Versteuerung von Gewinnen beim Fondssparen?

2 Antworten

Leider ja, Du kannst die Steuer dadurch umgehen, dassDu Deinen Fondssparplan in ine Fondsgebundene Rentenversicherung überführst (Wenn es denn zur Anlagestrategie passen sollte).

Laß ein Zweitdepot einrichten, um die vor 2009 gekauften Fonds ab 2009 vor der Abgeltungssteuer auf die Kursgewinne zu retten. Den der Fiskus unterstellt bei Wertpapierverkauf, daß die zuerst gekauften Papiere auch zuerst verkauft werden (FIFO - fist-in-first-out).

Belegschaftsaktien in der Schweiz

Hallo,

Sachen gibt es! Jemand hat seit 19... einen - in Deutschland nach den Regeln - pauschal versteuerten Belegschaftsaktiensparplan, der in der Schweiz geführt wird. Vermutlich dieser jemand und tausend andere Mitarbeiter. Es geht um kein Kleinunternehmen, das seinen Stammsitz in der Schweiz hat.

Nun sind es im Laufe der Jahre einige Anteile geworden. Von der auch nicht vernachlässigbaren Ausschüttung werden in der Schweiz 35 % abgeführt und der Rest wird in neue Anteile investiert.

Seit dem 1.1.2009 sind es zwei Depots. Der Altbestand ist also getrennt. Der Belegschaftsaktionär hat bisher den Fall als mit der schweizer Steuer abgegolten betrachtet und noch nie Anteile verkauft.

Sparerfreibetrag ausgeschöpft.

Es ergeben sich ein paar Fragen:

  1. Der Belegschaftsaktionär zahlt zu viel Steuer. Wenn er wollte, könnte er sich die Differenz zur deutschen Besteuerung zurück holen (?) Das Verfahren wird aber das selbe sein, das ich damals für ein Konto in der Schweiz hatte. Also relativ "formularreich". Er gab laufende Steuererklärungen ab. Für welche Jahre könnte er sich die Steuer wenn er die Einkünfte erklärt und das der Schweizer Steuerbehörde mitteilt erhalten?

  2. Ist er mit der schweizer Abgeltungssteuer nur der Dumme oder hätte er die Einkünfte erklären müssen? Liegt also ein Steuerdelikt vor.

  3. Ich gehe davon aus, dass die vor dem 1.1.2009 gekauften Anteile nicht der Abgeltungssteuer unterliegen. Die Ausschüttungen kamen bei den neuen Anteilen dazu. Für die nach dem 31.12.2008 gekauften Anteile (sind auch einige) und die aus den Ausschüttungen gekauften Anteile muss er aber (first-in-first-out) den Wertzuwachs als abgeltungssteuerpflichtigen Ertrag erklären, oder? Gibt es Probleme mit vor dem Stichtag gekauften Anteilen, von denen der Fiskus von seiner Seite noch nie etwas gehört hat?

Sollte er die Einkünfte nachträglich bis in das Jahr 2008 nacherklären, damit der Fiskus alles weiss und er sich die Steuer vom schweizer Fiskus zurück holen kann?

Was würdet ihr an seiner Stelle machen??? Die jedes Jahr abgeführte Steuer beträgt um die 500 €. Ihm ist das für 130 € zu viel Aufwand, wenn es keine anderen Vorteile hat.

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