Vom Bruttogehalt auf ein Zeitwertkonto einzahlen - kann der Arbeitgeber dies verweigern?

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Unter welchen Bedingungen kann man eine Direktversicherung (BAV) vorzeitig auflösen?

Moin moin,

Folgender Fall: Ich bin seit August 2009 über meinen Arbeitgeber versichert (Direktversicherung als BAV). In den ersten 5 Jahren zahle ich durch Entgeltumwandlung 1/3 der Beiträge und der AG 2/3, danach der AG alles. Bis jetzt habe ich ca. 1.800,- € eingezahlt. Die erreichte jährliche Rentenanwartschaft betrug zum 31.12.11 ca. 1.813 €.

Ich möchte nun einen möglichst hohen Betrag aus der Direktversicherung mir so schnell wie möglich auszahlen lassen und die Versicherung am liebsten auflösen, mindestens aber ruhend stellen.

Ich habe dazu schon mit dem Versicherer telefoniert. Doch dort will man mir keine Auskünfte erteilen, sondern redet sich raus (wäre eigentlich einen eigenen Beitrag hier im Forum wert ;-).

In den Versicherungsbedingungen steht, man könne die Versicherung in eine beitragsfreie umwandeln. Außerdem steht dort: "Die Rückzahlung der Beiträge können Sie nicht verlangen". Meine Frage ist: Gibt es doch eine Möglichkeit, mir zumindest den Eigenanteil auszahlen zu lassen? Wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage?

Für hilfreiche Antworten bedanke ich mich schon im Voraus.

p.s.: Ich bin eder verschuldet noch droht mir eine Kündigung. Also Bitte keine allgemeinen Diskussionen oder Belehrungen über die Sinnhaftigkeit der BAV und das Solidarsystem als solches.

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Betriebliche Altersvorsorge (bAV) bei Arbeitgeber mit Sitz im Ausland

Werte Community,

ich bin bei einem ausländischen Arbeitgeber (Sitz außerhalb der EU) angestellt, wohne und arbeite aber ausschließlich in Deutschland, bin also auch in Deutschland voll einkommensteuerpflichtig und sozialversicherungspflichtig und habe einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung nach §3 Nr. 63 EStG.

Kann man prinzipiell eine Direktversicherung bei einem deutschen Versicherer mit dem ausländischen Arbeitgeber als Versicherungsnehmer abschließen? Welche gesetzlichen Hürden oder Fallstricke gibt es dabei zu beachten?

Meines Wissens gibt es Grenzgänger von Deutschland in die Schweiz, deren Schweizer Arbeitgeber bei deutschen Versicherungsunternehmen für ihre in Deutschland wohnenden Arbeitnehmer eine solche Direktversicherung abgeschlossen haben - es kann aber sein, dass es dazu spezielle Abkommen zwischen Deutschland und der Schweiz gibt.

Wer kann dazu mehr sagen oder hat bereits selbst Erfahrungen gemacht?

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Wie setzen sich Sozialabgaben und Steuer zusammen?

Ich kenne mich mit dem Thema leider garnicht aus und habe ein wenig gegoogelt. Dabei habe ich herausgefunden, dass...

...die Unfallversicherung ausschließlich vom Arbeitgeber bezahlt wird,

...die Krankenversicherung (für mich) 7,3% plus dem Zusatzbeitrag beträgt,

...die Rentenversicherung (für mich) 9,3% beträgt,

...die Arbeitslosenversicherung (für mich) 1,5% beträgt

...und die Pflegeversicherung (für mich) 1,525%beträgt.

(Jeweils vom Bruttobetrag des Gehalts).

Mein Anliegen ist nun:

Ich dachte, dass diese Prozentsätze feststehen und verbindlich (weil gesetzlich) sind. Wenn ich aber jetzt auf der folgenden Seite

https://www.steuerklassen.com/brutto-netto-rechner/

meinen Nettolohn ausrechnen lasse, dann wird dort (abhängig von meinen Angaben bezüglich Wohnort, gesetzlich Krankenverichert ja/nein, etc.) ständig ein unterschiedlicher Prozentsatz ausgegeben, der von meinem Bruttolohn abgezogen wird. Warum ist das so? Ich dachte, dass die oben aufgeführten Sätze für jeden gelten, egal ob ich in Berlin oder in München lebe.

Kann jemand weiterhelfen?

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Wie viel vom Bruttogehalt darf ein Sparer maximal in einen Riester-Vertrag einzahlen?

Soweit ich richtig informiert bin, gibt’s einen Höchstbetrag, den ein Sparer maximal in einen Riester-Vertrag einzahlen darf und der ist irgendwie ans Bruttogehalt gekoppelt. Weiß jemand, wie viel das ist? Danke!

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Direktversicherung - Auszahlung vorzeitig möglich ?

hallo,

ich habe da mal eine Frage an die Versicherungsfachleute unter uns ...

Folgendes: Meine Kollegin ist 42 Jahre alt und hat eine Direktversicherung mit Entgeltumwandlung. Der Vertrag ist sieben Jahre alt.

Bei ihr wurde letztes Jahr Krebs diagnostiziert. Derzeit ist sie noch krank geschrieben. Seit gestern weiß sie, dass der Krebs gesteut hat - andere Organe sind befallen. Lebenserwartung - wenn es gut geht - noch ca. ein Jahr, so die bestätigte Prognose vom Professor der Onkologie.

Sie wird jetzt "verrentet".

Wie verhält es sich jetzt mit ihrer Direktversicherung ? Tritt diese mit der Verrentung in Kraft ? Oder ist es ratsam, diese vom Arbeitgeber zu kündigen und die angesparte Summe auszahlen lassen ?

Wird die Direktversicherung vom Arbeitgeber gekündigt - ist die Auszahlung dann Arbeitslohn und wird voll versteuert ?

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Wie sieht eine Kombination von einer betrieblichen Altersvorsorge und einem Zeitwertkonto aus?

Wie sieht eine Kombination von einer Betrieblichen Altersvorsorge und einem Zeitwertkonto aus? Steht man sich generell mit einer Kombination besser? Und muss jedes Unternehmen, also jeder Arbeitgeber ein Zeitwertkonto anbieten?

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