Versteuerung Provision

2 Antworten

Das ist ja keine gewerbliche Tätigkeit mehr, denn es handelt sich nicht um einen werbenden Betrieb.

Daher würde ich, weil es ja auch keine Tätigkeit ist, die mit Betriebausgaben verbunden ist, würde ich:

  1. keine Umsatzsteuer berechnen, weil vermutlich Kleinunternehmer (Vorjahr weniger als 17.500,- Einnahmen

  2. Sollte es gehen über § 22 Nr. 3 EStG Einnahmen aus Leistungen.

Mal sehen, was EnnoBecker und Blackleather sagen.

Ach so, die Scheinselbständigkeit trift m. E. nicht zu, weil es ja nicht mehr auf eine Tätigkeit zurück geht, sondern nur um Folgeprovisionen.

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wäre in diesem Fall der Tatbestand einer Scheinselbstständigkeit erfüllt?

Es wäre eine Selbständigkeit mit einem Auftraggeber und damit rentenversicherungspflichtig. Ob dies aber schon eine Scheinselbständigkeit ist, hängt von weiteren Faktoren ab, die u.a. im Formular V023 der DRV abgefragt werden

  • Erhälst du Produktanweisungen von deinem Auftraggeber
  • Musst du dich an feste Arbeitszeiten halten?
  • Wird dein Arbeitsort vorgeschrieben?
  • Wer bestimmt über deinen Urlaub?
  • Gibt es Umsatzziele die du erfüllen musst?
  • Dürftest du dir theoretisch andere Auftraggeber suchen?
gibt es eine Möglichkeit bei z.B. bei jährlicher Auszahlung der Provision, diese in der Einkommensteuererklärung als weitere Einnahmen zu versteuern und so eine Gewerbeanmeldung zu umgehen?

Hast du keine 20,- € für eine Gewerbeanmeldung oder warum? Ansgst vor der GuV-Rechnung?

Wie werden Einkünfte aus einem Kleingewerbe und einer Tätigkeit als Freiberufler im Bezug auf die Scheinselbstständigkeit verrechnet?

Hallo, Allerseits.

Ich habe da eine etwas konkretere Frage, die sich mir auch nach längerem Suchen nicht klar beantwortet. Derzeit bin ich neben meinem Studium freiberuflich als freier Schreiber und Nachhilfelehrer tätig.

Mit der Nachhilfe sieht es aber schlecht aus, sodass ich den Großteil meiner Einnahmen als freier Schreiber mache und hier wiederum größtenteils für einen Auftragsgeber. Zwar kann ich die Zeit, Umfang und Inhalt meiner Arbeiten selbst bestimmen, trotzdem stellt sich da die Frage nach der Scheinselbstständigkeit.

Meine Idee ist jetzt ein Kleingewerbe zu betreiben, da ich sowieso mehr Geld brauche und rein zeitlich wäre es für mich neben meinem Ingenieursstudium leichter als mehr zu schreiben und weitere Auftraggeber zu suchen.

Wenn ich jetzt also bei Ebay, Amazon, Rakuten etc. mein Produkt verkaufe, wie wird das im Bezug auf die Scheinselbstständigkeit verrechnet? Ich habe dann ja jede Menge weiterer "Auftraggeber", oder zählen diese Kunden und ihre Käufe bei mir nicht dazu und ich würde trotzdem Gefahr laufen als scheinselbständig eingestuft zu werden, da ich als freier Schreiber in Zukunft wohl auch weiterhin nur für den einen Auftraggeber tätig sein kann.

Oder anders gesagt, meine Schreibtätigkeit würde dann auch Teil meines Gewerbes gerechnet werden, sodass sich das Problem dann mit der Scheinselbstständigkeit gelöst hätte, da ich nicht mehr Freiberufler wäre? Irgendwie ist mir im Detail nicht klar, welches Kombination möglich bzw. für mich sinnvoll wäre.

Danke im Voraus für die Antworten.

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