor Jahren vor der Errichtung). Aber das Dach, welches der neue Eigentümer (die Wohnung wurde inzwischen verkauft) nun aktuell aufgebracht hat, war nicht abgesprochen. Er ist außerdem der Meinung, es müsse der WEG ausreichen, wenn er sagt, dass er das Material im Baumarkt nach entsprechender Beratung gekauft hätte.

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