Versteuerung von Überstundenzuschlägen bei Zeitausgleich

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1 Antwort

so gesehen richtig, denn Freizeit ist nicht zu versteuern sondern nur die Einkünfte also Lohn&Gehalt (plus Geldwerte Vorteile wie Firmenwagen).

Aber "Steuer-Mindereinnahmen" erkenne ich nicht, denn der Arbeitnehmer erhält ja sein volles Monatsgehalt was voll versteuert wird. Dass er dafür bei bestimmten Zuschlägen etwas weniger Arbeiten muss ändert nichts an seinem Monatsbrutto und damit an seine (Lohn)Steuer.

Freizeit ist auch kein geldwerter Vorteil, überlege das doch mal bei einer 25%-Teilzeitkräften zu Ende: 800€ Brutto plus 2400€ geldwerter Vorteil = 0€ netto :P

Auch politisch ist es gewollt, dass Überstunden eher abgefeiert werden als ausbezahlt werden sollen. Denn wenn viel Arbeit da ist kann der Arbeitgeber auch mehr Leute einstellen um den Freizeitausgleich der bisherigen Arbeitnehmer zu kompensieren - und das bringt wieder mehr Steuereinnahmen, SV-Zahler und weniger Arbeitslose :)

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