Versicherung verklagen? möglich?

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5 Antworten

Es ist bekannte Taktik, bei Großschäden den Geschädigten "auszuhungern" um ihn runterzuhandeln oder zum Verzicht auf seine recht zu bringen. Jeder , der einmal einen großen HP Schaden bei einer Versicherung hatte wird ihnen da ein Lied von singen können. Manche Versicherungen sind darin geradezu Meister. Naiv ist der, der noch an die Gerechtigkeit glaubt, jahrelang seine Beiträge brav zahlt und dann denkt er sei abgesichert. Denkste ! Ihr Recht müssen Sie sich hart erkämpfen, da kommt was auf sie zu ! Hinter der ach so seriösen Fassade der Assekuranzen hocken zuhauf Zocker und seelenlose Abwimmler. LAssen Sie sich nicht davon beirren ! Es gibt ein gutes Buch zum Thema, das konkrete Hilfe bietet, leider seit langem vergriffen "Das böse Buch der Versicherungen". Wenden Sie sich an mich, wenn Sie Interesse haben. Viel Erfolg.

Sicherlich musst Du den Schadenersatz gerichtlich durchsetzen. Allerdings kannst Du nur konkreten Schaden einklagen, keine abstrakten Schaden. Entgangene Aufträge sind abstrakter Schaden. Hast Du nicht jemanden eingestellt, der dich vertritt bei der Büroarbeit? Die entstandenen Kosten wären konkret. Fahrtkosten und Behandlungskosten/Zuzahlungen sind konkrete Kosten. Erwerbsausfall kann man nur anhand von Zahlen aus der Vergangenheit belegen. Wird nicht einfach.

Also ein solcher Fall wird in der Regel immer gerichtlich ausgetragen. Daher würde ich mit deinem Anwalt sprechen und alles weitere klären. Der ist die richtige Adresse und nicht dieses Forum. Schließlich kennt er den ganzen Ablauf und was bereits vorgefallen ist genau. Wir jedoch nicht.

Es ist verständlich das jeder Betroffene zunächst daran denkt das die Versicherung die nicht zahlt blöd ist.

Aber bitte auch an die andere Seite denken. Sicherlich wird diese behauptet haben das der Fall ganz anders lief. Wenn jetzt die Versicherung einfach zahlt würde die andere Seite die Versicherung für doof halten.

Ergo ist die Versicherung also immer doof, egal was sie macht.

Die Versicherung wird den Fall prüfen und auf Grund der vorliegenden Daten einen Entschluss treffen. Wenn eine Partei damit nicht einverstanden ist hat sie selbstverständlich das Recht dagegen zu klagen.

Ich arbeite hier eng mit einem Anwalt zusammen den ich z.B. auch meinen Kunden empfehle falls so ein Fall auftritt. Jetzt aber grundsätzlich der Versicherung etwas zu unterstellen ist sicherlich nicht richtig. Diese kann nur auf Grund vorliegender Daten entscheiden. Und jeder fühlt sich ja meistens im Recht.

12 Wochen Verdienstausfall: Nun, hier sollten eigentlich die wesentlichen Kosten über eine Tagegeldversicherung eingeschlossen sein. Ich verstehe z.B. nicht wie jemand hier komplett auf Absicherung verzichtet. Hier würde ich z.B. in der Beratung mir diesen Verzicht unterschreiben lassen, mit Formulierung der Konsequenzen im Krankheitsfall.

Unabhängig davon würde natürlich auch evtl. eine BU und/oder eine Unfallversicherung greifen.

Grundsätzlich aber würde ich den Anwalt konsultieren und dessen Rat bzgl. der weiteren Vorgehensweise folgen. Nur er hat Akteneinsicht, hat (hoffentlich) die nötige Kompetenz hier eine seriöse Aussage zu treffen.

Hier im Forum kannst du vielleicht auf Grund deiner Schilderungen Befürworter finden, jedoch keine juristische Aussage. Denn diese kann nur ein Anwalt formulieren der beide Seiten kennt.

"Mithaftungsrecht" ist natürlich Unfug; das Wort kenne ich gar nicht.

Mitwirkungspflicht ist vollkommen normal und wird darauf hinauslaufen, dass du als Selbständiger "die Hosen runterlassen" und sämtliche Umsätze des Vorjahreszeitraumes sowie der Vor-Unfall-Zeit nachweisen musst. Daraus ergibt sich dein Anspruch, der ggf. um Krankenkassenleistungen gekürzt werden muss. Hier hilft der Steuerberater.

Mithaftung ist nicht erkennbar, sondern 100% Verschulden der Gegenseite. Allerdings ist da der Anwalt der richtige Ansprechpartner.

Verklagen ist zur Zeit vollkommen unnötig!

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