Verstehe die Zinsberechnung der Bank nicht?

1 Antwort

Anfangsbestand 01.01.2020, Endbestand 31.12.2020 und Zinsbuchungen mal hier reinschreiben?

Hey,

01.01.2020 Start mit 7149,45 Anfang dann kommen jeweils am 20. eines Monats 100 Euro hinzu.

30.12.2020 Ende mit 8681,60 inkl. 332,15 Zinsen, die einmal am Jahresende hinzugerechnet werden.

Nach Rückfrage bei der Bank rechnen sie wie folgt:

30.12.19 - 22.01.20 7149,45 zu 4, 3 % = 18,78717

22.01.20 - 24.02.20 7249,45 und Zinssatz 4,3% = 27,70901

24.02.20 - 23.03.20 7349,45 und Zinssatz 4,3% = 25,45768

usw. bis ein Ergebnis von 332,15 Zinsen raus kommt.

Hierbei variiert der Betrag der monatlich errechneten Zinsen zwischen 25,45768 und 30,17560. Dabei geht´s mal hoch und mal runter, obwohl der eingezahlte Betrag eigentlich immer höher geht und, nach meinem Verständnis, somit auch die Zinsberechnung höher gehen muss??? Versteh ich nicht.

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@EmpoertEuch
  1. Die Bank zahlt Ihnen unterjährig keinen Zinseszins - das sehen Sie daran, dass der zu verzinsende Betrag immer nur um die eingezahlten 100 € steigt und nicht zusätzlich um die für den Monat berechneten Zinsen.
  2. Die Bank rechnet die Zinsen taggenau ab, daher kommen die mal höheren, mal niedrigeren Zinsbeträge:

für den Zeitraum 30.12.2019 - 22.01.2020 sind es 7.149,45 € x 4,3 % x 360 Tage/22 Tage.

für den Zeitraum 22.01.20-24.02.2020 7.249,45 € x 4,3 % x 360 Tage/32 Tage

und für den Zeitraum 24.02.20 - 23.03.20 7.349,45 € x 4,3 % x 360 Tage/29 Tage (2020 war ein Schaltjahr)

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@EmpoertEuch

Ich vermute hier zwei Effekte: 1. die Anzahl der Zinstage ist variabel, da die Monate verschieden lang sind. 2. Es werden Steuern abgezogen, da kein Freistellungsauftrag vorliegt.

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Vielen Dank ! Super erklärt und nachvollziehbar

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