Verrechnung von Gewinnen aus Veräußerungsgeschäften mit anderen Einkunftsarten - wie geht das ?

2 Antworten

Die laufenden Einkünfte aus den 7 Einkunftsarten sind untereinander zu verrechnen.

lediglich die Verluste aus § 17 (Anteilsverkäufe), § 23 private Veräußerungsgeschäfte, § 20 (Verluste aus Kapitalanlagen) und aus Gewerbebetireb bei beschränkter Haftung, sowie Steuersparmodellen §§ 15 a + 15 b (alles EStG) lassen sich jeweils nur mit gleichartigen positiven Einkünften ausgleichen.

Wichtig, die umgekehrte Richtung geht immer. Also laufende Verluste aus z. B. Gewerbebetrieb, oder V+V lassen sich mit Gewinnen nach § 23, und oder den anderen obenen genannten Einkünften verrechnen.

Ich kann Euch wirklich nur raten einen StB aufzusuchen (den Eure GmbH ja sowieso braucht), der wird Euch das Problem lösen, wenn es lösbar ist.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986
ein Haus zu verkaufen, das sie vor weniger als 10 Jahren erworben hat - der Gewinn daraus ist also steuerpflichtig wenn mich nicht alles trügt.

Damit fängt die "Trügung" schon an. Es fehlen jegliche Hinweise über (Eigen)Nutzung des Hauses.

Wenn ich die Anteile meiner Frau kaufen würde, hätte sie m.W. einen entsprechenden Verlust aus Einkünften aus Gewerbebetrieb.

Und was alles ändert sich durch den Erwerb bei Deinen Einkünften?

Habt Ihr Euch zur Zusammenveranlagung entschieden?

Was möchtest Du wissen?