Verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben?

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6 Antworten

Interessant wäre es vielleicht, einmal eine Einkommensteuererklärung abzugeben und dann damit eine "Nichtveranlagung" zu beantragen. Die dann im vorliegenden Fall sicher ausgestellte "NV" kann nämlich auch bei den Banken vorgelegt werden, damit wird auch auf Zinserträge keine Steuer mehr abgezogen.

Vom Grundsatz her muss jeder eine ESt-Erklärung abgeben, insbesonder bei V+V Einkünften . Eine Steuerpflicht tritt aber nur ein, wenn das FA im Steuerbescheid festgestellt hat, das der Bürger unter 8004.-- bzw. 16008.-- € zu versteuerndem Einkommen bleibt

Aber, falls das Finanzamt zur Erklärungsabgabe auffordert, ist immer eine Steuererklärung abzugeben.

Dieser Aufforderung sollte man besonders dann nachkommen, wenn tatsächlich keine Steuer anfällt. Das Finanzamt hat nämlich die Angewohnheit, bei Nichtabgabe einer Steuerklärung die Einkünfte zu schätzen. Diese Schätzung erfolgt regelmäßig so hoch, dass dann Steuer zu zahlen ist.

Ja, vom Grundsatz her, hat jeder eine Steuererklärung abzugeben, außer es greift eine Ausnahmeregelung.

Ausnahmeregelungen gibt es für "(fast) Nur-Lohn"-Empfänger und für Empfänger von Kapitaleinkünften.

Für V+V ist mir keine Ausnahme bekannt, also muss er abgeben.

Zitat:

Steuerpflichtige ohne Arbeitslohn sind in den folgenden Fällen abgabepflichtig: - Einkünfte liegen über dem Grundfreibetrag (2010: 8.004 € bzw. 16.008 € für Ehegatten). - Der Ehegatte ist Arbeitnehmer und erfüllt eine der oben genannten Voraussetzungen. - Es ist ein Verlustvortrag vorhanden. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Einkommensteuererkl%C3%A4rung Grüße vom Querkopf.

EnnoBecker 19.09.2011, 20:27

Und deine Aussage zu dem Zitat? Muss er oder muss er nicht?

Grüße an den Querkopf.

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"So jemand" muss keine Steuererklärung - Einkommensteuererklärung - abgeben, weil der Gesamtbetrag der Einkünfte den Grundfreibetrag nach § 32a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 des Gesetzes in der jeweils geltenden Fassung nicht überstiegen hat.

§ 56 Nr. 2 Bu a) EStDV.

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