Verrechnungsscheck: Warum nicht nach Wertstellung verfügbar?

2 Antworten

Bei einem Verrechnungsscheck wird das Geld 10 Tage lang gesperrt, weil der Aussteller bis dahin den Scheck noch zurückziehen könnte. Ab dem 11. Tag ist das Geld dann tatsächlich verfügbar.

Siehe https://www.bafin.de/dok/7864400

Die "Sperrfrist" soll sicherstellen, dass der Kunde erst dann über den Scheckgegenwert verfügen kann, wenn sicher ist, dass der Scheck von der Bank des Ausstellers auch tatsächlich eingelöst wurde. Dies kann das mit dem Einzug beauftragte Institut erst dann voraussetzen, wenn es innerhalb einer bestimmten Frist keine Nachricht über die Nichteinlösung erhält. Die Frist kann je nach Laufweg bis zu 10 Arbeitstage betragen.

PS: Die "Wertstellung" spielt lediglich für die Zinsrechnung eine Rolle, sagt aber nichts über die Verfügbarkeit aus.

Wenn also beispielsweise das Konto überzogen ist, werden für den Scheckbetrag schon ab diesem Tag keine Zinsen mehr berechnet.

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