Von der PKV zurück in die GKV

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4 Antworten

Ich bin in der Nordic Health Care versichert. Dies ist ein Dänisches Unternehmen. Mir wurde per Mail ein Versicherungsschein und die Rechnungen zugesandt.

Wenn du über Pflichtgrenze (nicht Bemessungsgrenze) verdienst, musst du dich wieder so versichern wie es vor dem Auslandsaufenthalt der Fall war. In diesem Fall also privat.

Die PKV muss dich zumindest im Basistarif aufnehmen. Wenn du allerdings gesund bist oder nur kleine Wehwehchen hast, wäre ein anderer Tarif oft zielführender.

Gerade aufgrund begrenztem Auslandsaufenthalt empfehle ich "Auswanderern" daher immer bei der alten PKV zumindest eine kleine Anwartschaft für ein paar Euro abzuschliessen. Dann komme ich wieder in meinen alten Tarif zurück.

Verdienst du nur knapp über der Pflichtgrenze (ohne unregelmässige Zulagen) macht evtl. eine Gehaltsverzicht Sinn um sich wieder in der GKV versichern zu können.

Wenn ich im Sinne des Fragesteller mit seinem Einvertändnis den Sachverhalt etwas abwandeln würde:

Das Anfangsgehalt der ersten - sagen wir - drei Monate liegt unter der Pflichtgrenze und dann steigt es

Variante A: vertraglich vereinbart oder

Variante B: lediglich als mögliche Jahressonderzahlung im ersten Jahr

wieder über die Pflichtgrenze.

Wäre dann jeweils eine anfängliche und dauerhafte Einstufung in die GKV möglich? Oder würde das regelmäßige Jahresgehalt eine Rolle spielen?

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@LittleArrow

Es zählt das regelmässige Jahresgehalt.

Die Sonderzahlung ist eine Möglichkeit. Also das Einkommen vertraglich reduzieren und dann eine Sonderzahlung leisten.

Das Problem dabei: Wenn die Sonderzahlung vertraglich garantiert ist fliesst diese in die Berechnung mit ein.

Wenn sie nicht garantiert ist hat der Mitarbeiter keine Sicherheit. Schwammig wird es wenn die Sonderzahlung beabsichtigt, aber nicht garantiert ist.

Da wissen die Kassen selber nicht recht wie sie das bewerten sollen. Die Gerichte sagen dann jedoch eher das spätestens nach der 1. Zahlung und einer Absichtserklärung auch fürs 2. Jahr eine Regelmässigkeit gegeben ist die zur Anrechnung führt.

Was jetzt aber für den Mitarbeiter keine Rolle spielt.

Und es ist natürlich immer fraglich ob ein Lohnverzicht möglich ist. Insbesondere bei Tarifverträgen oder Arbeitsverträgen die zwar nicht tariflich gebunden aber durch ein Standartformular (Arbeitsvertrag) tariflich angelehnt sind.

Das Problem haben nämlich unzählige Arzthelferinnen die einen Anspruch auf 50 Zuzahlung haben obwohl die Praxis vielleicht nicht tariflich gebunden aber angelehnt ist ;-)

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@Awando

Danke. Jetzt kann Korty selber abwägen, was ihm/ihr wichtiger ist.

@Korty: Was meinst Du nun?

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Soviel ich weiß: NEIN

Nur wenn Du wieder in die pflichtversicherung zurückfällst, also:

  • (min.) ein Jahr eine Sozialversicherungspflichtige Anstellung
  • UNTER der Beitragsbemessungsgrenze der KV von 44.500 verdienst
  • UND noch unter 55 Jahre bist

greift die "Ausnahme", mit welcher man wieder in die GKV zurück kann.

Frage : welche internationale PKV ist das ? ..und wie lange waren /sind sie dort versichert..welchen Nachweis führen sie darüber (Police ,Beitragsüberweisung ?) HG DerMakler

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