Verpflegungsmehraufwendungen bei sog. "Wegverlegungsfällen"

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1 Antwort

Du meinst falsch.

Verlegt der Steuerpflichtige seinen Lebensmittelpunkt aus privaten Gründen vom Beschäftigungsort weg und begründet in seiner bisherigen Wohnung oder einer anderen Unterkunft am Beschäftigungsort einen Zweithaushalt, um von dort seiner bisherigen Beschäftigung weiter nachgehen zu können, sind neben den Fahrtkosten und Unterkunftskosten am Beschäftigungsort auch Verpflegungsmehraufwendungen abziehbar, wenn und soweit der Arbeitnehmer am Beschäftigungsort zuvor nicht bereits drei Monate gewohnt hat;

Die Dauer eines unmittelbar vor der Begründung der Zweitwohnung am Beschäftigungsort vorausgegangenen Aufenthalts am Ort der Zweitwohnung ist auf die Dreimonatsfrist anzurechnen.

Aus dem BMF v. 10.12.09, IV C 5 - S 2352/0

Danke für Deine Antwort. Das BMF-Schreiben habe ich auch gesehen. Meine Überlegung war nur, da der Stpfl. ja ca. 50 km entfernt vom bisherigen Wohnort eine neue Unterkunft gefunden hat, wäre es doch denkbar, mit der 3-Monats-Frist wieder neu anzufangen. Ich befürchte nur, dass es nicht um die Entfernung zur neuen Unterkunft geht, sondern einfach darum, dass der Stpfl. am Beschäftigungsort sich eine neue Unterkunft gesucht hat.

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@Kleeblatt12

@Kleeblatt12: 100 Punkte! ;-)

Bei einem Arbeitgeberwechsel hätte es anders ausgesehen. Haben wir hier aber nicht.

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