Vl-Anlageform Fonds

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Die Mindestanlage ist - jedenfalls bei DWS und Allianz - 7 € im Monat, also kein Problem. VL-Fondssparpläne sind sehr häufig verkaufte Produkte. Du schließt einen ab, kriegst die Daten für das Lohnbüro zugesendet und das überweist in Zukunft direkt an die Kapitalverwaltungsgesellschaft.

Was ist dein Problem? Du weisst was du willst, den Rest wissen Vermittler. Geh zu einer Bank oder eine Anlageberatung (Gelbe Seiten, Internet (Google, Anlageberatung und dein Ort)) und lass dir einen entsprechenden Vertrag verkaufen.

Es ist die einfachste Sache der Welt! Du gehst wo hin, rufst oder schreibst einen an, es sagt oder schreibt dir, was er braucht (WpHG-Bogen, Ausweiskopie, steuerliche Identnummer) und er gibt oder sendet dir den Vertrag.

Weil es sich für jeden am St.-Nimmerleinstag rentiert, sollte der Aufwand klein gehalten werden. Online oder in einer Bankfiliale wird dir aber sicher geholfen. Ausser dir weiss jeder, worum es geht.

Vielen Dank für die rege Beteiligung. Ich weiß, dass ich auch 40 Euro einzahlen kann, aber das will ich nicht. Deswegen habe ich gleich im ersten Beitrag mein Vorhaben bzw. Ziel geschildert.

Ich möchte nicht mehr, das Geld flöten geht. In den 8 Jahren, hätte ich damals vl in Anspruch nehmen können und hätte jetzt 644 Euro bekommen ohne ein Cent dafür zu bezahlen und das möchte ich ab nun einfach anfangen. Mein Singlebruttoeinkommen liegt höher als 20.000 Euro, daher kann man die staatlichen Sparzulagen vergessen. Ich wollte die 8,95 Euro bestmöglich anlegen um ein maximales Gewinn dabei zu erziehlen.

Ich schaue mir mal bei DWS und der Allianz die Fonds an, wenn der Mindestbetrag bei 7 Euro liegt, sollte das passen. Ansonsten wird es wohl ein Bausparvertrag, also ganz unkompliziert.

Bevor ich zu einem Vermittler, zur Bank etc. gehe, wollte ich mir natürlich ein paar Informationen unabhängig beschafen, ...sollte man auch machen, damit man sich da nichts andrehen lässt. Gerade dann, wenn man von der Marterie keine Ahnung hat.

LG

Blos kein Bausparvertrag. Wer hat dich auf die Idee gebracht? Du warst doch gerade noch auf Fonds.

Das ist ungefähr so, wie wenn du auf einem Forum für Handwerker fragst, wie du am besten Löcher in eine Mauer bekommst, und nach vielen guten Antworten schreibst: ok, dann versuche ich es doch mit "mit den Fingernägeln auskratzen".

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@Rat2010

Du hast natürlich vollkommen recht. Das war mehr oder weniger der worst case Fall; wenn es keine fonds für meine 8,95 geben sollte. Ich hab soeben hier in einem Kommentar etwas risikoreiches vorgestellt bekommen. Wenn soweit alle Unklarheiten geklärt wurden für mich, überlege ich nicht lage und Spiel das Spiel 7 Jahre mit.

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@shqiponja

Es lohnt sich auch nicht zu überlegen aber du tust dir mit dem zu Potte kommen zu schwer. Nimm die Tastatur oder den Hörer in die Hand und die Sache ist gegessen. Acht Jahre sind wirklich lange genug. Eben eingefallen: Es gibt auch Versicherungsvermittler (die sich dann Allfinanz schimpfen), die die DWS haben. Wenn du ob der Minibeträge halbwegs demütig bist (es verdient keiner mehr als 5 € im Jahr mit dir) nimmt das Geschäft jeder gerne mit. Kennst du wirklich keinen oder keinen, der einen kennt, der sowas macht?

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@Rat2010

Ich wusste nicht, ob solche Vermittler Geld verlangen. Die DWS hat gerade zurück geschrieben und da werde ich mich jetzt melden.

vielen Dank für Ihr Interesse an DWS Investments und für Ihre Bitte um Informationen sowie um persönliche Beratung.

