Verschleppung der Zinsanpassung bei meiner Mutter Euribor?

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6 Antworten

Ich denke, du solltest auf jeden Fall mal vorsichtig anfragen oder von deiner Mutter (mit deren Unterschrift) anfragen lassen.

Entweder es hat einen Nachtrag gegeben oder es ist was falsch gelaufen.

Wichtig für dich zu wissen ist, dass der maßgebliche Zinssatz 2003 um die 2,3 %, vielleicht zum Zeitpunkt des Darlehensabschlusses auch mehr bei 2,1 % oder 2,9 % lag und 2007/2008 Richtung 5 % ging, bevor er nach unten rauschte

https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Statistiken/Zeitreihen_Datenbanken/Makrooekonomische_Zeitreihen/its_details_value_node.html?tsId=BBK01.SU0316G&listId=www_s11b_gd

Ich wünsche euch aber viel Erfolg und sehe die Aussichten, dass zu Gunsten deiner Mutter Richtung 5 % Zins (jedenfalls die letzten drei Jahre) nachgebessert werden muss, nicht schlecht. 

Die Auswirkungen wären jedenfalls so enorm, dass es sich lohnt nachzufragen!

Gute Antwort! DH!

PS Es gibt natürlich auch Euribor für 1, 6 oder 12 Monate, je nachdem, was für den Darlehnsvertrag bestimmt wurde. Es könnte dort auch ein Mindestzins vereinbart sein.

PPS Ich traue mich nicht, den Fragestellerlink anzuklicken.

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@LittleArrow

In dem Vertrag war vom "letzten veröffentlichten Monatsdurchschnitt für den EURIBOR-Dreimonatsgeld" die Schreibe.

Ich habe natürlich auch gezuckt aber man lädt ein .pdf ohne irgendwelche Zusätze runter.

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@Rat2010

Es tut mir leid für diesen doch auf den ersten Blick dubios wirkenden Link, doch es handelt sich lediglich um einen Link zu meiner Cloud bei MEGA (imho einer der besten clouds). ich habe keine andere Möglichkeit gefunden eine PDF hochzuladen.

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Der Fall sieht sehr nach einem Bearbeitungsfehler der Bank aus. Ggf. haben die einen Festzins im Konto erfasst anstatt eines variablen Zinses. Denn der Vertragsgestaltung nach hätten Anpassungen erfolgen müssen.

Ich empfehle, die Bank nochmals zu kontaktieren, allerdings keinen evtl. verantwortlichen Berater sondern die Interne Revision. Von dort sollte eine vernünftige, plausible Antwort kommen. Auch die Einschaltung des Ombudmanns ist eine Möglichkeit. Vor allem kosten diese beiden Optionen kein Geld, im Gegensatz zu einem Anwalt. Denn kann man immer noch einschalten, wenn sich keine entsprechende Lösung abzeichnet.

Der Anwalt kostet mich 60Euro, was glaube ich eine lohnende Investition ist, einfach um mich doppelt abzusichern, da es hier um das Wohl meiner Mutter geht. Danke aber für die Einschätzungen. Ich fühle mich zumindestens bestärkt etwas zu unternehmen, da meine Mutter nicht die Kraft bzw. das Wissen hat (Mein Vater sonst immer alles vor seinem Tod geregelt). Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre ich extrem sauer, da die Bankdame trotz expliziter Fragen so getan hat, als wäre ich dumm und würde den Vertrag nicht verstehen.

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Nimm die Unterlagen und lass Dich bei einer Verbraucherzentrale beraten. Das kostet zwar einen kleinen Betrag, aber das sollte sich lohnen.

Hat die Bank schon eine Erklärung dazu gegeben oder hast Du/Deine Mutter noch gar nicht gefragt?

Schreibt (Du bzw. Du für Deine Mutter) doch einfach mal an die Bank, sie hätte festgestellt, dass die vertraglich vereinbarten Zinsanpassungen nicht vorgenommen wurden und bittet um Stellungnahme und entsprechende Korrektur.

Kostet nix außer Porto, ist kein Risiko und die Bank muss sich erklären.

Wenn Du zum Anwalt gehst, helfen die Kontoauszüge. Wichtiger ist jedoch der Darlehnsvertrag. Speziell die darin vereinbarte Laufzeit.

Oft werden 10 Jahre Laufzeit vereinbart. Danach wird einem ein neuer Darlehensvertrag "untergejubelt". Dann vielleicht nicht mit variablen Zins, sondern mit einem festen Zins.

Frag Doch mal Deine Mutter ob es 2013 zu einer "Vertragsanpassung" kam. Dann wäre dieser neue Vertrag der aktuell gültige.

Falls es keine fest vereinbarte Laufzeit gibt, kann eine nachträgliche Korrektur der Zinsen deutlich vorteilhafter sein, wie ein neuer Vertrag.

Ein Bumerang könnte die Phase gestiegener EURIBOR in den Jahren 2007/08 werden.

Bleibt die Frage, ob Deine Mutter überhaupt einen neuen Vertrag bekommt. Nicht, dass die Bank aufgrund der Erkrankung ein neues Darlehen gar nicht begleiten möchte.

Danke für die schnellen Antworten. Ich habe Anfang Oktober einen Termin bei einem Anwalt, der mir durch die Verbraucherzentrale vermittelt wurde. Ich werde alle Kontoauszüge und den Vertrag mit dort hinnehmen. Ich war bereits bei der Bank und hatte die Dame dort gefragt, wieso der Zins immernoch bei 7,5% ist. Sie meinte dann nur, dass es zwar ein variabler Zins ist dieser sich aber MAXIMAL um 1 prozent punkt nach oben oder unten bewegen kann und das nach aktuellen Stand kein grund einer Anpassung bestünde. Sie würde meiner Mutter, wenn diese dazu in der Lage ist einen Termin beim Leiter der Bank anbieten, um das bestehende Dasrlehn aufzulösen und ein neues mit angepassten Zinssatz zu machen. Allerdings wirkte sie nervös und als wenn sie irgendeinen Trick vorhat so von wegen. Wenn Ihr das akzeptiert habt ihr keine möglichkeit mehr zivilrechtlich gegen die Bank vorzugehen. Deshalb will ich erst einmal mit einem Anwalt über die ganze sache sprechen. Allerdings wollte ich vorher mal nachfragen, ob ihr das hier auch merkwürdig findet.

Wenn ich antworte, kann ich scheinbar Bilder hochladen, komisch!

Darlehn - (Bank, Kredit, Schulden) Kontoauszug 2014 - (Bank, Kredit, Schulden)

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