Versteuerung Rückkaufwert bAV 8500 Euro?

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Da noch kein Profi antwortet:

Ich weiss jetzt nicht, was Du zurückzahlen willst, es ist doch nur ein Teil des Entgelts beitragsfrei gestellt worden und die Erhebung erfolgt dann eben nachgelagert.

Ich glaube, dass Du die erhaltene Zahlung im Jahr des Eingangs versteuern musst, indem Du das in Deiner Steuererklärung für das betreffende Jahr angibst. Evtl. in Zeile 31 der Anlage R, den Betrag laut Zeile 1 der Leistungsbescheinigung.

Tja, ansonsten entweder beim Finanzamt nachfragen oder Mitgliedsbeitrag für einen Lohnsteuerhilfeverein bezahlen. Ich würde wohl zweiteres machen.

Was hatte das Ganze jetzt übrigens mit der Scheidung zu tun?

Hier noch ein interessanter Artikel

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.febs-consulting.de/wp-content/uploads/2016/03/LuGSteuerundSV042014.pdf&ved=2ahUKEwj3np3Vw9TfAhWO2KQKHUESCz8QFjAJegQIARAB&usg=AOvVaw0-_HKQDTv5y9YV2JgZ7yeP

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Vielen Dank für die Rückmeldung! Aufgrund meiner Scheidung und da ich mich informiert habe, habe ich das dann gekündigt, weil es später nix mehr bringt. Lieber 8500 versteuern als später 30000! Monatliche Auszahlung für später nützt mir auch nix! das wären dann 120 Euro mehr, wo noch Krankenkasse und Steuer abgeht. Hab ich mit schon ausrechnen lassen. Da ich noch andere Altersvorsorgen habe, kann ich darauf echt verzichten.

Den Artikel kenne ich schon. Ich weiß auch, dass die Versteuerung noch nicht ganz klar geregelt ist, da es da widersprüchliche Rechtsprechung gibt. Dachte, vieleicht hätte schon jemand Erfahrung damit!

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Wie ist das neue Gesetz zur Betriebsrente für Geringverdiener mit einem Monatsbrutto unter 2000 Euro zu verstehen?

Ein Punkt der nächste Woche im Bundestag zum neuen Gesetz zur Betriebsrente veabschiedet wird ist:

*"Direkter Steuerzuschuss

Um die Betriebsrente Kleinverdienern schmackhaft zu machen, sollen sich die Arbeitgeber finanziell beteiligen. Gewähren Arbeitgeber Beschäftigten mit einem Monatsbruttoeinkommen von unter 2000 Euro eine Betriebsrente, müssen sie die Beiträge in Höhe von 240 bis 480 Euro jährlich zahlen. Das fördert der Staat mit Zuschüssen in Höhe von 30 Prozent – also zwischen 72 und 144 Euro jährlich."*

Ich bin im öffentlichen Dienst bei der VBL und zahle bereits verpflichtend ein. Mein Monatsbrutto liegt bei etwa 1150 Euro brutto. Wenn ich nun eine Entgeltumwandlung von 254 Euro vereinbare, dann muss ich diesen Betrag nicht selbst bezahlen? Das heißt mein Bruttoverdienst sinkt nicht?

Wenn mein Bruttoverdienst nicht sinkt: Wie kann ich trotzdem diesen senken?

Ich möchte ab nächstem Jahr prinzipiell meinen Bruttoverdienst durch Entgeltumwandlung senken, damit ich als Erwerbsminderungsrentner unter der Hinzuverdienstgrenze bleibe und somit keine Kürzungen bei der Frührente zu erwarten habe.

Danke schon im Voraus.

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Einseitige Abfindung bAV durch Arbeitgeber und Berechnung von Kleinstbetragsanwartschaften?

Liebes Forum,

wende mich an euch Experten, da ich nicht ganz durchblicke.


Ausgangssitutation:

Arbeitnehmer bespart durch Entgeltumwandlung (i.d.Fall § 3, Nr. 63 EStG) zwei Pensionskassenverträge.

In den AVB der PK ist festgelegt, dass ein Rückkaufswert bei Kündigung nur dann zur Auszahlung kommen kann, wenn die beitragsfreie Rentenanwartschaft kleiner als 20 Euro ist.

Der erste Vertrag ist aktuell mit der beitragsfreien Anwartschaft ein ganzes Stück über der gesetzlichen Grenze für die Kleinstbetragsrente, der andere Vertrag weist aktuell eine beitragsfreie Anwartschaft von nicht ganz 21 Euro auf (hat also nach AVB keinen Rückkaufswert mehr).

a) Ist eine einseitige Abfindung des zweiten bAV-Vertrags durch den AG überhaupt möglich?

Zwar ist bei dem „Mini-Vertrag“ die Kleinstbetragsgrenze bei weitem unterschritten, aber nach den AVB (und auch nach dem Versicherungsschein) gibt’s den Rückkaufswert ja nur wenn Anwartschaft < 20 Euro.


b) Werden zur Berechnung der „Kleinstbetragsanwartschaft“ nicht alle bei einem Versicherungsunternehmen bestehend Verträge zusammengezählt?


Komme da nicht mit. Vielleicht weiß das einer von euch.

Gruß,

Zipper



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Abschlusskosten Pensionskasse Entgeltumwandlung

Hallo,

mein Arbeitgeber ermöglicht mir, 195 Euro meines Monatsgehalts per Entgeltumwandlung in die ERGO Pensionskasse einzuzahlen. Jetzt habe ich aber im Formular einen Pferdefuß entdeckt. In der Passage, in der es um die Beitragsfreistellung (z.B. in Zusammenhang mit einem Arbeitgeberwechsel) geht, steht, dass in der Anfangszeit der Versicherung wegen der Verrechnung der Abschlusskosten nach dem Zillmerverfahren keine beitragsfreie Rente vorhanden ist. Auch danach stünde nicht unbedingt ein Beitrag in Höhe der Summe der eingezahlten Beiträge für die Bildung der beitragsfreien Rente zur Verfügung.

Wie lange muss man denn einzahlen, bis man mindestens den Betrag herausbekommt, den man eingezahlt hat? In der Vereinbarung steht nicht, auf wie viele Jahre die Abschlusskosten verteilt werden. Meine Befürchtung ist, dass ich bei einer Kündigung nach beispielsweise 3 Jahren weniger herausbekomme als ich eingezahlt habe. Dann nützt mir auch der Steuervorteil der Entgeltumwandlung im Endeffekt nichts.

Viele Grüße tanda

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Kann ich bei der Auszahlung meiner Direktversicherung durch vorherigen Wechsel von der GKV zur PKV die nachzuzahlenden Krankenkassenbeiträge vermeiden?

Ich werde dieses Jahr meine Betriebliche Altersversorgung (Direktversicherung durch den Arbeitgeber, Versicherungsnehmer ist der Arbeitgeber) ausgezahlt bekommen. Ich war immer pflichtversichert in der GKV. Kann ich durch einen Wechsel von der GKV in den Basistarif einer PKV (wäre möglich durch Umstellung auf einen 450,-- € Job statt weiterhin den sozialversicherungspflichtigen Job) rechtzeitig vor der Auszahlung die Beitragsnachzahlungen an die KK, die diese dann einfordern wird, vermeiden? Frage: Ich möchte dananch möglichst bald aber wieder in die GKV und den sozialversicherungspflichtigen Job zurück - gibt es dann eine Zeitspanne, in der die GKV ihre Ansprüche weiterhin geltend machen kann wenn ich dann wieder in der GKV wäre oder ist das Thema Nachzahlung dann endgültig abgeschlossen?

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