Viel Tilgen oder Bausparvertrag beleihen?

5 Antworten

ich würde die Bausparkomponente völlig weglassen. Während Du ansparst udn dafür ca. 1 % bekommst (je nach Tarif), zahlst Du den 4,45 fachen Betrag für das Geld, was Du in der Zeit nicht tilgst, weil es in den BSpV läuft.

Danach wird der Darlehnszins zwar geringer sein, aber die Annuität relativ hoch.

Ich denke Du stehst Dich besser wenn Du die ca. 360 - 420 Euro Regelsparleistung 6, oder 7 x 60 Euro (auf sechzi, oder siebzig tausend Bausparsumme) monatlich in die Tilgung investierst. Überlege mal, damit hast Du in den 10 Jahren weit über 40.000 mehr an Tilgung gezahlt udn viel auch an Zinsen gespart.

Ich halte den Rat für eine klassische Falschberatung.

Allerdings kenne ich Deine übrigen Verhältnisse nciht, sodass ich nciht weiss, ob es irgendwelche Sonderfälle gibt.

Dein Modell sieht wie folgt aus:

Kredit: € 80.000, 4,45 % p.a. Zinsen, 1 % Tilgung, also Annuität von 5,45 % p.a. = € 4.360/Jahr.

Die Restschuld nach 10 Jahren = 120 Monaten: € 69.744,18.

PLUS

Bausparmodell:

Bausparsumme: € 70.000

40 % Ansparguthaben = € 28.000 erforderlich

Bei üppigen 1 % p.a. Gutschriftszinsen (nach Steuern) ist eine monatliche Sparrate von € 221,77 für 120 Monate erforderlich.

Deine monatliche Belastung während der ersten 10 Jahre beträgt also € 585,10 (=363,33 + 221,77). Diesen Betrag mußt/kannst Du Dir leisten!

Das anschließende Bauspardarlehn beträgt ca. 60 % = € 41.744,18 (69744,18 - 28000). Die Annuität beträgt 1 % je Monat = 417,44, mit einem anfänglichen Zins von - schätze ich - 4,5 % p.a. Das Bauspardarlehn ist nach 125 Monaten getilgt (10 Jahre und 5 Monate).

Alternative:

Alleiniges Bankdarlehn über € 80.000 mit voller Zinsfestschreibung und monatlicher Rate von € 585,10 (bei ca. 4,60 % p.a. Zinsen fest effektiv) und vollständiger Tilgung. Dieses Darlehn hat eine Gesamtlaufzeit von 193 Monaten (16 Jahren und 1 Monat). Sondertilgungen sind nicht ausgeschlossen.

Kommentar:

Bei diesen Berechnungen wurden etwaige Provisionen nicht berücksichtigt, z.B. für Bausparabschluß und Restschuldversicherung!

Wenn Du Dir in den ersten 10 Jahren die hohe monatliche Belastung von € 585,10 leisten kannst, dann erst recht auch in den verbleibenden 6 Jahren bei der vollständigen Bankfinanzierung.

Hängt von den Konditionen des Bausparvertrags ab. Wichtig: die Bank kriegt für die Vermittlung des Bausparvertrags Provision. Sie müssen Dir eigentlich den Effektivzins für die gesamte Finanzierung nennen, nicht einzeln für das 10Jahres-Geld und den Bausparvertrag. Ich würde eher auf höhere Tilgung gehen, und den Bausparvertag niedriger ansetzen. Aber wie gesagt, dazu müßte man erstmal die Kondition des BSV kennen.

2010 Wohnung gekauft, 2020 Hauskauf "geplant". Aktuelle Ausrichtung auf "Anschlussfinanzierung"

Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich benötige mal Euren Rat zu meiner mittelfristigen Ausrichtung. Folgende Situation ist gegeben: Meine Verlobte (29) und ch (29) haben 2010 eine Wohnung gekauft (86.000€ zzgl. NK), in der wir bereits 3 Jahre zuvor gelebt haben. Abzüglich EK haben wir 54.300 € zu 3,06% nom. an Darlehen aufgenommen. Tilgung 5,8%. Desweiteren läuft ein zinsloses Darlehen in Höhe von 10.000€ (bis 2015). Zinsbindung endet im Jahr 2020. Die Restschuld würde (ohne Sondertilgungen) 20.000€ betragen. Da wir diese tätigen werden, werden wir das Darlehen bis zum Ende der ZB vorraussichtlich komplett tilgen. Soweit so gut...

Diese Wohnung ist/war eigentlich nur ein "Zwischenschritt" für den Kauf eines Hauses gedacht. Im Zeitraum von 2020-2022 haben wir uns zum Ziel gesetzt dieses zu kaufen. Kaufsumme ca. 180.000 - 200.000€ . Nun sind wir dabei unsere finanzielle Situation auf diesen Zeitraum und auf die dann benötigte Finanzierung auszurichten.

Folgende BSV`s sind momentan vorhanden: 1) BSV meiner Verlobten aus dem Jahr 2004 (BSS 13.000€ - 3,5% Zinsen inkl. Bonus, Sparrate 120€, Guthaben momentan: ca. 7800€ - bereits Zuteilungsreif)

2) Mein BSV aus dem Jahr 2002 ( BSS 50.000€ - 2,5% Zinsen inkl. Bonus, Sparrate 120€/Mon, Guthaben momentan: ca. 12.000€, Zuteilung vorrauss. 2017)

3) Neuer BSV aus 2010 als" Zinssicherungsinstrument" (BS 50.000€ - 0,75% Guthabenzinsen - 3,8% effektiver Darlehenszins, 5% Tilgung. Sparrate 50€/Mon, (damit er bereits einige Bewertungspunkte sammelt) Guthaben momentan: ca. 600€.

Nun habe ich folgende Planung zur Ausrichtung des späteren Hauskaufs und brauche Eure Meinung:

1) Den BSV meiner Freundin lassen wir, obwohl er zuteilungsreif ist, weiter mit unveränderter Sparrate weiter laufen, bis die BSS erreicht ist (ca. 2015). Anschließend möchten wir diesen zuteilen lassen. Ein Teil soll als Sondertilgung (10% möglich-sprich 5.430€) verwendet werden. Bis dahin ist ebenfalls ein PKW Kauf fällig. Daher soll der andere Teil dafür verwendet werden.

2) Meinen BSV möchte ich mit unveränderter Sparrate bis zur Zuteilung (ca. 2017) weiter laufen lassen (aufgrund der Habenzinsen). Ca. 2017 nehme ich dann die Zuteilung an und möchte das dann verfügbare Guthaben (ca. 20.000€) auf den neu abgeschlossenen BSV als Sonderzahlung einzahlen.

3) Bei dem neuen BSV möchten wir die BSS auf 100.000€ erhöhen (40% Ansparen). Wenn alles,wie geplant, aufgeht, werden wir die 40% ca. 2020/2021 zusammen haben.

Daraus würde sich im Jahr 2020/2021 folgendes Szenario ergeben: ca. 80.000€ VK der Wohnung + ca. 40.000€ BSGuthaben

Die restlichen 60.000€ sollen dann per BS-Darlehen (3,8€ effektiv, 500€/Mon, Laufzeit 12 Jahre - bis 2032) abgedeckt werden.

Somit wäre die Kaufsumme von 180.000€ zu "vernünftigen" Zinsen abgedeckt.

Nun benötige ich, wie gesagt, Eure fachliche Meinung. Haben wir etwas nicht bedacht, bzw. habt ihr Tipps für eine andere Vorgehensweise? Sorry für den vielen Text!:-)

DANKE und VG

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