Umfassende und detaillierte Informationen über die VL-Fonds von DWS Investments stehen Ihnen auf unserer Homepage .dws.de zur Verfügung. Nutzen Sie am besten den Fonds-Finder unter dem folgenden Link:https://.dws.de/Produkte/Fonds-Finder/Fonds

Bei der Entscheidung über eine optimal auf Ihre persönlichen Anlageziele ausgerichteten Fondsanlage sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen:

Ihr Anlagehorizont Ihre steuerliche Situation Ihre Risikobereitschaft Ihr Liquiditätsbedarf

Deshalb empfiehlt es sich, in einem Gespräch mit Ihrem Anlageberater, die für Sie richtige Anlagestrategie mit Blick auf persönlichen Ziele festzulegen. Gerne biete ich Ihnen ein Gespräch mit unseren Beratern von DWS Direkt an, wenn Sie überlegen, welche Anlage sich für Sie besonders eignet. Bitte rufen Sie uns unter der Telefonnummer 069/910-12385 an oder teilen Sie uns Ihre Telefonnummer mit und wann Sie am besten tagsüber erreichbar sind.

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@shqiponja

Genau. Wenn du dort das wie von mir geschrieben bekommst und du einen neutraleren Ansprechpartner - obwohl du wirklich keine Ahnung hast - nicht willst, ist alles gut.

Sonst musst du halt doch einen Berater suchen.

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Die Mindestanlage bei Fonds liegt i.a. bei 25 EUR, bei VL-Fonds eher bei 40 EUR.

Wenn Du 8,95 EUR über 12 Monate über 6 Jahre einzahlst, dann sind das gerade mal 644,40 EUR Einzahlbetrag auf 6 Jahre. Es wäre sinnvoll, eine Zuzahlung vorzunehmen, um zumindest auf 40 EUR zu kommen.

Nach 6 Jahren beginnst Du einen neuen Vertrag und läßt den alten noch ein Jahr ruhen. Dann kann die Fondsposition aus dem alten Vertrag in Dein gewöhnliches Wertpapierdepot übertragen werden... und so fort.

Fonds gibt es viele. Idealerweise würde man auf diesen überschaubaren Zeitraum einen aktienlastigen bis ausgewogenen Mischfonds besparen - vor allem, wenn Du ansonsten noch kein Wertpapierdepot hast.

Für Kleinstbeträge gibt es dann wohl eher die Banksparpläne.

Das ist so nicht richtig.

  • Jedenfalls die DWS und Allianz haben 7 € Mindestbeitrag.
  • Der Arbeitgeber überweist direkt.
  • Mischfonds erfüllen nicht die Anforderung für Förderung (bis 20.000/40.000 € Einkommen 20 % Zulage) und sind für Minibeträge auch etwas unspannend.
  • Man kann die Verträge einfach (und über Jahrzehnte) weiterlaufen lassen. Es wird automatisch alle sechs Jahre ein neuer Vertrag angefangen.
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@Rat2010

Den Mindestbeitrag mit 7 EUR kannte ich noch nicht.

Das mit den Mischfonds kann ich jedoch nicht so nachvollziehen, da beispielsweise LU0171283459, DE0009848010, DE0008470469 oder LU0219418836 bei der FFB durchaus als VL-Fonds verwendbar sind.

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@gandalf94305

Das mit den 60 % ist richtig. Nicht richtig ist, dass auch alles, was - speziell bei der FFB und anderen Plattformen - angeboten wird, auch die 60 % Aktienquote hat(te).

Jedenfalls in der Vergangenheit waren Plattformen von der (Depot)gebührenstruktur her uninteressant. Ich denke, das ist immer noch so. Es ist ja (wegen der Überweisxungen) ein sehr spezielles Handling und das lassen sich manche bezahlen.

Verwendbar ist grunsätzlich jeder Fonds! Unabhängig davon, ob er die Voraussetzungen des §2 Abs. 1 Nr. 1c des 5. VermBG entspricht oder nicht. Man kann also auch einen Renten- oder Geldmarktfonds (alternativ auch einen Afrika- oder Osteuropafonds) besparen und manche machen das. Manche brauchen einen VL-Sparplan, um auf die Art den Aktienanteil (schmerzlos) zu erhöhen. Das passt natürlich herrlich zu den Vorgaben der FinVermV, nach der gerade Anfängern ohne große Reserven keine (reinen) Aktienfonds verschrieben werden sollten.

Nur wenn man auch noch die 20 % Förderung bekommt (bis 20.000 € Einkommen als einzeln, bis 40.000 € Einkommen als zusammen veranlagter), dann sollte der Fonds auch (sicher) förderfähig sein. Weil es da um zu versteuerndes Einkommen geht, weil nicht alle Akademiker mit hohem Einkommen sind aber auch, weil man nicht in die Zukunft schauen kann, empfehlen sich Aktienfonds mit Anlagegrenze. Die von dir genannten sind dagegen problematisch.

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@Rat2010

Danke für die Erläuterung. Es ist schon eine Weile her, daß ich Arbeitnehmersparzulagen einsammeln konnte :-)

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