Vertragsrecht - Vertrag nichtig?

4 Antworten

Hallo, ob eine Chat-Auskunft wirklich ein Gericht überzeugt, halte ich für zweifelhaft.

Aber widersprich doch erstmal der Rechnung mit diesem Argument und wenn die mit dem schriftlichen Hinweis kommen, argumentiere, dass doch die Auskunft des Beraters die aktuellere ist.

Viel Glück

Barmer

Der Berater hat die Frage, ob ich im weiteren Jahr die selbe Summe bezahlen muss, mit ja beantwortet, ich müsse genau das selbe bezahlen als jetzt auch.

Also ich würde an deiner Stelle als Erstens mal den Vertrag, was du unterschrieben hast gründlichst durchlesen. Es steht ja im Vertrag, wenn du innerhalb vor 3 Monate nicht kündigst das es sich um 1 Jahr verlängert. Villt. steht es da ja mit drin, das der Rabat nur auf 2 Jahre ausgelegt ist. Ich weiß es nicht aber schau erstmal rein. Falls es so ist, das es drinne steht, hat O2 somit Recht, weil das ja im Vertrag steht was du unterschrieben hast. Falls nicht, geh zu einem O2 Shop oder schreib einen Brief, das der Berater dich im Internet nicht ausführlich informiert hat und das du gerne den Tarif trotzdem wechseln willst. Um dich als Kunde später nicht zu verlieren, können die das villt. machen. Ist nur eine Vermutung, ich hab sowas selber nicht erlebt. Ich rate dir nur schalte keinen Anwalt ein, es lohnt sich nicht. Das wären ja die 120 € was du mehr bezahlst für ein Jahr 12 x 10 €. Der Anwalt kostet definitiv viel mehr. LG

Finanzamt fordert Gewerbesteuererklärung von mir (ich bin Freiberufler) - Wie sich nun erklären?

Hallo zusammen,

erstmal kurz zur Vorgeschichte. Ich bin freiberuflich tätig als IT-Berater für Software-Qualitätssicherung. Meine Buchhaltung halte und pflege ich selber über die Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Meine Einkommensteuererklärung und die Umsatzsteuererklärung lasse ich durch meinen Steuerberater erledigen. Ich betreibe also kein Gewerbe und muss somit auch keine Gewerbesteuer zahlen. Ich bin Diplom-Informatiker.

Nun hat sich das Finanzamt bei meinem Steuerberater gemeldet und meint nun (Zitat):

"Sie haben die Einkünfte aus der Tätigkeit als IT-Berater als Einkünfte aus Selbständiger Tä- tigkeit erklärt. Neben der fachlichen Qualifikation als Diplom-Informatiker, muss auch das Tätigkeit einer Selbständigen Tätigkeit entsprechen. Nach den vorliegenden Unterlagen wird Ihr Mandant überwiegend als Berater und Prüfer der Softwareprogramme, nicht doch für Entwicklung von Anwendersoftware tätig. Da der gewinn mehr als 24.500 € beträgt,tst-die Gewerbesteuererktärung einzureichen. Ich gebe Ihnen hiermit gemäß § 91 der Abgabenordnung Gelegenheit, sich dazu innerhalb eines Monats zu äußern. Als Nachweise sind Kopien von einigen Rechnungen und Verträge vorzulegen. Sollte ich innerhalb dieser Frist von Ihnen keine Nachricht erhalten, werde ich wie angegeben verfahren."

Davon mal abgesehen, dass das "deutsch" des Kollegen vom Finanzamt nicht überragend ist, suche ich nun nach einer Möglichkeit mich zu erklären. Klar ist, dass ich mich IT-Berater nenne, aber durchaus auch Quellcode produziere für Tests von Software. Ich programmiere also durchaus in der Praxis und biete nicht nur eine theoretisch (mündliche) beratende Dienstleistung an. Auf meinen Rechnungen an den Dienstleister, der als Vermittler zwischen mir und dem eigentlichen Endkunden hängt, schreibe ich auch IT-Beratung auf und dann die einzelnen Posten, die in meinem Vertrag mit dem Vermittler stehen. In diesen Verträgen steht aber nicht Beratung, sondern durchaus Klauseln, wie:

  • Planung und Durchführung von manuellen und automatisierten Tests
  • Testtreiberprogrammierung in Java

Und dies lässt ja nicht nur auf eine theoretische Beratung schließen. Meine Angst liegt daran, dass ich für das Finanzamt ein Gewerbe betreibe und somit die Gewerbesteuer für die letzten Jahre dann auch nachzahlen muss.

Vielleicht sollte ich mich nicht mehr IT-Berater nennen, sondern IT-Dienstleister oder?

Was könnt ihr mir raten? Wie kann ich gegenüber dem Finanzamt argumentieren?

Ich danke euch schon jetzt für eure Tipps. Vielleicht kennt einer von euch solche Fälle oder hat es auch schon selber mitgemacht.

Danke und Gruß, Martin

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