Versicherungspflichtgrenze - Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung - wieso 2 Beträge?

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Die Versicherungspflichtgrenze bezeichnet die Einkommensgrenze, bis zu der für Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung eine Versicherungspflicht besteht. Offiziell wird sie auch als Jahresarbeitsentgeltgrenze bezeichnet. Für die Berechnung wird das jährlich erzielte Bruttoeinkommen zugrunde gelegt. Die Versicherungspflichtgrenze steigt ab 2012 auf 50.850 Euro:

http://www.vorsorge-und-finanzen.de/versicherungspflichtgrenze-2012-steigt-auf-50850-euro.html

Die Beitragsbemessungsgrenze gibt dagegen die Gehaltsobergrenze an, bis zu der die Sozialversicherungsbeiträge ansteigen. Für 2012 wurden die Werte für alle Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung auf 45.900 Euro festgesetzt.

Die Werte beruhen jeweils auf der Entwicklung der Bruttolöhne.

Eine ausführliche Beschribung und eine Historie der Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflichtgrenze findest Du auch unter Werbung durch Support gelöscht Es ist wichtig, die Beitragsbemessungsgrenze und die Versicherungspflichtgrenze auseinander halten zu können, besonders im Hinblick auf einen Wechsel in die Private Krankenversicherung.

Die Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung liegt bei 4.050 Euro in 2009, wenn man diese Grenze 3 x in Folge überschreitet und auch weiterhin überschreiten wird, kann man sich privat krankenversichern. Die Beitragsbemessungsgrenze in der KrankenV (2009: 3.675 Euro) ist der Grenzbetrag bis zu dem aus dem Einkommen Krankenversicherungsbeiträge bezahlt werden müssen, wer mehr als 3.675 Euro verdient, zahlt den gleichen Beitrag wie jemand der 3.675 Euro verdient.

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