Volksbank Mitgliedschaft?

8 Antworten

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heute war ich bei der Volksbank

Es gibt gibt ca. 350 Volksbanken in Deutschland. Wenn man bei einer VB ein Gehaltskonto eröffnen will, sollte man sich vorrangig nach den Kontoführungsgebühren erkundigen, die je nach Art der Kontoführung unterschiedlich sein dürften. Manchmal gibt es für Azubis eine kostengünstige Kontovariante.

ob ich die Volksbank Mitgliedschaft möchte

Jede VB ist eine Genossenschaft, in der man Mitglied werden kann, aber nicht muss. Mitglieder haben manchmal vergünstigte Kontoführungsgebühren (also nachfragen). Als Mitglied zeichnet und zahlt man idR einmalig einen Genossenschaftsbeitrag (Höhe ab x Euro) und erhält dafür eine jährliche, variable Dividende (Vorteil!), wenn die Geschäfte gut laufen. Man haftet allerdings bis zum 4(?)-fachen seiner Einlage, wenn es der VB mies gehen sollte, d.h. es besteht eine Nachschusspflicht (Nachteil!). Und wenn man seine Anteile später zurückgeben möchte, muss man einen Antrag auf Anteilsrücknahme stellen, dem der VB-Vorstand zustimmen muss und der etliche Monate später (Nachteil!) - nach der Feststellung des Jahresergebnisses - nach Löschung Deiner Anteile im Genossenschaftsregister abgewickelt wird. Es ist also langwieriger und keinesfalls ein Spar- oder Tagesgeldkontoersatz!!!

Als Azubi sollte man daher nicht gleich VB-Genossenschaftsanteile zeichnen und kaufen, sondern erst einmal mit der mageren Azubi-Vergütung klarkommen.

Vielen Dank für deine ausführliche und Vorallem hilfreiche Antwort :)

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Als Mitglied der Bank mußt Du Anteile erwerben. Dafür gibt es dann Dividende.

Was ich ja immer blöd finde bei der Volksbank ist, dass die Kontoführungsgebühren vierteljährlich abgebucht werden. Bei knapper Kasse macht sich das dann ja schon bemerkbar, wenn “plötzlich“ fast 30,-€ abgebucht werden.

Meinem Sohn hab ich damals ein kostenloses Girokonto bei einer Direktbank empfohlen, wo er sogar einen Bonus von 50,-€ bekommen hat. Der Name fängst mit C an (ich darf ja keine Werbung machen). Google evtl. mal “kostenloses Girokonto Bonus“.

Keine Gebühren fand ich erstmal besser. Für einige Dinge (evtl. späterer Hauskauf, Kredite etc.) ist natürlich eine “richtige“ Bank mit Filialen auf Dauer besser als eine Direktbank.

Grundsätzlich sollte jeder der dir ein Produkt anbietet auch erklären wie es funktioniert und welche Vor- oder Nachteile es bietet.

Unterlässt er dieses solltest Du darüber nachdenken ob Du dort gut aufgehoben bist.

Girokonto: Wechsel zu Sparda + DKB sinnvoll?

Guten Abend,

ich bin derzeit Sparkassenkunde, bin aber mit dem Service und den Kontoführungsgebühren unzufrieden. Selbst für das Online-Konto wird eine Grundgebühr erhoben, obwohl selbiges bei anderen Sparkassen Filialen auch ohne angeboten wird. Daher erwäge ich nun einen Wechsel, wobei sich zwei Alternativen bieten:

  1. Volksbank: Die örtliche Filiale bietet ein kostenloses Konto ab 1000€ monatlichem Guthaben an. Zusätzlich sind eine begrenzte Anzahl an Online-Buchungen etc. kostenfrei, danach fallen jedoch Gebühren an.

  2. Sparda-Bank : Diese bietet ein kostenloses Girokonto an und der Service scheint auch sehr gut zu sein (lt. Aussage meines besten Freundes, welcher dort Mitglied ist). Sie hat aber auch einen gravierenden Nachteil: CashPool. Die Filiale ist von mir ca. 10km entfernt und der nächste CashPool Automat ist dann nochmal mehr als doppelt so weit entfernt. Da ich nur extrem selten in dem Ort mit der Sparda-Bank bin, wäre es immer sehr umständlich Bargeld abzuheben.

