Versorgungsausgleich und Unterhalt

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Im Prinzip kann man einen geschuldeten Betrag gegen einen anderen aufrechnen, aber das ist in diesem Fall nicht so einfach, da auf der einen Seite eine Mangelsituation entstehen könnte.

Es wäre daher durchaus möglich, daß zwar beide Ex-Eheleute sich den gleichen Betrag schulden, aber einer nicht zahlen kann. Damit wird nicht aufgerechnet, sondern der leistungsfähige Ex-Ehepartner muß zahlen, während der andere nicht zahlen kann.

Auf einen Versorgungsausgleich wie auch auf den Ehegattenunterhalt könnte man per Vergleich im Scheidungsverfahren oder durch notariellen Vertrag verzichten, wenn dies nicht sittenwidrig ist. Sittenwidrig wäre es, wenn einer der Eheleute durch den Verzicht in unzumutbarer Weise benachteiligt wird. Ob dies bei Euch der Fall ist, soll doch mal ein Anwalt prüfen.

Ich plädiere für eine Erstberatung bei einem Anwalt für Familienrecht.

Sind diese 150,- Euro denn eine Zahl von der DRV, oder ein geschätzter Betrag?

Wenn man sich einig ist, kann man fast alles gegeneinander aqufrechnen. Es muss nur gesichert sein, dass keiner einen Nachteil hat, den er nicht überschauen kann.

Genaues kann nur ein Anwalt sagen.

Was möchtest Du wissen?