Versteuerung Provision

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2 Antworten

wäre in diesem Fall der Tatbestand einer Scheinselbstständigkeit erfüllt?

Es wäre eine Selbständigkeit mit einem Auftraggeber und damit rentenversicherungspflichtig. Ob dies aber schon eine Scheinselbständigkeit ist, hängt von weiteren Faktoren ab, die u.a. im Formular V023 der DRV abgefragt werden

  • Erhälst du Produktanweisungen von deinem Auftraggeber
  • Musst du dich an feste Arbeitszeiten halten?
  • Wird dein Arbeitsort vorgeschrieben?
  • Wer bestimmt über deinen Urlaub?
  • Gibt es Umsatzziele die du erfüllen musst?
  • Dürftest du dir theoretisch andere Auftraggeber suchen?
gibt es eine Möglichkeit bei z.B. bei jährlicher Auszahlung der Provision, diese in der Einkommensteuererklärung als weitere Einnahmen zu versteuern und so eine Gewerbeanmeldung zu umgehen?

Hast du keine 20,- € für eine Gewerbeanmeldung oder warum? Ansgst vor der GuV-Rechnung?

Das ist ja keine gewerbliche Tätigkeit mehr, denn es handelt sich nicht um einen werbenden Betrieb.

Daher würde ich, weil es ja auch keine Tätigkeit ist, die mit Betriebausgaben verbunden ist, würde ich:

  1. keine Umsatzsteuer berechnen, weil vermutlich Kleinunternehmer (Vorjahr weniger als 17.500,- Einnahmen

  2. Sollte es gehen über § 22 Nr. 3 EStG Einnahmen aus Leistungen.

Mal sehen, was EnnoBecker und Blackleather sagen.

wfwbinder 30.09.2014, 04:10

Ach so, die Scheinselbständigkeit trift m. E. nicht zu, weil es ja nicht mehr auf eine Tätigkeit zurück geht, sondern nur um Folgeprovisionen.

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