Von Zillmerung auf ungezillmerten Vertrag umändern?

3 Antworten

Wie soll das denn gehen? Die Kosten sind doch schon eingerechnet in den Tarif. Der Lebensversicherer wird doch nicht darauf verzichten wollen seine Auslagen wieder herein zu holen.

Sieht nicht gut aus. Du hast einen Vertrag abgeschlossen und vereinbart, dass du die Vertriebskosten (jedenfalls einen Großteil davon) mit den ersten Beiträgen begleichst.

Jetzt sollen die schon ausgezahlten Vertriebskosten zurück geholt und deinem Vertrag gutgeschrieben werden???

Hört sich sehr, sehr schwierig an. Wenn du eine Rückabwicklung wegen fehlender Informationen androhst und dabei glaubhaft auftrittst oder dir wirklich irgendwas wesentliches nicht ausgehändigt worden ist, könnte es aber nicht wie im zweiten Absatz geschrieben aber vielleicht irgendwie klappen. Ich wünsche dir viel Glück!

In 5 Jahren genau genommen.

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Nein, das geht nicht. Es ist gängige Praxis in der Lebens- und Rentenversicherung die unmittelbaren Abschlusskosten zu zillmern und dem hast Du mit Vertragsabschluss - wenn auch unwissentlich - zugestimmt. Das müsstest Du auch irgendwo in Deinen Unterlagen finden, denn die Versicherer unterliegen seit 2008 umfangreichen Mitteilungspflichten.

Einen ungezillmerten Tarif wirst Du kaum finden, denn das würde bedeuten, dass der Vermittler die Abschlusskosten Stück für Stück mit jeder Beitragszahlung ausbezahlt bekommen, darauf würde sich kaum einer einladen. Da gibt es noch eher Nettotarife, der gar keie unmittelbaren Abschlusskosten enthält, weil Du einem Berater zuvor ein Honorar gezahlt hast.

Berücksichtigung Vorsorgeaufwendungen 2012

Ich habe eine Frage zur Anrechnungshöhe der Vorsorgeaufwendungen 2012.

Für meine Steuererklärung 2011 sah dies so aus: "Beiträge zur Rentenversicherung mt Kapitalwahlrecht und Kapitalversicherungen wurden in Höhe von 88% als Vorsorgeaufwendungen berücksichtigt. Die Günstigerprüfung hat ergeben, dass die Ermittlung der abziehbaren Vorsorgeaufwendungen nach der Rechtslage 2004 zu einem günstigeren Ergebnis führt."

Für 2012 sah dies nun so aus: "Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen wurde bereits durch die Berücksichtigung Ihrer Beiträge zur Krankenversicherung (Basisabsicherung) und zur gesetzlichen Pflegeversicherung ausgeschöpft; ein darüber hinausgehender Abzug der weiteren sonstigen Vorsorgeaufwendungen ist daher nicht möglich (Neuregelung durch das Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung vom 16.7.2009)"

Für beide Jahre habe ich im Prinzip identische Beiträge angegeben: *Altersvorsorge: - Zertifizierte Basisrente (Rürüp) mit Beginn nach 31.12.2004: 45 € *Private Kranken- und Pflegeversicherung Beitrag KV (Basisabsicherung): 1800 € Pflege-Pflicht-Versicherung: 145 € KV über Basisabsicherung hinaus: 300 € *Weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen - Unfall & Haftpflicht: 185 € - Rentenversicherung/Kapital-LV mit Beginn vor dem 1.1.2005: 1225 €

Anrechnung Steuerbescheid 2011 davon: Fast 3000 € als "Versicherungsbeiträge" Anrechnung Steuerbescheid 2012 davon: etwas mehr als 2000 € als "Beschränkt abziehbare Sonderausgaben/Summe der abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen"

Und nun???

Ich vermute das hat was mit dem Thema "Sonderausgabenabzug - Günstigerprüfung" zu tun,aber da habe ich eben keine Ahnung und ich verstehs nicht so richtig.(http://www.steuerlinks.de/steuerlexikon/lexikon/sonderausgabenabzug-gnstigerprfung.html) Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich das beim FA für 2012 beanstanden sollte. Folgende Fragen stellen sich mir da: 1. Hat sich die Regelung gegenüber 2011 so geändert? (Ist also alles richtig so.) 2. Hat das FA für 2012 einen Fehler gemacht, 2011 ist korrekt? (Ich sollte also beanstanden.) 3. Habe ich vergessen in Elstar (erstmals verwendet) irgendwas anzuklicken? (Geht das noch nachträglich?) 4. Hat das FA 2012 alles richtig und 2011 einen Fehler gemacht, mit der Konsequenz, dass bei einer Beanstandung meinerseits der Steuerbescheid 2011 überarbeitet werden würde?

Für qualifizierte Antworten bin ich sehr dankbar, auch wenns evtl. kompliziert ist...

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