Daher habe ich an eine Kombination der Sparda-Bank mit einer Direktbank gedacht. In diesem Fall interessiert mich besonders die DKB, da sie mit der VISA Karte eine recht attraktive Möglichkeit anbietet, um weltweit an Bargeld zu kommen. Zeitgleich könnte ich das VISA Konto noch als Tagesgeldkonto nutzen.

Einen kompletten Wechsel zu einer Direktbank möchte ich eher nicht vollziehen. Ich tätige zwar fast alle Bankgeschäfte online, aber zumindest die Möglichkeit einer persönlichen Beratung vor Ort gefällt mir dann doch noch.

Was haltet ihr von dieser Kombination? Gibt es hier evtl. Nachteile, die ich aus Unwissen nicht bedacht habe? Oder habt ihr vielleicht eine andere Idee?

Ich bin für eure Ratschläge offen und dankbar :)

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Allgemeine Fragen zur ersten Steuererklärung?

Guten Abend,

wie eingehend erwähnt, habe ich einige Fragen zum erstellen/abgeben meiner ersten Steuerklärungen für die Jahre 2016/2017.

In beiden Jahren in einem normalen Angestelltenverhältnis, keine sonstigen Einnahmen, Immobillien, oder Zinserträge.

  • 2016

Beschäftigungszeitraum: 01/07 - 31.12
Ca. 12.000€ Lohn 1.150 Lohnsteuer, 1.100 RV, 1.000KV

  • 2017

Beschäftigungszeitraum: 01/01 - 28.02 , Anzahl "U": 1
2.700€ Lohn, 230 Lohnsteuer, 250 RV , 240 KV

Beschäftigungszeitraum: 26.06 - 31.12, Großbuchstabe "S"
Ca. 13.200 Bruttolohn. 1.300 Lohnsteuer, 1.200 RV, 1.100KV
Diese Steuererklärung hat sowohl meine Steueridentifkationsnummer sowie eine etin. Hat das eine Relevanz oder kann ich einfach meine Nummer angeben ?

In den anderen Monaten war ich arbeitssuchend und habe ALG II bezogen.

Nachfolgend meine Fragen:

Nach meinem Kenntnisstand benötige ich den Hauptvordruck, Anlage N und die Anlage Versorgeaufwand und übertrage einfach nur die Werte aus meinen Lohnsteuerbescheinigungen oder ?

Reicht es im Jahr 2017 die Summen der Lohnsteuerkarten zu addieren oder benötigt jede ihre eigene Anlage N ?

Da ich in beiden Jahren nicht über Werbungskosten > 1000€ komme , kann ich diese Felder unausgefüllt lassen, da automatisch der Pauschbetrag von 1000€ greift, richtig ?
Für das Jahr 2018 komme ich allerdings sowohl mit dem "Kilometergeld" sowie mit den tatsächlichen Kosten für mein Ticket über die 1000 Euro, da sollte dann der höhere Betrag ausgetragen werden ?

Bezug von ALG II ist nicht relevant bzw spielt nicht in die Berechnung mit ein oder ?
Könnten evtl. Steuerückzahlungen dazu führen, dass von mir Rückzahlung von ALG II gefordert wird ?

Bei Angabe meiner Daten in ein Steuerprogramm kann ich pro Erklärung eine Rückzahlung von 1,300€ erwarten, da ich mich bisher damit noch nicht auseinander gesetzt habe, wie ist dieser "hohe" Betrag zu erklären bzw. ist er plausibel ? Ich dachte evtl. Zurückzahlungen kommen vorallem durch hohe Werbungskosten oder ähnliche Umstände (großes Arbeitszimmer etc) zustande.

Falls sich wer bisher hier hin durchgekämpft hat und evtl sogar weiterhelfen konnte, danke und noch einen schönen Abend.

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