Versehentlich den arlam ausgelöst wer zahlt?

4 Antworten

Eine korrekte und vollständige Einarbeitung vorausgesetzt (hätte der AG zu beweisen) dürfte der Einsatz überwiegend oder vollständig dir angelastet werden. Hier wäre zumindest von einer mittleren Fahrlässigkeit auszugehen.

Und davon einmal abgesehen: Wenn es wirklich nur 50 € sind, zahl einfach und belaste dein Verhältnis zum Chef nicht. Oder möchtest du sowieso kündigen? Bei einem Feuerwehreinsatz (BMA) lägen die Kosten mindestens im oberen dreistelligen Bereich, möglicherweise auch deutlich höher.

Lass dir eine Rechnung vorlegen und reiche die deiner Haftpflichtversicherung ein. Vielleicht zahlt die ja. Wenn nicht, würde ich da aber wegen den 50 € auch kein Theater machen.

Woher ich das weiß:Hobby – Hobbyjurist - Grundwissen, garniert mit Recherche

Eine Privathaftpflichtversicherung zahlt nicht bei Schäden während Erwerbstätigkeit.

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Dir wurde doch sicherlich gezeigt, welche Knöpfe du wann drücken sollst und wann nicht. Wenn man irrtümlich den Alarm auslöst, sollte man SOFORT den Dienstleister anrufen, das Kennwort nennen und den Fehlalarm melden, damit niemand raus kommt und Kosten gespart werden. Auch das muss dir gesagt worden sein. Kosten, die verursacht werden, wenn man gegen Dienstanweisungen verstößt, darf der Arbeitgeber in Rechnung stellen.

Ja mir wurde gezeigt welcher Knopf ich drücken soll und welcher nicht desshalb oben arlarm ausversehen gedrückt.und der vom Sicherheitsdienst hatte angerufen aber exakt da wo ich mit mein cheff gesprochen habe wir der arlam ausgeht okay also selbst zahlen vielen dank für die antwort

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Wenn bei der Arbeit versehentlich ein Schaden entstehen kann, dann muss das der Chef bezahlen. Man nennt das "schadengeneigte Arbeit". Wenn der Chef die Arbeit selber gemacht hätte, hätte ihm das auch passieren können. Das kann jedem Arbeitnehmer mal passieren, wenn er mit Knöpfen hantieren muss und dabei mal auf den falschen drückt.

Nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz muss man selber zahlen.

Das ist so etwas wie die Story von dem Mitarbeiter des Katastrophenschutzes auf Hawaii, der den falschen Knopf drückte und damit den Alarm für einen nuklearen Angriff auslöste. Er wurde gefeuert.

https://edition.cnn.com/2018/01/30/us/hawaii-false-alarm-investigation/index.html

Es ist klar, dass man in bestimmten Positionen mit kritischen Aufgaben eine erhöhte Sorgfalt an den Tag legen muss. Für Fehlhandlungen haftet man. Wenn das nur 50 EUR sind, würde ich mal sagen, bist Du sehr gut weggekommen. Ich glaube nicht, dass Du eine Versicherung für fahrlässiges Handeln hast.

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