Versicherung teurer bei monatlicher Zahlungsweise?

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Grundsätzlich kann eine jährliche Zahlungsweise ohne Ratenzahlungszuschlag, eine halbjährliche Zahlungsweise mit 3 % Ratenzahlungszuschlag oder vierteljährliche Zahlungsweise mit 5 % Ratenzahlungszuschlag vereinbart werden. Das ist gesetzlich ok. Die Versicherer möchte das Geld lieber im Voraus haben, wer nicht? So kann man mit dem Geld arbeiten.

Das ist halt so Gewohnheit, jährlich für das versicherte Risiko im voraus zu zahlen.

Ansonsten wird Dir das marketingmäßig/argumentativ als eine (gedankliche) Kreditaufnahme verkauft, die Geld kostet.

Wenn Du nicht gerade die Versicherung on-line abschließt, sondern beim Versicherungsberater, dann setz ihm die Pistole auf die Brust: monatliche oder quartalsweise Zahlung bei gleicher (Jahres-)Prämie, sonst kein Abschluß. Und meistens geht's dann auch ohne Aufschlag.

Wieso unseriös?

Die Versicherung stellt dir mehr oder weniger einen Kredit, wenn du monatlich zahlst. Die Planungen der Versicherungen laufen auf Jahresbasis, somit ist das Budget der Versicherungsbeiträge mit Jahresbeträgen eingerechnet. Wenn Kunden nun lieber in Raten zahlen, dann hat die Versicherung weniger Liquidität. Das lassen die sich natürlich bezahlen.

Und du hast ja auch mehr Geld zur Verfügung, wenn du nur in Raten zahlst.

Wie werden Beiträge für freiwillige KV berechnet/Lebensversicherung?

Ein Selbständiger hört auf, zu arbeiten und erhält gleichzeitig Beträge aus einer privaten Rentenversicherung (wobei er das Kapitalwahlrecht in Anspruch nimmt, um keine Steuern zahlen zu müssen) und einer Lebensversicherung. Da er nicht mehr arbeitet, hat er keine weiteren Einkünfte.

Wie werden dann die Beiträge für die freiwillige Versicherung in der GKV berechnet?

Werden die Versicherungen mit einbezogen? Oder gilt er als einkommenslos und muß nur ca. 180,-€ p.m. bezahlen?

(Beide Verträge wurden weit vor 2004 abgeschlossen und die Beiträge wurden über 12 Jahre geleistet).

Der Hintergrund der Frage: Soll er weiterhin einzahlen, um dann KV-Beiträge auf seine Einzahlungen zu leisten, oder sollte er die Versicherungen besser beitragsfrei stellen? Andererseits scheinen gerade die letzten Versicherungsjahre viel an Wertzuwachs zu bringen.

Für eine Antwort von Barmer wäre ich ja schon sehr dankbar :-)

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Lebensversicherung und Rentenversicherung trotz laufenden Kredit kündigen?

Hallo Leute!

Hätte da mal eine Frage zu einem Kredit bei der Sparkasse und den abgeschlossenen Versicherungen :-( Und zwar habe ich schnell eine größere Summe Geld benötigt (35.000€) und habe den Betrag durch eine vorhandene Eigentumswohnung (Wert ca. 100.000€) schnell zugesichert und ausgezahlt bekommen in dem ich eine Grundschuld beantragt habe! Zu dem Kredit wurde mir noch eine Lebensversicherung und Rentenversicherung verkauft mit einem monatlichen Beitrag von 150€! Nun zahle ich monatlich die Rate von 450€ + 150€ für die Versicherungen... meine Frage ist jetzt ob ich die Versicherungen einfach so kündigen kann? Und bekommt nach einer Kündigung die Sparkasse bescheid darüber? Wenn "JA" wie reagieren die auf so was? Der Kredit und die Versicherungen laufen seit dem 01.08.2011. Ja ich weiss ich bin alt genug (26) und hätte die Versicherung nicht abschließen müssen :-) Aber wenn man Geld benötigt denkt man nicht darüber nach das nach paar Monaten einen der monatliche Beitrag stören könnte :-( Vl. Kann man auch den Beitrag runtersetzen auf 60€ statt 150€??

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