Verwandtendarlehen - sicherstellen, dass es im Todesfall angerechnet wird!

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NEinfaches Testament und Tilgungen ggf. quittieren lassen reicht auch.

Wenn im Testament steht "A bekam schon ein Darlehn von 20.000,- Euro. Sollte es bis zum erbfallnicht getilgt sein, soll es auf seinen Erbteil angerechnet werden." und eine Quittung für die (Teil-)Rückzahlung, wenn getilgt wird, um nachzuweisen, dass es zurück gezahlt wurde, erfüllt den Zweck ebenso.

Schriftlich dokumentieren mit Darlehenssumme, Empfänger und Rückzahlungsmodalitäten. Dieses Dokument wird von Darlehensnehmer und -geber unterzeichnet. Das, zusammen mit den dann erfolgenden Rückzahlungen, wird auf jeden Fall im Nachlaß als Forderung verbleiben. Man kann bei größeren Beträgen auch einen Zeugen hinzuziehen, der mit unterzeichnet, z.B. einen Bankmitarbeiter, woraufhin dort eine Zweitfertigung verwahrt würde.

Die Erben setzen dieses Darlehen im Rahmen der Rückzahlungsmodalitäten bis zur Tilgung fort oder vereinbaren mit dem Erben beispielsweise eine Anrechnung gegen das Erbe mit sofortiger Schuldtilgung.

Pflichtteil unterschlagen?

In einer Familie mit drei Kindern haben die Eltern ein gemeinsames Testament gemacht, sich zu Alleinerben erklärt und das Nacherbe so geregelt, dass zwei Kinder nach Ableben des Längerlebenden etwas weniger als der Pflichtteil bekommen. Der Dritte den Rest. Der länger Lebende kann das Testament aber ändern.

Vater stirbt. Nach Absprache mit dem Steuerberater der Mutter und der Mutter hat einer der beiden Minimalerben den Pflichtteil (also 1/12; sie lebten in Gütergemeinschaft) eingefordert und bekommen. Weil der Erbteil der anderen aus etwas Geld und einigen Wohnungen bestand, von deren Miete die Mutter leben wollte - in Wirklichkeit auch aus Nettigkeit - hat sie es nicht gemacht.

Acht Jahre später trifft man sich beim Notar, weil die Mutter nicht nochmals ein Pflichtteilthema haben möchte. Es wird eine Summe vereinbart und die beiden Minimalerben sollten auf ihren Pflichtteil verzichten. Weil in der Pflichtteilsvereinbarung die Wohnungen nicht enthalten sind, gibt es beim Notar eine Diskussion darüber, wie das denn sein kann. Die Mutter erklärt, dass die Wohnungen (Vaterteil der Tochter, die keinen Pflichtteil einforderte) ja erst bei Ihrem Ableben an die Tochter gehen sollen natürlich ihr zustehen! Mit dieser vor den drei Kindern und dem Notar getroffenen Aussage, die natürlich auch alle, die nicht lügen wollen bezeugen können (sicher die Erben), unterschreibt die Tochter den Pflichtteilsverzicht.

Zwei Jahre später überschreibt die Oma die Wohnungen an ein paar Enkel. Nebenbei bei dem Notar, der auch den Pflichtteilsverzicht beurkundete. Weil das Ganze noch sehr frisch ist, kann es sein, dass sie auch nur ihr Testament geändert hat. Die, die dabei waren, sagen entweder nichts (Enkel) oder wissen es nicht so genau (Oma).

Darf ein Notar mit einer Klientin insofern gemeinsame Sache machen, als dass er bei einem Pflichtteilsverzicht gut 3/4 des Erbes "vergisst", die Mutter reden lässt und nicht auf die Rechtsfolgen hinweist?

Gibt es ein Gesetz oder eine andere Handhabe, durch das die sich beim Pflichtteilsverzicht um ihren Pflichtteil betrogen fühlende Erbin gegen die Mutter, vielleicht auch den Notar vorgehen kann?

Es geht mir nicht darum, dass jeder mit seinem Erbe machen kann, was er will (irgendwie war das ja auch beim gemeinsamen Erbe vorgesehen) oder ob Pflichtteile gerecht sind. Es geht mir nur darum, ob bei einem Vertrag, der Schriftform erfordert, beim Notar gelogen und betrogen werden kann und der Betrogene keine Chance hat, sich zu wehren.

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Auflassungsvermerk bei Schenkung notwendig?

Hallo,

Wir wurden beim Notar nicht darauf aufmerksam gemacht gemacht das bei Grundstücksschenkung innerhalb der Familie ( von Eltern) ein Auflassungsvermerk nötig ist. Unser Beraterin von der Bank erklärte uns das dies während des laufenden Verfahrens aber noch änderbar ist.

Woher soll man das als leihe alles wissen ????

Rief heute zur Sicherheit beim Notar an und die gute Frau teilte mir mit das dies bei Schenkung nicht üblich sei und auch während des Verfahrens nicht möglich sei.

Hab durch gute Bekannte erfahren das auch eine Vollmacht des Notars über die Eintragung im Grundbuch auch möglich ist.

Bitte um Hilfe!!!!

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Wie müsste man es regeln, dass Stieftochter und leibliche Tochter gleiche Erbteile erhalten?

Mein Bruder hat eine leibliche Tochter und eine Stieftochter von seiner zweiten Frau. Wie müsste man es regeln, dass beide Kinder im Todesfall der Eltern gleichäßig erben? Es sollte ohnehin so sein, dass erst der überlebende Partner allein alles erbt. (Berliner Testament). Aber wie müsste das weiter geregelt werden?

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Guten Abend! Benötige zu folgendem Sachverhalt eine Einschätzung. Seit einem Jahr stehe ich mit einer Erbengemeinschaft im Kontakt. Es geht um ein sanierungbedürftiges Haus, dass (Stand letzte Woche) an mich lt. Gutachten verkauft werden sollte. Die Erbengemeinschaft besteht aus 8 Personen zweier Familien und es wurde zwischenzeitlich schon ein Wertgutachten und ein Vertragsentwurf beim Notar erstellt. Nachdem dieser an alle Beteiligten versendet wurde, hat jetzt plötzlich ein Erbe dem Verkauf widersprochen. Alle anderen Erben wollen weiterhin an mich verkaufen. Welche Möglichkeiten habe ich, den Kauf trotzdem abzuwickeln? Eventuell will der Erbe jetzt selbst kaufen. Besteht hier eine Möglichkeit, sein Vorkaufsrecht gegenüber der anderen Anteile zu umgehen? Was passiert , wenn ich durch Schenkung einen Erbanteil übernehmen könnte? Vielen Dank im Voraus.

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