Von freiwillig gesetzlich nach gesetzlich pflichtversichert melden?

3 Antworten

Mit den 600,- Euro bist Du in der sogenannten Gleitzone (451,- bis 850,- Euro) und hast die kompletten Sozialversicherungsabzüge, als KV, PV., RV, AV, aber in etwas verminderter Höhe, also nciht die vollen %e. 

Dir werden 95,97 Euro abgezogen. Der Arbeitgeber zahlt die AG Anteile voll mit 129,70 Euro.

Du bist damit normales Mitglied bei Deiner Krankenkasse.

Da Du von 600,- Netto ja wohl kaum leben kannst, werden entweder ALG II, oder andere Einkünfte (die Beitragspflichtig sein könnten), dazu kommen.

Hallo,

da man bisher gesetzlich krankenversichert war, wird man als Arbeitnehmer pflichtversichert in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. 

Den Nettolohn kann man hier errechnen (Berechnungsmodus "mit Gleitzone"):

http://www.sueddeutsche.de/tools/gehaltsrechner

Wenn noch rentenähnliche Einnahmen vorliegen (z. B. Betriebsrente, private Rentenversicherung) oder Einmalzahlungen (z. B. aus einer Lebensversicherung) können diese unter Umständen beitragspflichtig sein.

Andere Einnahmen (z. B. Zinsen oder Mieteinnahmen) sind dagegen beitragsfrei.

Wenn man die Arbeitnehmertätigkeit aufgibt, werden Beitragspflicht bzw. -freiheit nach anderen Kriterien geprüft.

Hinweis: die bisherigen Beiträge wurden meist rückwirkensd für den Vormonat gezahlt (z.B. werden die Augustbeiträge als Selbständiger erst im September gezahlt).

Gruß

RHW

Hallo, Du wirst pflichtversichert, weil Du ja immer gesetzlich versichert warst. Die Beiträge sind wegen der Gleitzone sogar etwas reduziert.

Zusätzliche Einkünfte (wenn vorhanden) sind wegen der Pflichtversicherung für die Beitragsbemessung nicht relevant. Oder gibt es schon rentenähnliche Einkünfte ?

Viel Glück

barmer

Als Rentner wird er aufgrund seiner Vorversicherungszeiten zu der Gruppe der pflichtversicherten Rentner gehören. Das hat mitunter Vorteile, wenn er noch andere Einkunftarten als Rentner hat, denn hier sind nicht alle Einkunftsarten beitragspflichtig.

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