Verrechnung von Einnahmen und Ausgaben bei Nebentätigkeit

2 Antworten

Als Musiker meldet man auch kein Gewerbe an, denn ein Musiker ist Künstler und kein Gewerbetreibender.

Das ist eine freiberufliche Tätigkeit (§ 18 EStG) und die Einkünfte sind durch eine Einnahmen-Ausgeben-Überschussrechnung zu ermitteln.

Alle durch die Tätikeit veranlassten Ausgaben sind dabei von den Einnahmen abzuziehen. Reisekosten usw.

Die Instrumente aber nicht sofort mit vollem Kaufpreis. Die Müssen über mehrere Jahre Verteilt werden. Dabei ist das nciht einfach. Die historischen Instrumente eines Andre rieu können nur mit 1 % abgeschrieben werden. Die Geige einer Konzertmeisterin über 50 Jahre, also mit 2 %.

bei einem Sythisizer denke ich das so ein Teil nach 3 Jahren schon alt sein kann. Das müßte man also sehr individuell entscheiden udn sich ggf. mit dem inanzamt streiten.

Die Reparaturkosten, die Kosten für das Stimmen des Instrumentes und neue Saiten sind natürlich sofort abzugsfähig.

Wegen 2008 ist nciht zu befürchten. das kann man ja vor Januar 2009 gar nciht abgeben.

Ein eventueller Verlust wird mit den anderen Einkünften verrechnet.

Es ist aber gut möglich, dass das Finanzamt den Einkommensteuerbescheid, dann unter dem Vorbehalt der Nachprüfung erlässt. Vor allem da es nur 3-4 Auftritte waren, kann unterstellt werden, dass die Gewinnerziehlungsabsicht fehlt. Das ganze gilt dann als Hobby und dann kann der Verlust nicht verrechnet werden. Probieren kann man es auf jeden Fall, aber es kann sein, dass es schief geht und du evtl. ein bis zwei Jahre später Steuern inkl. Zinsen nachzahlen musst.

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