Verpflegungspauschbetrag

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1 Antwort

es ist mal wieder soweit, ich habe eine Frage

Das ist als Einführung wenig interessant und auch verwunderlich, aber Deine Fragestellung ansonsten ist klar.

Ich muss für meine Antwort mit diesem Teil anfangen:

Denn wenn ich diese 6 € vom Arbeitgeber auf den Lohnschein bekomme, ist dieses Verpflegungsgeld ja auch steuerfrei.

Dieses in dieser Höhe vom Arbeitgeber erstattete Verpflegungsgeld ist tatsächlich steuerfrei.

Wird hingegen das Verpflegungsgeld vom Arbeitgeber nicht erstattet, dann kannst Du es in Deiner Steuererklärung nur als Werbungskosten, also einkommensmindernd, ansetzen (sofern die € 1.000 Grenze für die Werbungskostenpauschale überhaupt überschritten wird). Die steuerliche Wirkung dieser € 6 als Einkommensminderung besteht dann nicht in 100 %iger Steuerrückerstattung, sondern allenfalls maximal in Höhe des rechnerischen Produktes von € 6 mal Deinem persönlichen Grenzsteuersatz. Das ist maximal € 2,70 (= € 6,00 * 45 %). Bei einem Grenzsteuersatz von 30 % wären es nur € 1,80.

Es ist für den Arbeitnehmer also immer vorteilhafter, derartige Spesen vom Arbeitgeber erstattet zu bekommen, als für nichterstattete Spesen in dieser Höhe Werbungskosten anzusetzen.

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Kommentar von wfwbinder
29.09.2014, 04:43

DH, genau so ist es.

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Kommentar von blackleather
29.09.2014, 08:05

Es ist für den Arbeitnehmer also immer vorteilhafter, derartige Spesen vom Arbeitgeber erstattet zu bekommen, als für nichterstattete Spesen in dieser Höhe Werbungskosten anzusetzen.

Richtig. Und weil das für den Arbeitgeber nachteilig ist (der kriegt es ja - genauso wie der Arbeitnehmer - auch nicht in voller Höhe vom Finanzamt erstattet), ist er klüger, wenn er kein Verpflegungsgeld zahlt.

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Kommentar von Martin1709
29.09.2014, 10:16

Vielen Dank für deine Antwort

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