Verstehe Prinzip der Vorauszahlung nicht..

5 Antworten

Welche Steuerart?

Umsatzsteuer: Da meldet man jeweils selber an und zahlt im jeweils auf dem Voranmeldungszeitraum folgenden Monat (bei Dauerfristverlängerung einen Monat später). Somit die Vorauszahlung für Dezember/4. Quartal des einen Jahres im Januar/Februar des Folgejahres fällig.

Einkommensteuer:

Die Vorauszahlungen sind am 10. 3., 10. 06., 10. 09 ind 10. 12. immer für das laufende Jahr fällig.

Es kann aber sein, dass ein Bescheid kommt und für das Vorjahr noch eine 5. Vorauszahlung anfordert, wenn eine Steuererklärung das Finanzamt veranlaßt anzunehmen, das das Ergebnis dieses Vorjahres so hoch ist, das die 4 Vorauszahlungen die in dem Jahr geleistet wurden nicht ausreichen könnten.

Gewerbesteuer:

wie ESt, nur das es februar, Mai, Aug. und nov. sind.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

wie ESt, nur das es februar, Mai, Aug. und nov. sind.

Und der Fünfzehnte statt des Zehnten.

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@EnnoBecker

vive la difference, wie es in der französischen Revolution zu einem anderen Thema gesagt wurde.

Du hast natürlich Recht.

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@wfwbinder

Bei machem piepst der kleine Unterschied sogar.

Der Unterschied kann Säumiszuschläge auslösen.

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Wer versteht schon Deutsche Steuergesetze? Niemand. Die Steuerbehörden gehen davon aus das sobald Du Einnahmen versteuerst, diese auch in den darauf folgenden 2 Jahren hast und legen auf dieser Basis eine Vorauszahlung für 2 Jahre fest. Wenn Du davon runter kommen willst musst Du einen Klimmzug machen. Du musst beantragen diese Vorauszahlungen zu ändern und mögliche Einkünfte in Zukunft nachweisen und ebenso Aussichten darauf nachweisen. Falls Du Zahlungen versäumst werden die freilich mit Säumniszuschlägen bedacht. So funktioniert eine mögliche Steuerpflicht für Einnahmen die man gar nicht hat. Man kann ja am Jahresende Verlust machen und das Geld ist erst mal weg und kommt dann nicht vor August wieder. Dann hast Du einen zinslosen Kredit gewährt.

Wer versteht schon Deutsche Steuergesetze? Niemand

Das wäre ja schröcklich.

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Es gilt für das Jahr das auf dem Vorauszahlungsbescheid steht.

So einfach kann das Leben sein.

falsch es gilt auch für weitere Jahre. Steht doch drauf!

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@hildefeuer

Da hast Du aber nicht genau genug gelesen: Auch die weiteren Jahre stehen ja da drauf. Gell...

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Vorauszahlung heißt im Voraus zahlen und im Voraus kann ich weder für 2012 noch für 2013 zahlen, da wir das Jahr 2014 schreiben.

Ich verstehe Prinzip der Frage nicht :-((

Vielen Dank, es ging um das vergangene Jahr, weil ich dafür erst kurz vor Jahreswechsel die Steuer gemacht habe. Merci auch.

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Tja, das Steuerecht kann manchmal etwas unheimlich wirken, aber.... es ist durchaus möglich, auch jetzt noch Vorauszahlungen für 2012 zu leisten.

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Ja Primus, so könnte man denken und dann kommt im Januar 2014 der Einkommensteuerbescheid für 2012 und beschert einem zur Nachzahlung 2012, noch eine 5. Vorauszahlung für 2013.

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@wfwbinder

Man lernt nie aus.... es schreiben die Experten und die Laien staunen ;-))

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@Primus

Kein Ding. Ich hab auch lange gebraucht, um den Begriff "nachträgliche Vorauszahlung" zu verinnerlichen.

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Die regelmäßige, quartalsweise Vorauszahlung ist für das laufende Jahr. Es gibt aber auch nachträgliche Vorauszahlungen (einmalig) für das oder auch mal mehrere Vorjahre.

Übliecherweise findest du in den Steuerunterlagen einen Bescheid darüber, was für welches Jahr vorausgezahlt wird.

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