Von S.Kl. 1 auf 6. Kann ich zurück?

2 Antworten

Jetzt hat ihm das Finanzamt ein Schreiben geschickt, in welchen die xxx € fordern, da sie ihn auf die Steuerklasse 6 gestuft haben von der 1.

Wenn das Finanzamt ein Schreiben geschickt hat in dem steht, "wir haben sie von Steuerklasse 1 in die Steuerklasse 6 versetzt. Deshalb zahlen Sie bitte bis zum YY. zz. JJJJ xxx,-- Euro an die Finanzkasse unter Aktenzeichen ........." könnte ich vor Verwunderung meinen Mund 2-3 nicht schließen.

Das Finanzamt verschickt, wenn es Geld haben will, entweder Steuerbescheide, oder wenn eine Zahlungsfrist nicht eingehalten wurde, Mahnungen.

Wie @EnnoWarMal schon richtig schreibt, war es vermutlich ein Steuerbescheid. Dagegen kann man Einspruch einlegen. Rechtsbehelfsbelehrung ist auf dem Bescheid aufgedruckt.

Von seinem Arbeitgeber müsste Dein Kumpel übrigens eine Lohnsteuerbescheinigung bekommen haben.

Das er Student ist/war hat übrigens mit Lohn-/Einkommensteuer nichts zu tun, sondern nur mit der Sozialversicherung. Da hat er dem Arbeitgeber hoffentlich Immatrikulationsbescheinigung und Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse vorgelegt.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung
meinen Mund 2-3 nicht schließen.

Ich weiß, wir haben uns länger nicht gesehen. Aber wann hast du beim Schönheitschirurgen was machen lassen?

Ich komme ja mit dem einen Mund noch ganz gut zurecht, bin eh maulfaul.

Wenn wir hier fertig sind mit meckern und der Fragesteller sich zu einer brauchbaren Antwort hinreißen lässt, können wir ja mal gucken, was man JETZT (nicht etwa nächste Woche oder so) hier machen kann. Da geht bestimmt was.

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Da fehlt doch was - die 6 bekommt man, wenn noch ein Job vorhanden ist.

Ich vermute etwas anderes und rate mal munter drauflos. Zählen wir die gemachten Fehler mal mit:

  1. Hier wurden gegenüber dem Arbeitgeber keine Angaben gemacht, die zur Bildung von Lohnsteuermerkmalen führen, so dass der Arbeitgeber gezwungen war, den Arbeitnehmer in die Lohnsteuerklasse 6 einzuordnen.
  2. Das Finanzamt vermutet wegen der Lohnsteuerklasse, dass es tatsächlich ein Zweitjob ist und dass also noch weitere Arbeitslöhne vorliegen die nach 1 bis 5 lohnversteuert werden.
  3. Wegen der Lohnsteuerklasse 6 ist der Junge verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben, was er aber nicht getan hat. Das Finanzamt hat daraufhin geschätzt.
  4. Das "Schreiben vom Finanzamt" ist vermutlich der Steuerbescheid. Da in Lohnsteuerklasse 6 üblicherweise zu wenig Lohnsteuern abgeführt werden, kommt es durch die Schätzung zur Nachzahlung.
  5. Das "Schreiben vom Finanzamt" vulgo Steuerbescheid wurde nicht oder nicht richtig gelesen. So wurde der Hinweis, dass man innerhalb eines Monats Einspruch einlegen kann, übersehen.

Ich komme auf vier Fehler. Ich weiß nicht genau, wer von den drei Beteiligten (Fragestellerfreund, Arbeitgeber. Finanzamt) hier die Fehler gemacht hat - aber weder der Arbeitgeber noch das Finanzamt haben welche gemacht.

Zumindest wenn meine Vermutung zutrifft. Ich bin aber gespannt, ob die Sachverhaltsdarstellung jemand anders zu anderen Erkenntnissen verhilft.

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Versehentlich in Steuerklasse 6 gerutscht!

Hallo, ich verstehe nur noch Bahnhof und weder mein AG noch das Finanzamt kann mir etwas hilfreiches dazu sagen....

Folgendes Problem:

Ich bin seit Jahren bei meinem Arbeitgeber als Werkstudentin beschäftigt (immer schon Steuerklasse 1). Im Sommer habe ich ein Pflichtpraktikum absolviert,dass mit ca. 200 Euro vergütet wurde .

Vor Beginn des Praktikums hat mich dir Dame im Personalbüro gefragt, ob ich bereits irgendwo anders beschäftigt bin. Dies bejahte ich und fragte, ob das steuerliche Nachteile für mich habe. Mir wurde gesagt,dass es einzig und allein um den zeitlichen Interessenkonflikt ginge, das aber steuerlich nicht relevant sei.

Nach Beendigung meines Praktikums rief mich die Personalabteilung meines AGs an und mir wurde gesagt,dass ich künftig mit Steuerklasse 6 abgerechnet werde, da jemand anderes sich als Hauptarbeitgeber gemeldet habe.

Daraufhin habe ich Rücksprache mit deym Praktikumsbetrieb und dem Finanzamt gehalten. Der Betrieb sagt, ich solle eine Erklärung schreiben, dass mein Praktikum nachträglich mit Klasse 6 abzurechnen ist, woraufhin ich jetzt nur aufgefordert wurde, Geld nachzuzahlen. Das Finanzamt sagt, mein normaler AG muss sich wieder als Hauptarbeitgeber anmelden. Dieser sagt wiederum, dass er sich nicht in der Pflicht sieht, da sich das von alleine regele,wenn der Praktikumsbetrieb mich abgemeldet hat. Nun fehlt mir bereits den zweiten Monat in Folge ein großer Teil meines Gehalts und ich würde gerne wissen, wie ich vorgehen kann, damit ich wieder in meiner richtigen Steuerklasse abgerechnet werden kann und auf welchem Wege ich mir die (fälschlich zu viel) gezahlten Steuern zurück holen kann? Ist der einzige Weg die Lohnsteuererklärung? Das würde ja ewig dauern :-/

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