vollstreckungsbescheid vorhanden. wie kann ich vollstrecken???

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erstmal vielen dank für die antworten. mieter sind schon raus. hab Titel sozusagen "geerbt"

Welche Bedeutung hat Einspruch nach Vollstreckungsbescheid?

Ich habe jemandem beim Umzug geholfen und dafür sind mir fest versprochen worden 500 €. Da ich sie dennoch nicht bekam, habe ich einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragt. Als dennoch das Geld nicht bezahlt wurde, habe ich einen Vollstreckungsbescheid beantragt und den GV geschickt. Jetzt plötzlich wird Einspruch eingelegt. Was hat dieser zu bedeuten? Mit wurde gesagt, dass ich auf den Mahnbescheid einen Vollstreckungsbescheid beantragen und diesen vollstrecken kann und nichts mehr passiert, weil kein Widerspruch eingelegt wurde. Was soll dann aber jetzt der Einspruch?

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Zahlung durch Geldeinwurf in Briefkasten - Wir der Schulnder von Zahlungspflicht frei?

Es hat wohl jemand mitbekommen, wie der Schuldner das Geld (500 in bar) in einem verschlossenem Briefumschlag in den Briefkasten des Gläuibigers eingeworfen hatte, was er nachweisbar getan hat. Jedenfalls ist dieser Briefumschlagt mitsamt dem Geld nicht mehr da und der Gläubiger behauptet felsenfest, ebenfalls nicht widerleglich, das Geld in dem Briefkasten nicht vorgefunden zu haben. Muss der Schuldner nochmals zahlen oder ist er von seiner Schuld freigeworden?

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Was nützt mir 20 Jahre alter Vollstreckungsbescheid?

Ich habe bei meinen Unterlagen noch einen alten Vollstreckungsbescheid gefunden. Der datiert 20 Jahre zurück und ist bis heute unerledigt. Mein damaliger Rechtsanwalt hat einen einzigen Vollstreckungsversuch unternommen, der aber zu keinem Erfolg geführt hat. Was soll ich mit diesem Bescheid tun? Bringt er mir noch etwas, da ich den Schuldner kenne und er jetzt sicher wieder Geld hat?

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Inkassobüro rückt Vollstreckungstitel nicht raus - Rechtsanwalt eingeschaltet - 2 Fragen dazu

Hallo,

es geht um Folgendes:

Ich hatte Schulden bei einem Inkassobüro. Diese haben auch einen vollstreckbaren Titel. Ich habe die Schulden komplett beglichen, aber nur ein einfaches Erledigungsschreiben erhalten. Den vollstreckbaren Titel bekam ich nicht zurück. Da ich nach § 371 BGB ein Recht auf Rückgabe des Schuldscheins habe, rief ich das Inkassobüro 2 Mal an und beide Male wurde behauptet, die Akten werden geschreddert, sobald ein Fall abgeschlossen ist. Auch der Vollstreckungstitel soll angeblich schon geschreddert worden sein. Da ich das nicht so richtig glaube, alleine schon wegen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen nach dem HGB, ging ich gestern zu einem Rechtsanwalt. Da ich ALG II-Empfänger bin, für mich zum Glück kostenlos. Der Rechtsanwalt war sofort bereit, mir zu helfen. Schon gestern hat er ein Schreiben an das Inkassobüro verfasst. Leider konnte er es bisher noch nicht abschicken, da ich dummerweise das Aktenzeichen von dem Vollstreckungstitel nicht weiß und ich den Vollstreckungstitel selbst nicht mehr habe. Ich weiß aufgrund eines Schreibens nur das Aktenzeichen aus dem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, aber der stimmt laut Rechtsanwalt nie mit dem Aktenzeichen des Vollstreckungstitels überein. Da ich 2010, als der Vollstreckungstitel erstellt wurde, in Berlin lebte, ist mein Rechtsanwalt erstmal damit beschäftigt, die verschiedenen Amtsgerichte in Berlin anzurufen und sich nach dem Aktenzeichen des Urteils zu erkundigen. Bisher hatte er noch nicht das richtige Gericht angerufen. Ich hoffe, er findet das Aktenzeichen noch heraus. Wie könnte ich das richtige Aktenzeichen herausfinden, wenn ich das Schreiben vom Gericht nicht mehr habe? Denn anscheinend braucht er das für sein Schreiben an das Inkassobüro. Ich hoffe, mein Anspruch auf Herausgabe des Titels scheitert jetzt nicht daran, dass ich das Aktenzeichen von dem Titel nicht habe.

Ich fragte gestern meinen Rechtsanwalt, ob der Fall Aussicht auf Erfolg hat und er meinte: "Ja, auf jeden Fall." Er sagte dann auch: "Wenn ich den Titel im Original nicht bekomme, dann auf jeden Fall ein Schreiben, aus dem hervorgeht, dass die Schuld aus dem Titel erloschen ist mit Unterschrift." Ich hoffe, dass mein Rechtsanwalt weiß, dass eine Unterschrift von dem Inkassobüro nicht ausreichen würde, sondern dass ein Notar dieses Schreiben beglaubigen, also unterschreiben müsste. Als ich ihn dann fragte, ob ich dann mit dem Schreiben auch in beispielsweise 10 Jahren nicht befürchten müsste, erneut mit dem gleichen Titel vollstreckt zu werden, sagte er, dass mir das dann nicht mehr passieren könnte. Als ich ihn fragte, was er machen würde, wenn das Inkassobüro auf sein Schreiben nicht reagiert, sagte er, dass er dann wohl negative Feststellungsklage erheben werde. Das verwunderte mich ein wenig. Müsste er nicht eigentlich Herausgabeklage einreichen anstatt negative Feststellungsklage? Ich hoffe, mein Rechtsanwalt weiß, was er tut, denn ich weiß nicht, was ich sonst machen soll für mein Recht.

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