Verzögerung bei Auftrag - Rechnungsbetrag einfach kürzen?

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Ein Produkt, das für das Weihnachtsgeschäft fertig sein muss, sollte nur mit einer verbindlichen Terminzusage und damit verbundenen Vertragsstrafe im Falle einer Terminüberschreitung per Auftrag vergeben werden.

Ist das nicht erfolgt, so ist zu prüfen, ob die Werkstatt überhaupt einen Fertigstellungstermin verbindlich genannt hat bzw. der Bruder einen solchen jemals eingefordert hat.

Für gewöhnlich würde man bei Überschreitung eines Liefertermins eine angemessene Fristsetzung vornehmen und bei dann nicht erfolgter Lieferung den Auftrag stornieren. Das Problem dürfte dann sein, daß eine Ersatzlieferung nicht mehr für das Weihnachtsgeschäft in Frage kommt, aber das - wie gesagt - ist nur im Form einer vereinbarten Vertragsstrafe abzufangen. Wenn diese nicht explizit vereinbart oder zugesagt wurde, kann sich der Bruder einen schnellen Liefertermin wünschen, den Anspruch darauf hat er jedoch nicht.

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