Verzugszinsen bei verspäteter Zahlung einer Rechnung. Welche Höhe ist üblich?

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bei Privaten sind es 4%, bei Gewerblichen ab 5% über dem Basiszinssatz. Letzterer ist vorgegeben. Das ganze ist im HGB geregelt.

Siehe hier http://basiszinssatz.info/ und dann wühl dich durch.

Ab Überschreitung des Zahlungsziels pro angefangenem Monat 0,5-1,0% Zinsen oder 0,10-0,25% pro angefangener Woche. Definieren Konditionen, die nicht auf Jahressicht über üblichen Bankzinsen für Kontoüberziehungen liegen, d.h. ca. 6-12% wären ohne weiteres machbar.

12% sind cool :)

Ich habe es schon über Skonto probiert, aber die Zahlungsmoral wird dadurch auch nicht besser. Irgendwann reicht's!

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@freelance

Mit Skonto habe ich wundervolle Erfahrungen mit Kunden aus dem öffentlichen Sektor gemacht. Rechnungen werden schnell beglichen, wenn Skonto mind. 0,8% beträgt. Man muss Skonto halt vorher aufschlagen, um es dann wieder als Abschlag zu geben :-)

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Ich weiß, dass der gesetzliche Verzugszins bei 5 Prozentpunkten über den Basiszinssatz liegt. Gegenüber einem Geschäftsmann kannst du mehr verlangen, nämlich, wie ich denke, 8 Prozentpunkte über den Basiszinssatz.

Wie bemessen sich bei mir die Sozialversicherungsbeiträge (Werkstudent über 20h/Woche)?

Hallo, Ich befinde mich seit Juli in einem Werkstudenten-Beschäftigungsverhältnis. In meinem Arbeitsvertrag befindet sich folgende Klausel:

Beiträge zur Sozialversicherung und Lohnversteuerung

  1. Der Arbeitnehmer wurde darauf hingewiesen, dass für die Bemessung des Arbeitnehmerbeitragsanteils zur Rentenversicherung anstatt der Gleitzonenregelung die tatsächliche Wochenstundenanzahl berücksichtigt wird und er bei Überschreitung der 20 Stunden Regelung höhere Rentenanwartschaften erwerben kann. In diesem Fall trägt der Arbeitnehmer den Differenzbetrag zwischen seinem Werkstudentenbeitrag und dem vollen Rentenversicherungs- und Sozialversicherungsbeitrag selbst. 
  2. Im Hinblick hierauf erklärt der Arbeitnehmer, dass er diese Zuzahlung zur Renten- und Sozialversicherung aus seinem Beitragsanteil bis zur gesetzlichen Höhe selbst trägt.

Da ich nun die ersten 3 Juli Wochen jeweils mehr als 20h pro Woche gearbeitet habe wollte ich frage, wie sich bei mir Sozialversicherungsbeiträge bemessen und wie diese abgerechnet werden?Denn dazu kommt, dass ich

  • Größtenteils am Wochenende und in den Abend/Nachtstunden (meist 17:00 - 23:00) arbeite
  • insgesamt auf den Monat gerechnet bin ich noch unter 80h

Wie werden die Sozialversicherungsbeiträge denn genau abgerechnet bzw. wie wird diese 20 Stunden Regelung genau angewendet?

Wirklich auf die Stundenanzahl pro Woche, auf den Monat oder gar auf das ganze Jahr (Vorlesungszeit/Vorlesungsfreie Zeit)?

Und wie kann ich von der Ausnahmeregelung bzgl. der Arbeit in den Abend und Nachtstunden Gebrauch machen? Muss ich dies bzgl. bei der KV bzw. RV Nachweise einreichen?

Vielen Dank schon mal und sorry für die vielen Teilfragen

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