von Gewerbe auf Kleinunternehmen wechseln - ist das möglich?

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Kleinunternehmen ist ein Begriff aus der Umsatzsteuer.

Also wenn der Umsatz (nicht das Einkommen) höher war als 17.500,- gelten im folgejahr die allgemeinen Regeln der Umsatzbesteuerung.

Wenn dann der Umsatz wieder sinkt auf unter 17.500,- ist in dem folgenden Jahr wieder die Kleinunternehmerregel anzuwenden (ausser man erwartet selbst einen Umsatz von mehr als 50.000,-).

Ein Gewerbe kann man jeder Zeit abmelden. Wenn man nebenbei weiter machen möchte, ist es auch kein Problem, dann ist es eben Gewerbe im Nebenerwerb. Man arbeitet weniger und fertig.

Wenn man weniger Einnahmen erwartet, kann man ja einen Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen stellen.

Probleme gibt es deshalb nciht. Man sollte sich nur eine Checkliste anlegen, damit man ncihts vergißt.

Dem Finanzamt mit dem Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen den Anstellungsvertrag aus Österreich mitschicken, damit dokumentiert ist, dass es eine andere Einnahmequelle gibt.

Vielen Dank!!!

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Was passiert, wenn man als Kleinunternehmer keine Steuererklärung gemacht hat?

Ich habe vor sieben Jahren ein Kleinunternehmen angemeldet, da ich es für meinen Nebenjob (damals war ich noch Schüler) brauchte. Ich habe es dann ein Jahr genutzt und damals (sofern ich mich recht erinnere...) auch eine Steuererklärung gemacht. Seitdem habe ich das Kleinunternehmen nicht mehr genutzt und die letzten Jahre nie eine Steuererklärung gemacht. Ich hab auch nie einen Brief vom Finanzamt bekommen.

Kann ich da noch was erwarten?! Das ist doch eigentlich Pflicht, auch wenn man keine Einnahmen hat, oder?

Das Problem ist, dass ich das Gewerbe jetzt ganz gerne wieder nutzen würde. Da es aber sowieso noch auf den Wohnort meiner Eltern gemeldet ist, stellt sich die Frage, ob ich es wieder zum Leben erwecke, oder Abmelde und getrennt davon an meinem neuen Wohnort ein neues Anmelde. (Das ganze wäre immernoch ein Nebenjob)

Über Tipps wäre ich sehr dankbar!

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Kann man von der Umsatzsteuerpflicht entpflichtet werden?

Ich habe Oktober 2011 ein Gewerbe angemeldet, und mich für die Ausweisung der Umsatzsteuer entschieden, obwohl ich die 17.500€ Umsatz niemals erreichen würde. Der Gewinn hielt sich sehr in Grenzen (maximal 100€ im Monat), weshalb ich heute ein Schreiben des Finanzamtes bekam, in dem stand, ich sei "von der Verpflichtung zur Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen und von der Entrichtung von Umsatzsteuer-Vorauszahlungen für Voranmelduingszeiträume ab 01.01.2013 befreit".

Was bedeutet das? Heißt das, dass man aus mir jetzt einen Kleinunternehmer ("unter dem Vorbehalt des Widerrufs") gemacht hat, oder ändert sich an meiner Besteuerung nichts, da es dort um "Umsatzsteuer-Vorauszahlungen ging?

Vielen Dank im Voraus :-)

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